Gabriel Dishaw: Junk Art

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur, Schuhe

Gabriel Dishaw zeigt Vintage Look auf eine völlig neue Weise. Der Künstler fertigt Objekte aus Müll und liebt anscheinend besonders Sneaker. Seine Treter sind aus alten Computerbauteilen, Schrauben und anderem. Das Laufen darin dürfte nicht ganz so komfortabel sein, aber darauf kann ich gut verzichten. Allein das Ansehen lässt das Herz jedes Sneaker-Fans höher schlagen.

Foto: Gabriel Dishaw

Idee via Feingut

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The Story of Cosmetics

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur

Wisst Ihr, womit Ihr Euch täglich eincremt, besprüht, shampooniert, bepinselt, badet oder was auch immer? In Zukunft werde ich bestimmt nicht auf Anti-Falten-Creme verzichten und dafür Hängebacken in Kauf nehmen. Aber ich werde Kosmetik bewusster einsetzen und ab und an einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Im Gegensatz zu den USA gibt es in Europa Richtlinien für die Zusammensetzung kosmetischer Produkte. Ich musste nur beim Sehen dieses Films feststellen, dass ich selbst von Cremes oder Shampoos, die ich seit Jahren benutze, nicht die Inhaltsstoffe kenne. Neben der Industrie sind wir Verbraucher gefordert, aufmerksamer zu sein.

Via F!XMBR

Italienische Vogue: Mode und Gesellschaftskritik

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur, Link-Tipp

Steven Meisels Fotoserie für die italienische Vogue

Mode kann mehr als hübsch aussehen, doch wie lässt sich eine gesellschaftskritische Komponente einbringen, ohne geschmacklos zu werden? Die italienische Vogue ist als risikofreudig bekannt und wagt sich mit einer Fotostrecke in der Ausgabe von August 2010 ans Thema Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko. Steven Meisel fotografierte mit Öl beschmierte Models am Strand. Das ist mehr als ein Fingerzeig und kommt so subtil wie ein Bulldozer daher. Die Bilderserie dokumentiert einen Ist-Zustand, den uns Fotos mit leidenden Tieren mehr ins Bewusstsein rücken können, als ein menschliches Model, das nach dem Shooting einfach unter der Dusche verschwindet.

So schön kann Ölpest sein

Wer sich künstlerisch mit dem Thema Umweltkatstrophe auseinandersetzt, muss dies auf eine andere Ebene übertragen, um neue Sichtweisen aufzeigen zu können. Einfach Tiere durch Menschen zu ersetzen funktioniert auf den Bildern von Steven Meisel nur eingeschränkt. Der Fotograf traut sich nicht, die Hässlichkeit einer Ölpest zu zeigen, sondern ästhetisiert. Gefährlich, denn der ein oder andere könnte beim Anblick der Bilder feststellen, dass ein bisschen Öl sogar nett aussehen kann. Trotzdem haben uns der Fotograf und die italienische Vogue das Thema wieder bewusst gemacht und zeigen, dass sich die Modeszene mehr in aktuelle Themen einbringen sollte. Deswegen finde ich solche Versuche trotz allem lobenswert.

Der Spiegel zum Thema Vogue-Fotoserie zur Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko

Die Fotserie Water and Oil von Steven Meisel

Foto: Cover der italienischen Vogue, Ausgabe August 2010

Menschen zweier Jahrhunderte

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur

Was verändert sich und was bleibt gleich?

Unter der Überschrift “Menschen des 21. Jahrhunderts” zeigt Blogger Gunnar Hämmerle Streetstylefotografie im Düsseldorfer NRW Forum und zitiert damit den Fotografen August Sander (1876 bis 1964). Seine in den 1920er Jahren entstandene Bilderserie trug den ähnlichen Titel “Menschen des 20. Jahrhunderts”, ihr ist eine Ausstellung im Luxemburger Centre National de l’Audiovisuel gewidmet. Auf den ersten Blick sind die Bilder der Fotografen verschieden. Dass fast zeitgleich beiden Ausstellungen gewidmet sind, ist der Grund, mich auf die Suche nach Gemeinsamkeiten zwischen Sanders Sachlichkeit und moderner Modeblogfotografie zu machen.

