Louis Vuitton: alles mit Logo

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Bei Louis Vuitton feiert man sich und seine Marke. Selbstverständlich bekommt das typische Logo aus den Initialen des Gründers einen Ehrenplatz. In diesem Fall prunkt es auf einem Boxsack, den kein geringerer als Karl Lagerfeld entworfen hat. Desweiteren durften sich Christian Louboutin, Cindy Sherman, Frank Gehry, Marc Newson und Rei Kawakubo künstlerisch beim Taschen- und Lederwaren-Hersteller austoben. Den Boxsack bekommt Ihr mit Boxhandschuhen, Matte und weiterem Zubehör geschickt. Preis auf Anfrage.

Darüberhinaus hat man bei Louis Vuitton weitere Künstler gebeten, sich mit der Marke und ihrem berühmten Logo auseinander zu setzen. Alle Ergebnisse und Fotos von Steven Meisel gibt es auf der Website der Aktion.

Foto: Louis Vuitton

Reisen mit Philippe Starck

Philippe Starck mit Koffern und Taschen aus seiner neuen Serie von Delsey

Bei uns an der Uni Duisburg gab es ein unverhofftes Design-Highlight: Zu Hunderten standen dort Philippe Starcks orangefarbige Plastikstühle auf grau-braunem Linoleum. Große Seminarräume waren damit ausgestattet. Irgendwann schmiss sie der Hausmeister raus in den Sperrmüll, erzählte man mir. Leider haben wir Sperrmüllsammler unsere Chance des Lebens verpasst. Sonst säße ich auf Designklassikern an meinem Küchentisch. Dafür gibt es etwas Neues vom französischen Designer: Gemeinsam mit Delsey bringt er eine Kofferserie heraus. Ich könnte mich also mit einer gemeinsamen Reise trösten, wenn Philippe Starck mir schon keine Gesellschaft am Küchentisch leistet. Der Designer hat sich mit seinen Gepäckstücken gleich ablichten lassen.

Fotos: Delsey

Meine besten Freunde

Diamantring

Marilyn Monroe besang das begehrte Mineral als „a Girl’s best Friend“, indische Gottheiten sollen darum gezankt haben und die berühmtesten unter ihnen tragen sogar Namen. Diamanten umweht ein Zauber. Seinen legendären Ruf konnte der Diamant zwar bereits im alten Indien begründen, weil man ihm magische Kräfte nachsagte, aber als Schmuck setzte er sich erst viel später durch. Seine Popularität verdankt der Diamant vor allem dem Brillantschliff. Erst im 20. Jahrhundert brachte diese Form von rund angeordneten Facetten den Stein so richtig zum Leuchten und weckte Begehrlichkeiten wie sonst kaum ein Gegenstand. Diamanten gibt es in geringerer Qualität schon zum kleinen Preis. Mir haben es aber besonders die Diamanten angetan, die frau als Solitär am Finger trägt. Das sind nicht gerade die bescheidensten Edelsteine.  Unter anderem eignen sich dafür eher die größeren Steine ab 0,23 Karat. Wenn ein Karat 0,2 Gramm entspricht wäre das ein Gewicht von 0,046 Gramm. Ich hätte gerne einen mit 0,5 wie oben auf dem Bild oder sogar 1 Karat. Es gibt zahlreiche Merkmale neben dem Gewicht, die einen Diamanten klassifizieren wie zum Beispiel seine Reinheit, die Härte und die Farbe. Ich liebe rosa Diamanten, die ich mir aber kaum je zulegen werde. Genaue Tabellen dazu könnt Ihr Euch beim Deutschen Diamant Club ansehen. Falls Ihr Euch dann selbst beschenken wollt, könnt Ihr zum Beispiel bei 77 Diamonds Euren neuen besten Freund mit Hilfe der Diamant-Club-Tabelle nach Euren Wünschen auswählen und schleifen lassen. Später nehmt Ihr ihn in Form eines Schmuckstückes per Post entgegen.

