Ich war in München

Wenn es nach den Bayern geht, bin ich von Freitag bis Montag im Ausland gewesen. Es gab für mich Wichtiges in München zu erledigen, was ich mit Unwichtigem verbunden habe. Zum Beispiel habe ich im Englischen Garten auf dem Rücken gelegen und meine weißen Füße in den blauen Münchner Himmel gestreckt. Von dieser Neuinterpretation der bayrischen Flagge seht Ihr hier ein Foto.

Außerdem habe ich mir die wichtigsten Kirchen angesehen, habe an den vielen Schaufenstern mit Dirndln meine Nase platt gedrückt, mich über nackte Männer im Park gewundert und die Surfer beim Wellenreiten gefilmt. Ich habe mich spätabends ins Hofbräuhaus getraut, um amerikanischen Touristen und Austauschstudenten beim Schneewalzer-Singen zuzuhören. Im Radio konnte ich erfahren, dass die Donau der internationalste Fluss der Welt sei. Er fließe neben Bayern durch neun weitere Nationen. Nein, durch Deutschland fließt die Donau nicht. In den kommenden Tagen werde ich weitere Fotos und Reiseberichte zu meinem Auslandsaufenthalt posten.

Warum ich ein iPhone will

Meine modisch interessierten Augen haben selten so eine hohe iPhone-Dichte erblickt wie auf der OMD, der Online Marketing Messe 2008 in Düsseldorf. Seitdem brennt mein Herz für die flachen Dinger, deren Display so blank wie die Wasseroberfläche eines Swimmingpools ist. Das iPhone ist eine Insignie der Berufsjugendlichen, die tapfer am Dot-Com-Image festhalten und irgendetwas mit „Web“ in ihrer Berufsbezeichung führen. Sie lieben das Understatement und kombinieren Schlichtes mit Hippness. Zum Businessoutfit tragen sie stets Turnschuhe, ein Überbleibsel aus ihren Tagen als Skater und LAN-Partygast.

Es ist der kleine angebissene Apfel, der das schmucklose Mobiltelefon über alle Handys hinaus hebt. Seitdem Eva Adam einen Apfel reichte ist uns die Symbolkraft von Obst bekannt. Wenn mich jemand fragt, warum ich unbedingt ein iPhone haben möchte, werde ich selbstverständlich auf Technik, Displaygröße und Vielseitigkeit hinweisen. In Wirklichkeit will ich das Ding, um damit anderen vor der Nase rumzuschwenken. Ich liebe Äpfel.

Modeclip von Erin Fetherstone

Da pustet ein Mädchen in ihre Trompete, läuft durch die Straßen einer Stadt und von überall strömen die Fashion-Victims aus Wohnungen, Läden oder Restaurants um ihr zu folgen. Was beim Rattenfänger von Hameln klappte, funktioniert bei Erin Fetherstone mindestens genauso gut. Für so hübsche Kleider würde ich mir auch den Pudel untern Arm klemmen, aus dem Fenster springen und dem Trompeten-Mädchen bis ans Ende der Welt hinterher rennen.

Den Tipp zum Film bekam ich von Kawai.

Mode von Everlasting Sprout

Kaum jemand kann so kunstvoll die Stricknadeln schwingen. 2005 gründeten Keiichi Muramatsu and Noriko Seki in Tokio ihr Modelabel Everlasting Sprout. Seitdem bringen die beiden regelmäßig Kollektionen raus. Dabei erfinden sie ihren Look immer wieder neu, denn es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Kollektionen, mal zeigen sich die Models kindlich verspielt, mal wirken sie fast unheimlich. Weitere Fotos der Herst/Winterkollektion gibt es unten nach dem Klick …

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Florence + The Maschine: rothaarige Fledermaus

Normalerweise bleibt Musik meinem zweiten Blog Kultur Bunny vorbehalten, aber auf Feingut habe ich diesen Clip entdeckt. Neben der tollen Musik bin ich vom Look der Sängerin begeistert. Markantes Gesicht zu knallroten Haaren, Fledermausärmel, passende Schuhe zum Abheben und Glitzerhöschen. Begleitet wird Florence von vier Tänzerinnen im Zwillingslook. Ihr werdet mich jetzt nicht in Hotpants und Strass besetzten Schuhen durch Duisburgs Straßen flattern sehen, aber ein wenig würde ich mir gerne von Florences Stil abschauen. Fledermäuse sind süß.