12. September 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Mode

Mit Farben kann man vieles falsch machen – aber wer den Umgang mit dem Knalleffekt beherrscht, kann sich auch gekonnt vom gedeckten Einheitslook abheben. Zum Beispiel mit diesem knallgelben Outfit von Cushnie et Ochs. Hätte ich die Wahl, würde ich vermutlich auch bei diesem Label zu den gedeckteren Farben greifen. Aber zum Anschauen gefällt ‘s mir. Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.
Foto: Cushnie et Ochs
01. September 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Mode

Nicht, dass ich am Sonntag bei meiner Mutter so zu Kaffee und Kuchen auflaufen würde, aber allein das Anschauen der Kollektion von Bliss Lau macht Spaß. Handelt es sich nun um Accessoires oder Kleidung? Welche Rolle spielt Haut und Nacktheit in ihren Ideen? Einen kleinen Blick habe ich am gestrigen späten Abend auf ihre Website noch werfen können. Danke an Julia.
Foto: Bliss Lau / Eric Guillemain
28. August 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Lifestyle & Kultur,
Mode

Es gibt Produkte für Kinder und Dinge, die sich nur auf den ersten Blick an Kinder richten. Schaut man genauer hin, sind Eltern die eigentliche Klientel. Schließlich sind sie es, die im Geschäft das Portemonnaie zücken und sich eher überzeugen lassen, dass teuer gleichbedeutend mit gut ist. Diesem Credo schließt man sich anscheinend auch beim französischen Dessous-Label Jours Après Lunes an. Denn deren Werbefotos dürften kaum die Kunden im Sandkastenalter ansprechen.
Darauf sind spielende Kinder in Unterwäsche mit Attributen der erwachsenen Frau wie Perlenkette oder Makeup zu sehen. Wer in den Bildern nur das Harmlose erkennen will, dem lässt der Fotograf die Möglichkeit dazu. Doch dem, der mehr in den Darstellungen sehen möchte, bleibt leider genügend Spielraum. Es liegt im Auge des Betrachters. Und wenn ich mich auf der Website von Jours Après Lunes weiter von der Kinder- zur Damenkollektion durchklicke, sehe ich dort umgekehrt Frauen mit Kuscheltieren posieren.
Hier spielt man mit der Konstellation Kindlichkeit in Zusammenhang mit Sex Appeal – Erwachsene, denen Accessoires des Kindes und Kleine, denen Schmuck der Großen mitgegeben werden. Wo findet hier noch die scharfe Abgrenzung statt, die beide Welten voneinander trennen sollte? Mir fehlt die respektvolle Distanz, die Erwachsene vor dem Kindlichen wahren sollten. Sind die Reaktionen mancher im Netz übertrieben oder berechtigt? Sind wir heute zu empfindlich geworden und sind die Fotos tatsächlich nur harmlose Schnappschüsse spielender Kinder in knapper Kleidung? Meiner Meinung nach müsste man den Kleinen zuliebe vorsichtiger sein und auf jede Zweideutigkeit – mag sie uns auch noch so abwegig erscheinen – verzichten.
Eine spannende Diskussion zum Thema findet Ihr bei Les Mads
06. April 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Mode

Designtalent Nicholas Julitta
Puristisch wie klares Wasser präsentieren sich die Entwürfe für Herbst und Winter 2011 des italienischen Design-Newcomers Nicholas Julitta. Er studierte in Mailand sowie Helsinki und verbindet in seiner Mode die Coolness des Nordens mit südländischer Eleganz. Ich mag es, wie Nicholas mit hellen Farben umgehen kann, nicht immer schmeicheln Weiß und Creme der Trägerin so gut wie hier. Bei Dazed Digital findet Ihr ein Interview mit dem jungen Designer.

Fotos: Nicholas Julitta via Dazed und Tumblr, der Junge Modedesigner zeigte seine Entwürfe bei der Milan Fashion Week 2010 als Installation.
04. April 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Mode
Kurz und schick von Frida Weyer
Wer lädt mich bloß zur Sommer-Cocktailparty an seinen Swimmingpool mit Blick auf Saint-Tropez? Genau dort könnte ich mir vorstellen, mit einem dieser Kleider zu stehen. Ab und an würde ich an meinem Glas nippen und freundlich lächelnd zu den Häppchen greifen. Ihr habt nicht zufällig eine Villa in Südfrankreich? Schade.

Weißes Kleid mit zartem Tüll in schwarz kombiniert mit Dutt, der hoch oben auf dem Kopf sitzt. Ein Trend, den wir schon kennen und immer noch lieben.

Schwarzes Cocktailkleid mit Pailletten ein schöner Kontrast falls frau eine Freundin zur Poolparty mitnimmt.
Fotos: Frida Weyer
28. März 2011
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Mode

Mode von Charlie le Mindu
Was Charlie le Mindu bei der London Fashion Week für Herbst und Winter 2011 präsentierte soll provozieren. Doch so richtig ärgern lässt sich das heutige Publikum nicht. Zumindest schaut die Öffentlichkeit mit interessiertem Kopfschütteln auf die Entwürfe in bösem Schwarz, unschuldigem Weiß, Blutspritzern und Nacktheit – mehr auch nicht. Alles ist ein wenig zu gewollt für meinen Geschmack, denn nicht, weil wir uns von einer entblößten Brust kaum provozieren lassen, muss jetzt Pornografie mit Fetisch und Gewalt kombiniert werden.