Foto: 77 Diamonds

Moderne Nostalgiker

Taschenuhr-Omega

Taschenuhr mit Geschichte

Auf einem Krakauer Flohmarkt vor den Tuchhallen habe ich eine alte Taschenuhr erstanden. Ich mag die Nostalgiker unter den Zeitmessern, aber im Alltag können es auch gerne gediegene Armbanduhren im modernen Look sein. Die Taschenuhr vom Flohmarkt schmückt seither meine Wand über dem Schreibtisch. Dort dient sie mehr der Dekoration, als dass sie einen praktischen Nutzen hätte. Um die Zeit von ihr ablesen zu können, muss die Uhr regelmäßig aufgezogen werden. Zusätzlich braucht sie Pflege, was mir einfach zu aufwändig ist. Sehr erfreut hat es mich daher, als ich vor kurzem eine modernere und funktionsfähige Taschenuhr von Breitling bei Chrono24 entdeckt habe. Praktisch gesehen ist dies der virtuelle Flohmarkt mit allerlei Schätzen verschiedenster Anbieter. Das Tragen dieser Taschenuhren an einer goldenen Kette in der speziell dafür vorgesehenen Westentasche überlasse ich gerne den Herren. Aber an meiner Wand würde sie sich neben der anderen Taschenuhr gut machen. Zusätzlich habe ich beim Stöbern einige wunderschöne alte und neuere Armbanduhren von Breitling entdeckt. Sie runden als Accessoire jedes Outfit perfekt ab – haben aber ihren Wert. Wobei dies ein bleibender Wert ist, wie mir einmal ein Freund erzählt hat. Bisher habe ich noch nie mehr Geld für eine Armbanduhr ausgegeben und werde mich wohl noch eine Weile umsehen.

Auf dem Foto ist übrigens die alte Taschenuhr meines Großvaters zu sehen. Leider habe ich ihn nie kennen gelernt. Seine Omega-Uhr ist ein wunderschönes Familienerbstück

Foto: Patricia Guzman / Lifestyle Bunny

Hut mit Krokodil

Lacoste-Hut

Wenn früher unser Nachbar mit seinem schicken Luftkissenrasenmäher über seine perfekte Rasenfläche schwebte, dann trug er grundsätzlich einen dieser Hüte mit Krempe, dazu ein Tuch im Kragen und Gummistiefel – so sah er blenden aus. Sein Hut hatte ein klitzekleines Pepitamuster, das man nur von Nahem sehen konnte. Im Gegensatz zu unserem Nachbarn auf der anderen Gartenseite, mochten wir Kinder ihn. Sobald ich heute einen Hut mit Krempe sehe, erinnere ich mich an unseren Nachbarn, seinen Rasenmäher und seinen durchoptimierten Garten. Meine kleine Tochter hat jetzt auch so eine Kopfbedeckung bekommen. Dass sie damit je eine Wiese zurecht stutzen wird, wage ich zu bezweifeln. Sie ist eher eine Wühlmaus.

Foto: Patricia Guzman / Lifestyle Bunny: Hut von Lacoste

Louis Vuitton in starken Kontrasten

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Peter Lindberg fotografiert Michelle Williams für Louis Vuitton

Peter Lindbergh hat seine Kindheit in Duisburg verbracht und sich entscheidend vom westlichen Ruhrgebiet inspirieren lassen – im Rücken den Pott und vor sich das rheinländisch gediegene Düsseldorf. Hier erlebt man Kontraste. Ich liebe es, wie er sich diesen Hang zum starken Unterschied in seinen Bildern bewahrt hat. Besonders Peter Lindberghs Porträts sind von Kontrasten geprägt. Meist ist es ein klassiches Schwarz-Weiß. Aber die neue Kampagne fürs Taschenlabel Louis Vuitton erscheint in Farbe. Schauspielerin Michelle Williams zeigt sich mit Tasche, tiefrotem Lippenstift und wunderbarem Kurzhaarbob in blond. Wer die Kampage erdacht und wer dabei mitgewirkt hat, könnt Ihr bei Horstson nachlesen.

Foto: Peter Lindbergh für Louis Vuitton, Model: Michelle Williams