Missoni meets Converse

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Schuhe

Der typische Missoni-Streifenlook breitet sich jetzt bis zu den Schuhen aus. Genauer gesagt bringen Missoni und Converse seit einiger Zeit gemeinsam designte Chucks heraus und jetzt gibt es zwei neue Modelle. Mir persönlich gefällt der Streifenlook nicht überall, aber auf Turnschuhen macht er sich recht gut. Wahrscheinlich müsste ich mit diesen Converse mir dauernd selbst auf die Füße starren.

Fotos: Converse

Ads by Glam

Aus alt wird hip

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Accessoires

Umhängetaschen von Freitag

Beim Anblick vorbeifahrender LKW kam den Züricher Brüdern Markus und Daniel Freitag ihre Idee, aus alten Kunststoffplanen der Trucks Taschen herzustellen. Als Tragegurt dienen bis heute ausgemusterte Anschnallgurte, die Einfassung ist aus Fahrradschläuche. Mittlerweile verschicken die Schweizer ihre Taschen in alle Welt und jedes Stück ist ein Unikat.

Und hier könnt Ihr Euch genauer ansehen, wie aus einer alten LKW-Plane eine Umhängetasche wird.

Foto: Freitag

Christopher Bailey zu seinen Inspirationsquellen

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Mode

Burberry Prorsum bei der London Fashion Week

Eines der Highlights der London Fashion Week, die am gestrigen 22. Februar 2011 zu ende ging, war sicher die Show von Burberry Prorsum für Herbst und Winter 2011/2012. Ähnlich wie bei anderen traditionsreichen Labels besinnt man sich auch bei Burberry immer zurück zu den Klassikern und setzt diese Jahr für Jahr auf neue Art und Weise um. Ich persönlich war nie großer Fan von Burberry und habe erst gestern einen Rock im typisch braun kariertem Nova Check bei ebay versteigert. Aber ich gebe zu, dass Burberry zu Großbritannien gehört, wie der 5-Uhr-Tee, Sherlock Holmes oder die wuchtigen schwarzen Taxis. Es ist ein Stil, der sich selbst immer treu bleibt und trotzdem innovativ sein kann. Und ich mag die gediegene Klassik speziell von Burberry Prorsum.

Klassik sehr modern

Großen Respekt habe ich vor der Leistung von Christopher Bailey, dem Chief Creative Director bei Burberry. In diesem Video spricht er von seinen zahlreichen Inspirationsquellen, die er auf Streifzügen durch die You-Tube-Welt findet. Selbstredend, dass zahlreiche britische Künstler zu seinen Ideengebern zählen, wie auch das typisch englische Wetter. Sehr schön: Christopher Baileys Lieblingsclips sind direkt im Video verlinkt.

Nach dem Klick unten gibt es das Video von Christopher Bailey zu sehen und für alle, die in den vergangenen Tagen eventuell irgendwo auf der Welt abgeschnitten waren von sämtlicher Zivilisation noch einmal einen Zusammenschnitt der Show von Burberry Prorsum von der London Fashion Week.

Weiter lesen…

Fotoworkshop

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Ausprobiert

Ein bisschen müde, aber um einiges schlauer bin ich gestern von einem Fotoworkshop bei Reiner gekommen. Meine Ausbeute? Nach zwei Tagen immerhin zwei fertige Bilder. Bei bitterer Kälte hat unser Modell Lena für fünf Workshopteilnehmer still gestanden und trotz Zähneklappern sogar gelächelt. Für die Fotos sind wir hier in Duisburg zum Landschaftspark und zum Binnenhafen gefahren. An beiden Locations ist gerade die Natur dabei, sich Teile alter Industrieanlagen einzuverleiben. Ich freu mich auf wärmere Tage, an denen ich weiter fotografieren werden.

Fotos: Patricia Guzman / Lifestyle Bunny

Leftovers: neues Leben für alte Schätzchen

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Wohnen und Einrichten

Foto: Katarina Hansson

Sofas und Sessel von Leftovers

Linda und Jona Netsman hauchen Vintage-Stoffen neues Leben ein. Sie verarbeiten in ihren ungewöhnlichen Möbelstücken allerlei Altes. Dabei entsteht manch Sofa oder Sessel, mit dem Pippi Langstrumpf liebend gerne ihre Villa Kunterbunt eingerichtet hätte. Es gibt aber auch Stücke in schlichter Eleganz, die die beiden Schwedinnen für ihr Label Leftovers entworfen haben.

Hier geht es zur Möbel-Kreativschmiede Leftovers.

Foto: Katarina Hanson

Gemütlicher Ohrensessel mit Streifen, in Teilen rot und gelb.