Darstellung des Alltäglichen der 1920er

August Sander war in den 1920ern der Mitbegründer einer neuen Stilrichtung, der sachlichen Darstellung, genannt “Neue Sachlichkeit”. Hatten sich bis dahin oft wohlhabende Leute im Studio in aufwendiger Robe porträtieren lassen, war auf Sanders Bildern ein Querschnitt der Bevölkerung zu sehen: modebewusste Frauen, Arbeiter beim Schleppen von Ziegeln oder blinde Kinder, auf einer Parkbank beim Lernen. Der Fotograf zeigte Menschen in ihrer typischen Kleidung und in ihrer alltäglichen Umgebung. Dabei verzichtete Sander nicht völlig auf Inszenierung blieb aber in seiner Darstellung neutral und ließ seinen Modellen viel Raum für individuelle Eigenwilligkeit.

Jagd auf modische Marotten

Gerade Letzteres zieht Streetstyleblogger besonders an. Sie sind auf der Suche nach Außergewöhnlichem. Gunnar Hämmerle spricht auf der Straße auffällig gekleidete Menschen an, um sie für seinen Blog Styleclicker zu fotografieren. Seine Porträts legen den Wunsch der Dargestellten offen, keiner Bevölkerungsgruppe zuordenbar zu sein. Große Gemeinsamkeit moderner Streetstyleblogger und August Sanders ist der Ort der Inszenierung, die Straße. Hier verlassen sich Gunnar Hämmerle und seine Kollegen auf den Zufall, der ihnen spannende Motive verschafft oder auch nicht. Im Gegensatz dazu ging Sander bei seiner Arbeit methodisch vor. Fast mutet die Auswahl seiner Modelle an wie die Arbeit eines Statistikers, weil er seine Mitmenschen in Berufs- und Bevölkerungsgruppen einteilte und daraus exemplarisch Beispiele zeigte. Anspruch Sanders war, zu dokumentieren und nicht zu werten, was sich auch in der stilistischen Umsetzung seiner Bilder zeigte.

Sachlichkeit bei der Begegnung mit anderen

Mit derselben Wertfreiheit blicken Streetstyleblogger auf modische Marotten ihrer Porträtierten. Oft mit der Gefahr, sich lächerlich zu machen, zeigen die Modelle erstaunliche Experimentierfreude. Vielleicht hätten wir hinter dem Rücken des jungen Mannes über seine Legokette gelacht, ein dokumentarisches Foto schafft Distanz und lässt uns neutraler und offener ihm gegenübertreten. In diesem Sinne greift moderne Streetstylefotografie die “Neue Sachlichkeit” von August Sander und seinen Zeitgenossen auf und setzt sie fort. Genauso wie Sander, rückt Gunnar Hämmerle Menschen in den Fokus, zu denen wir vielleicht keinen Kontakt gesucht hätten, und weist uns auf ihre Besonderheit hin.

Ausstellungen

Wer beide Ausstellungen besuchen möchte, sollte reiselustig sein:

August Sander – Ikonen aus dem Porträtwerk

29. Juni bis 26. September 2010 im Centre National de l’Audiovisuel in Luxemburg

Styleklicker City – Menschen des 21. Jahrhunderts

25. Juli bis nur noch 8. August 2010 im NRW Forum in Düsseldorf

Fotos: Oben – Zirkusartistin, 1926–1932 © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn, 2010. Unten – Lego Designs part II – London, Westminster University, 26. März 2009, Styleclicker City © Gunnar Hämmerle

Es ist viel passiert

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur

Michael Fragstein hat für Vania and the Master diesen Musikclip geschaffen und damit 2009 den Endhirsch Musikvideopreis gewonnen. Ich finde es entspannend den schwebenden Glühbirnen zuzusehen, wie sie sich an Badewannenstöpsel gekettet zur Musik wiegen. Kann sein, dass ich da visuelle Eindrücke falsch interpretiere, aber wer will mir das verübeln? Morgen ist hier in Duisburg die Trauerfeier. Ich wünsche Euch und mir ein ruhigeres Wochenende als das vergangene.