Was kann heute noch provozieren? Sicherlich keine Steigerung von Altbekanntem ins Unerträgliche hinein. Dadurch verwandeln sich Tabus in Klischees. Es ist eher das provokante Hinterfragen, dort, wo niemand aufmuckt, das uns als Publikum zum Weiterdenken anregt. Charlie le Mindu hat zumindest erkannt, wie wichtig es ist, auch mit Mode eine Geschichte zu erzählen, die Entwürfe in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen, die er mit seinem Auftritt in Schlachterschürze bei der Show auf der London Fashion Week abgeschlossen hat. Aber wir als Publikum wollen uns nicht in Ekel ab- und dem nächsten Plausch übers Wetter beim Latte Macchiato zuwenden. Deswegen wäre beim nächsten Mal ein dezenteres Hinweisen auf die Problemzonen unserer Gesellschaft sinnvoller. Besser, man winkt uns mit leiser Kritik, als dass man uns die volle Breitseite der Provokationskeule spüren lässt.
Weitere Bilder gibt es unten nach dem Klick …
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09. März 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Mode
Frühjahr 2011

Ein oft gesehenes Gesicht: Gisele Bündchen präsentiert die neue Frühjahrskollektion für H&M.
Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick …
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23. Februar 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Mode

Burberry Prorsum bei der London Fashion Week
Eines der Highlights der London Fashion Week, die am gestrigen 22. Februar 2011 zu ende ging, war sicher die Show von Burberry Prorsum für Herbst und Winter 2011/2012. Ähnlich wie bei anderen traditionsreichen Labels besinnt man sich auch bei Burberry immer zurück zu den Klassikern und setzt diese Jahr für Jahr auf neue Art und Weise um. Ich persönlich war nie großer Fan von Burberry und habe erst gestern einen Rock im typisch braun kariertem Nova Check bei ebay versteigert. Aber ich gebe zu, dass Burberry zu Großbritannien gehört, wie der 5-Uhr-Tee, Sherlock Holmes oder die wuchtigen schwarzen Taxis. Es ist ein Stil, der sich selbst immer treu bleibt und trotzdem innovativ sein kann. Und ich mag die gediegene Klassik speziell von Burberry Prorsum.
Klassik sehr modern
Großen Respekt habe ich vor der Leistung von Christopher Bailey, dem Chief Creative Director bei Burberry. In diesem Video spricht er von seinen zahlreichen Inspirationsquellen, die er auf Streifzügen durch die You-Tube-Welt findet. Selbstredend, dass zahlreiche britische Künstler zu seinen Ideengebern zählen, wie auch das typisch englische Wetter. Sehr schön: Christopher Baileys Lieblingsclips sind direkt im Video verlinkt.
Nach dem Klick unten gibt es das Video von Christopher Bailey zu sehen und für alle, die in den vergangenen Tagen eventuell irgendwo auf der Welt abgeschnitten waren von sämtlicher Zivilisation noch einmal einen Zusammenschnitt der Show von Burberry Prorsum von der London Fashion Week.
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31. Januar 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Accessoires,
Mode

Was will ich mehr vom Sommer als eine Tasche im Melonenscheibenformat? Da fühle ich mich in meine Kindheit zurückversetzt und erinner mich gerne an heiße Sommertage im Freibad mit Honigmelone aus der Frischhaltebox. Knackig präsentiert sich die Mode im neuen Lookbook von Weekday für Frühjahr und Sommer 2011. In die Hosen und Tops werde ich in den kommenden Monaten aufgrund biologischer Veränderungen kaum reinpassen und konzentriere mich auf Taschen, Schuhe, Haare, Schmuck … mehr zu mir beim nächsten Posting. Versprochen.
Foto: Weekday / via Les Mads
20. Januar 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Mode

Die ersten Fotos von der Berlin Fashion Week sind da. Während sich alle Welt womöglich fragt, warum frau demnächst die Haare unterm Kinn verknoten muss, widme ich mich lieber den Kleidern von Dawid Tomaszewski. Zwar mag der polnische Designer mit seinen ungewöhnlichen Haartrachten alle Blicke auf sich ziehen, aber seine Mode ist ebenfalls bemerkenswert, wie ich finde. Vielleicht haben es Designer wie Patrick Mohr vorgemacht: Versehen mit Accessoires wie Hasenzähnen oder quietschbunten Perücken schafft es fast jede Mode in die Headlines der breiten Publikumspresse. Ich bin aber überzeugt, dass auch mit klassischem Dutt oder Ponyfrisur die Kleider von Dawid Tomaszewski was her machen. Weitere Fotos der Mode von Dawid Tomaszewski gibt es unten nach dem Klick …
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