Foto: Anna Alverhag

Der Sessel India ist in strahlendem Weiß gehalten und hat nur wenige farbige Details.

Fashion-Café presented by Nokia

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur

Modell Anette in einem Kleid von Anastasia Janz

Event für Nachwuchsdesigner

Hell beleuchtet ist am Freitagabend das Fashioncafé in der Düsseldorfer Lorettostraße. Hier in der Nähe des Medienhafens präsentiert der Handyhersteller Nokia junge Nachwuchsdesigner im Rahmen der Vorstellung des neuen Nokia C7. Über 100 Talente hatten sich für einen der Veranstaltungsorte in Berlin, München und Düsseldorf beworben. Anastasia Janz und Irene Luft gehören zu den 35 Auserwählten, die ihre Mode hier zeigen dürfen. Klicken und Blitzen ist zu sehen. Der Fotograf Yves Borgwardt ist gerade dabei, Model Annette abzulichten. Nachdem mir Jacke abgenommen und rote Beerenlimonade gereicht wurde, darf ich mich zunächst mit Anastasia unterhalten.

Anastasia Janz
Nokia Fashion-Café Düsseldorf: Designerin Anastasia Janz
Die 27-Jährige mit langem, nussbraunem Haar hat an der AMD in Düsseldorf Modedesign studiert und bringt seit 2008 eigene Kollektionen heraus. Freundlich beginnt sie wie ein Wasserfall zu reden, erzählt von ihrem Spaß an extravaganten Outfits, die sie für Bühnenstars und Shows entwirft. Und tatsächlich sind viele Stücke ihrer Kollektion aufregend – nicht nur im Schnitt, sondern auch bei der Wahl der Materialien setzt die junge Designerin auf Spannung. Da kombiniert Anastasia weiches Kaschmir mit Leder, Wollstoffen verleiht sie durch Taftröcke Standfestigkeit.

Nokia Fashion-Café Düsseldorf: Designerin Anastasia Janz mit einem Rock aus ihrer Kollektion
Überhaupt werden die Teile gerne übereinander getragen, ergänzen sich und verleihen sich gegenseitig Ausdruckskraft.
Eleganz mit einem Hauch Fantasy: Anastasia Janz Kollektion verbindet sehr unterschiedliche Stile
Anastasias Entwürfe sieht man bei Werbeshootings für Kosmetik- oder Schulabels, auf der Bühne, aber auch privat. Viele Stücke punkten mit raffinierten Details, die sie auch fürs Leben außerhalb von Show und Red Carpet passend machen. Auf Eleganz setzt ihre Kollegin Irene Luft, deren Mode als nächstes geshootet werden soll.

Irene Luft

Irene ist vollbepackt aus München angereist und bereitet noch für einen Moment ihr Model Lina vor. Schließlich hat man sich erst hier vor Ort gegroffen und Lina muss geschminkt und gestylt werden. Jeder Modedesigner hat sein eigenes Model, das von den beiden Fotografen des Nokia-Fashion-Cafés Jonas Lindström und Yves Borgwardt in Szene gesetzt wird. Später sitze ich mit Irene auf Stühlen vor dem Spiegel der Visagistin und schaue mir ihr Lookbook an. Nokia Fashion-Café Düsseldorf: Irene Luft zeigt mir ihr Lookbook
Irenes Kollektion gibt es bereits zu kaufen. Für Winter 2011/2012 hat sie sich für gedeckte Farben entschieden und mir fallen die weichen Strickpullover besonders ins Auge. “Handgestrickt”, wie Irene betont. Überhaupt mag ich die Kleinigkeiten, die ihren Oberteile und Hosen einen Touch Extravaganz verleihen – die klassisch geschnittene Bluse mit langen Bändern an den Ärmeln oder das kleine Schwarze mit schmalem Schlitz im Oberteil. Seit 2009 entwirft Irene ihre eigenen Kollektionen und eigentlich würde sie diese auch immer selbst tragen, nur zurzeit nicht, da sie aus Größe 36 rausgewachsen ist. Ich seufze und starre auf meinen Kugelbauch, der bis vor kurzem ebenfalls noch klein war. Dann kommt die Visagistin und bittet uns, für Model Lina von den Stühlen aufzustehen.

Lina trägt beim ersten Shoot kuschelweichen Strick zu halterlosen Strümpfen – sehr gewagt. Ich muss über Yves Anweisung “ein bisschen schlampig, aber bitte nicht vulgär”, lachen. Später ist ein Paillettenkleid dran – ein Traum von einem Cocktailkleid.Nokia Fashion-Café Düsseldorf: Modell Lina in einem Paillettenkleid von Irene LuftIch finde es ungemein entspannend, auf der Treppe zum Obergeschoss zu sitzen und zu beobachten, wie Fotograf Yves dem Model immer neue Posen diktiert, teils so waghalsig, dass sie droht dabei umzukippen. An diesem Abend habe ich recht viel rote Beerenlimonade genippt, habe gelernt, dass man auf Fotos besser aussieht, wenn man unbequem steht und wie wichtig Veranstaltungen wie das Nokia-Fashion-Café für junge Modedesigner sind, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wir verändern uns alle?

