Auch, wenn vielleicht nicht ganz so umsetzbar, liebe ich die Fotos von Fifth Avenue Shoe Repair. Bei der Herbstkollektion 2010 ließen sich die Schweden von Weltenbummlern inspirieren. Herausgekommen ist eine Kreuzung zwischen britischem Gentlemen und japanischem Krieger, Ladylike Look fürs Galopprennen oder die Teezermonie. Wie schön, dass Mode heute keine Grenzen mehr kennt. Voilà: eine Prise Japan und ein Schuss Great Britain. Weitere Bilder gibt es unten nach dem Klick …
Gabriel Dishaw zeigt Vintage Look auf eine völlig neue Weise. Der Künstler fertigt Objekte aus Müll und liebt anscheinend besonders Sneaker. Seine Treter sind aus alten Computerbauteilen, Schrauben und anderem. Das Laufen darin dürfte nicht ganz so komfortabel sein, aber darauf kann ich gut verzichten. Allein das Ansehen lässt das Herz jedes Sneaker-Fans höher schlagen.
Die etwas andere Form Flohmarkt: Am 28. und 29. August 2010 findet im Postbahnhof Berlin die Sommerausgabe des Holy.Shit.Shopping statt: Summer.Pop.Shopping. Designer und kleinere Labels präsentieren Mode, Accessoires, Einrichtung und Design. Am 11. und 12. September 2010 gibt es das gleiche noch einmal in Stuttgart in den Wagenhallen.
Noch sind zum Glück die Temperaturen nicht reif für Strickpulli und Riesenstiefel. Den Blick in die herbstliche Zukunft können wir trotzdem schon wagen. Was mir bei der H&M Herbstmode für 2010 aufgefallen ist, sind lange Wolljacken, farbige Muster und einige Klassiker wie weite Marlenehosen. H&M ließ sich offenbar wieder bei der Herbstmode von einigen großen Designern inspirieren. Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick …
Übers Wochenende hatte ich ein iPad geliehen. Ich liebe technisches Spielzeug. Vogue, Vanity Fair und andere Zeitschriften darauf zu lesen, gleicht einem Event, weil es ständig etwas zu schieben oder zu öffnen gibt. Für Modefotos liefert das Display eine ausgezeichnete Qualität. Zwar reflektiert es etwas, aber die Farben kommen brillant rüber. Auch mit der Akkuleistung und der Bedienbarkeit war ich sehr zufrieden. Auf Dauer hält sich so ein iPad allerdings deutlich schwerer in der Hand als eine Zeitschrift und es empfiehlt sich, das Apple-Gerät ab und an beim Lesen abzulegen.
Und eine Tatsache liegt auf der Hand: Bei einem Preis, für den ich schon einen kleinen Laptop bekomme, habe ich beim iPad ein Gerät, das nicht ganz so viel kann, wie die kleinen tragbaren Computer. Dafür sieht das iPad stylischer aus, wiegt wenig und passt auch in kleinere Taschen. Ich bin jetzt schon auf die ersten Modeblogs in iPad-Version gespannt. Laut Meedia soll es Les Madsbald für die mobilen Geräte geben. Lifestyle Bunny wird es wohl aus Kostengründen nicht so schnell als iPad-Version geben, aber ich hoffe, Ihr haltet mir auch via Browser die Treue.
In der vergangenen Woche bin ich mit den Gaming-Experten Daniel, seiner Nina und Tom zur Gamescom 2010 nach Köln gefahren. Ursprünglich hatte ich gehofft, ein schönes Foto von mir beim Knuddeln mit Mario oder den verrückten Rabbids zu machen. Stattdessen traf ich auf Kriegerinnen mit Schwert und Sängerinnen. Zugegeben, diese Damen haben keinen Schnauzbart oder lassen sich mit Gummipömpeln umschießen, aber sie sind trotzdem nett. Zwischen so viel Jugendlichkeit habe ich beim Durchwandern der vier Messehallen jeden meiner alten Knochen gespürt. Das Jungvolk hüpfte, während mir schon beim Zusehen schwarz vor Augen wurde. Bei Daniel daddelt findet Ihr ausführlichere Bewertungen der Spiele. Weitere Fotos von der Gamescom gibt es nach dem Klick.
Meiner Meinung nach zeichnet sich ein Revival der blickdichten Strumpfhose ab. Wie wir beobachten konnten, trällert es sich darin prima für den Eurovision Songcontest. Und so, wie es Lena vorgemacht hat, würde ich die dunklen Strümpfe mit schmalen kurzen Kleidern kombinieren, am besten mit diesen hier aus der Herbstkollektion 2010 von Acne. Schade nur, dass das schwedische Label meine Budgetplanung sprengt.
Das hier ist meine seit Wochen schmerzlich vermisste Sonnenbrille von Fossil. Das gute Stück hat die heißen Wochen über in einer Tasche in der hintersten Ecke meiner Wohnung verbracht, um jetzt im Duisburger Regen wieder ans Tageslicht zu kommen. So gut wie jeden habe ich verdächtigt, meine Sonnenbrille vor mir versteckt zu haben. Und wie das Leben so spielt, taucht sie genau zu Beginn einer Schlechtwetterphase ganz von selbst wieder auf. Während ich jetzt meine Knitterfältchen vom In-Die-Sonne-Blinzeln wegbügeln muss, regnet es draußen Bindfäden. Trotzdem werde ich meine Sonnebrille aufsetzen. Jetzt erst recht.
Nicht immer habe ich Big Jim dabei, der mir den Weg ausleuchtet. Sowieso greife ich lieber selbst zur Taschenlampe, wenn ich abends im Duisburger Stadtwald laufe oder verschwundenen Gegenstände in meiner Wohnung nachspüre. Die LED Lenser vom Hersteller Zweibrüder Optoelectronics gehören zu den Highend-Taschenlampen und kamen als Testpaket zu mir ins Haus. Mit der alten Blechrolle aus Pfadfinderzeiten haben die M7 und die kleine Schwester P2 nichts mehr gemein. Auffällig sind gute Verarbeitung und kompakte Linsen der Leuchten. Für ihr schwarz-mattes Äußeres bekam die M7 bereits einen Red Dot Award für Design. Weiter mit meinem Test geht es unten nach dem Klick.
Wisst Ihr, womit Ihr Euch täglich eincremt, besprüht, shampooniert, bepinselt, badet oder was auch immer? In Zukunft werde ich bestimmt nicht auf Anti-Falten-Creme verzichten und dafür Hängebacken in Kauf nehmen. Aber ich werde Kosmetik bewusster einsetzen und ab und an einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Im Gegensatz zu den USA gibt es in Europa Richtlinien für die Zusammensetzung kosmetischer Produkte. Ich musste nur beim Sehen dieses Films feststellen, dass ich selbst von Cremes oder Shampoos, die ich seit Jahren benutze, nicht die Inhaltsstoffe kenne. Neben der Industrie sind wir Verbraucher gefordert, aufmerksamer zu sein.