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Ab ins Wunderland

Von am 31 Juli 2009 in Lifestyle & Kultur | 4 Kommentare

Vor einigen Tagen trat der Trailer zu Tim Burtons Alice in Wonderland seinen Siegeszug durchs Web an. Es sind vor allem die fantasievollen Kostüme und das knallbunte Filmset, was mir beim Sehen sofort ins Auge springt. Kostümbildnerin Colleen Atwood hat sich für uns einen umwerfenden Look für Alice, Hutmacher, rote und weiße Königin und alle anderen Filmfiguren ausgedacht. Wie mir scheint, dürften die beiden Oscars, die Colleen Atwood bereits zu Hause hat, bald weitere Gesellschaft bekommen. Schon jetzt schließe ich aus dem Trailer, dass die Kostüme einen großen Teil des Erfolgs von Alice im Wunderland ausmachen werden. Bei Ain’t it Cool News gibt es Fotos einer Ausstellung  von Requisiten und Kostümen aus dem Film. Besten Dank an Great Gonzos Moviemadness für den Tipp. Falls Euch in den kommenden Monaten ein fluffiges weißes Kaninchen über den Weg hoppelt … nichts wie...

Artikel in der Zeit: die Frauen der Mafiosi

Von am 30 Juli 2009 in Lifestyle & Kultur, Link-Tipp | 2 Kommentare

Ist ein Mafia-Mitglied im Gefängnis, sieht man seine Frau ohne Make-up oder Nagellack, nachlässig gekleidet und unfrisiert. Sähe sie elegant und gepflegt aus, wäre das ein weithin sichtbares Zeichen für ihre Untreue dem eingesperrten Mann gegenüber. Roberto Saviano schildert eindringlich in einem Artikel für die Onlineausgabe der Zeit, welchen Einfluss Mafia und ’Ndrangheta auf Ehefrauen und Verlobte haben. Fast ausnahmslos tragen die Frauen der Mafiosi Schwarz, weil oft ein Familienmitglied, Freund oder Verwandter zu betrauern ist, unter den Kleidern rote Unterwäsche, die das Blutvergießen symbolisiert. Wenn wir über Kleiderregeln in Terrorsystemen sprechen, fallen Parallelen zum Burka-Zwang der Talibanherrschaft auf. Die Reglementierungen werden hier wie dort meist von Männern aufgestellt, betreffen oft ausnahmslos Frauen. Macht zeigt sich über ihr Aussehen. Unter Umständen passiert...

Frida Weyer gewinnt den New Faces Award

Von am 27 Juli 2009 in Mode | 4 Kommentare

Frieda Weyer hat am Samstag einen New Faces Award gewonnen. Grund genug, einen scharfen Blick auf ihre Cocktailmode zu riskieren und sich ein wenig hinein zu träumen. Von 2001 bis 2003 hat Frida Weyer an der ESMOD in Berlin Modedesign studiert und im vergangenen Oktober unter ihrem eigenen Label angefangen zu arbeiten. In kurzer Zeit hat sie schon mehrere Preise gewonnen. Frida Weyer erschafft ihre Kreationen für den großen Auftritt. Sie hat sich auf Abendmode spezialisiert und ich vermute, wir werden ihre Kleider jetzt des Öfteren auf den Red Carpets dieser Welt sichten. Die Fotos zeigen die Kollektion für Frühjahr und Sommer 2010, die Frida Weyer auf der Fashionweek in Berlin präsentiert hat. Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick … Die Details beim Stoff: Oft zeigt sich bei Frida Weyer, dass Stoffmuster aufgestickt oder aufgenäht sind. Cocktailkleider für den Sommer in...

Kopftuchdebatte

Von am 26 Juli 2009 in Lifestyle & Kultur | 2 Kommentare

Es wäre viel zu einfach … einen klaren Standpunkt im Kopftuchstreit zu vertreten und entweder dafür oder dagegen zu sein. Ein Modeblog sollte sich ab und zu auch mit religiös oder sozial motivierter Kleiderwahl auseinandersetzen. Das Kopftuch, das muslimische Frauen tragen, ist für uns im Westen häufig ein Symbol der Unterdrückung von Frauen in muslimischen Ländern. Versichern die Betroffenen, dass sie freiwillig ihren Kopf oder manchmal den gesamten Köper verhüllen, sind wir skeptisch. Mein Empfinden, dass auch Frauenhaar es wert ist, öffentlich sichtbar getragen zu werden, steht konträr zu meiner Auffassung, dass jeder seine Kleidung ganz nach seinem Willen wählen darf. Demnach dürfen auch muslimische Frauen ihren Kopf verhüllen, wenn sie das möchten – ich muss es nicht mögen. Allerdings würde es mir persönlich besser gefallen, wenn Musliminnen die Freiheit hätten, ihre...

Es lebe der Raumteiler

Von am 24 Juli 2009 in Wohnen und Einrichten | 1 Kommentar

Raumteiler sind nicht ausschließlich für großzügige Lofts gedacht. Sie machen sich prima, wenn es darum geht, ein kleines Zimmer für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten zu gliedern. Filigrane Modelle nehmen kaum Platz ein und schaffen Flächen, die ohne Barriere wenig Zweck erfüllen würden. Das kann zum Beispiel die Abgrenzung hinter der Schreibtischkante sein oder ein leichter Sichtschutz, der Geborgenheit im Schlafbereich gibt. Die Raumteiler, die auf der Mailänder Möbelwoche im April gezeigt wurden, sind Designobjekte und lassen sich flexibel einsetzen. Von Ikea gibt es Raumteiler, die aus mehreren zusammensteckbaren Elementen bestehen. Länge und Höhe lassen sich so ganz nach Bedarf anpassen … Foto oben: Erinnert ein wenig an TV-Ratesendungen der 70er Jahre. Fotos: Cosmit 2009, Saverio Lombardi...