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur

Neuer Zalando-Werbespot mit echtem Langhans

“Erst blechen, dann sprechen”, schrie es von einem Schild allen Journalisten entgegen, die Ende der 1960er Jahre den Flur der Kommune 1 betraten. Selbstredend waren die Mitglieder der Skandal-WG von Rainer Langhans und Dieter Kunzelmann gegen Konsum. Nicht etwa, weil sie dem schnöden Mammon entsagt hätten. Diesem Ideal entsprach nur der eigentliche Kommune-1-Gründer Kunzelmann. Die Konsumkritik reihte sich eher nahtlos an andere Ideen der Gemeinschaft und passte irgendwie zum Image. Tatsächlich gelebt wurde nicht danach. Langhans war sich schon damals nicht zu schade, Geld für Interviews und Fotos zu nehmen. Schließlich möchte es auch ein Kommunarde warm haben, essen und ab und an mal in den ayurvedischen Urlaub nach Indien jetten.

Generationenkonflikt

Welche Ideale lebte die Kommune 1 tatsächlich? Genauso wie andere 68er sahen sich Langhans & Co. mit der älteren Generation konfrontiert, einer Gesellschaft, die in ihrer Jugend sauber gescheitelt mit erhobenem Arm irgendwelchen Fahnen hinterher marschierte und ihre Weltordnung klammheimlich bis in die 60er Jahre hinein gerettet hatte. Zwar war man jetzt demokratisch, aber hinter den Ohren fand sich noch mancherlei brauner Dreck. Um sich dem entgegenzustellen, suchte die Kommune nach neuen Lebensformen und fand sie in einer Gemeinschaft außerhalb der klassischen Familie – laut Kommunarden der Keimzelle des Nationalsozialismus.

Selbe Idee seit über 40 Jahren

Reiner Langhans bleibt sich bis heute selbst treu, wenn er keine klassische Ehe führt, sondern gleich mit zwei Frauen Bett und Tisch teilt. Und das zu einer Zeit, in der laut Spiegel 70 Prozent der Menschen zwischen 20 und 25 Jahren planen, eines Tages zu heiraten. Wenn Rainer Langhans seinem jungen Alter Ego entgegenruft “wir verändern uns alle”, dann runzel ich die Stirn, denn genau auf ihn lässt sich diese Aussage nicht anwenden. Sonst würde er sich nicht bis heute gegen Geld in den Medien exponieren, durch den Dschungel robben und für den Onlineversand Zalando Werbespots drehen.

Klassischer Schuhkauf versus Onlineshopping

Seitens Zalando ist die Gegenüberstellung im Werbespot gelungen: hier der junge Langhans, der vorgibt gegen Konsum zu sein, und dort der moderne, der Gefallen an schönen Schuhen findet. Genauso findet sich dieser Gegensatz im klassischen Schuhkauf im Geschäft versus Onlineshopping. Langhans bleibt trotzdem für mich ein Überbleibsel einer vergangenen Epoche, die ich nicht miterlebt habe – da kann er noch so lange chatten, twittern oder Sackway im Kreis fahren. Ein hübsches, neues Paar Schuhe würde mich eher zum Schreien bringen …

Bloggerchen im Anmarsch

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Persönlich

Ich hatte es einfach: 175 Zentimeter groß und normale Kleidergröße. Mode konnte ich in jedem Geschäft kaufen. Doch seit 22. Wochen teile ich mir meinen Körper mit einem kleinen Gast: Anfang Juni bekomme ich ein Kind. Bis dahin muss ich meinen wachsenden Kullerbauch irgendwie nett verpacken, was gar nicht so einfach ist. Gerade bin ich dabei, im Internet die mir bis dato völlig unbekannte Welt der Bellybuttons, Mama-Licious, Babywalz & Co. zu erforschen. Einige Stücke habe ich mir bereits zugelegt und werde sie zeigen. Spaß macht die Suche nach passender Kindermode für Junior. Zwar weiß ich noch nicht hundertprozentig, was es wird, aber wahrscheinlich ist ein kleines Mädchen im Anmarsch. Die Kleine wird auf jeden Fall die schicken Holzfällerhemden und Jeans, die meine Schwester besorgt hat, genauso tragen können wie ein kleiner Junge.

Foto: Patricia Guzman / Lifestyle Bunny