Forget from Michael Fragstein on Vimeo.

Das perfekte Flirt-Outfit

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur

Wer würde sich nicht in Schale schmeißen, um bei seiner Traumfrau oder Traummann gut anzukommen? Selbst einem Graffiti-Mann ist der Ringelpulli zu unscheinbar, um damit das Herz der jungen Dame von der Wand gegenüber zu erobern. Doch kommt es beim Flirten auf den Look an?  Sicher nicht nur. Letztendlich bezirzt das Wandbild die Dame mit etwas völlig anderem als schicker Mode. The Girl On The Wall ist ein Kurzfilm von Gabriel Psaltakis. Viel Spaß damit und Euch einen guten Start ins Wochenende. Wir haben hier in Duisburg am Samstag die Loveparade und das Ordnungsamt hat schon mit dem Sperren der Straßen angefangen. Ich bin gespannt und werde versuchen, viele Fotos zu machen.

Danke an Pucchiswelt für die Idee.

Ein Modeblog im Museum

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Events, Lifestyle & Kultur

Was gibt es Schöneres als andere Menschen ungeniert zu betrachten? Für Gunnar Hämmerle ist die Straße ein Catwalk auf dem er sich die Models für sein Streetstyle-Blog Styleclicker aussucht. Der Blogger spricht unterwegs Menschen mit offensichtlichem Modefimmel an und porträtiert sie und ihren Stil. Vom 25. Juli bis 8. August 2010 zeigt das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft in Düsseldorf eine Ausstellung mit 1.000 lebensgroßen Streetstyle-Fotografien von Gunnar Hämmerle.

Styleclicker City. Menschen des 21. Jahrhunderts

NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2

Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 20.00 Uhr, Freitags 11.00 bis 24.00 Uhr, Eintritt 5.80 Euro, erm. 3.80 Euro. Tipp: Freitags ab 18 Uhr zahlen alle 3.80 Euro und es gibt am selben Tag um 20 Uhr eine kostenlose Führung.

Fotos von links nach rechts und oben nach unten: Gentleman Skater – Jochen, Director; Munich, Klenzestraße, 28. Januar 2010 / The long way – London, Westminster University, 15. April 2009 / Get shot II – Ana, Student; Munich, 30. April 2010 / Lego Designs part II – London, Westminster University, 26. März 2009 – alle Bilder Styleclicker City © Gunnar Hämmerle

Olivier Zahms Killer-Blog

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur

Olivier Zahm vom Purple Fashion Magazine verkündet hier bei der New York Fashion Week seine Mordgelüste gegenüber sämtlichen Modebloggern. Und beim süffisant gesäuselten “I kill them all” könnten wir uns sogar geschmeichelt fühlen. Wer hat jemals eine so charmante Morddrohung bekommen? Nicht dass Olivier Zahm ein Messer zücken würde. “I am doing a blog to kill them all” – das zeigt, dass er uns mit unseren eigenen Waffen schlagen wird. Ihr könnt also weiterhin nachts allein auf die Straße, falls Ihr ein Modeblog betreibt. Olivier Zahms Mordblog wird Euer virtuelles Alter Ego killen. Wir dürfen gespannt sein.

Danke an Neuland + Harzer

Was Frauen lieben

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Events, Lifestyle & Kultur

Filmkritik zu Sex and the City 2

Wieder geht es um Unerreichbares und gerade das macht so viel Spaß: hippe Outfits, egal, ob bei einer Schwulenhochzeit, an der Bar oder auf dem Kamel. Sex and the City 2 bleibt seinem Ursprung treu, was Fans der Fernsehserie zu schätzen wissen. Neu ist einzig der Ort der Handlung, Abu Dhabi. Samantha hat hierhin eine PR-Reise für sich und ihre drei Freundinnen geschenkt bekommen und die Vier genießen exorbitanten Luxus. Über längere Strecken sehen Zuschauerinnen (und zwei Männer im ganzen Saal) sich daran zu satt. Solange wir selbst nicht den Fuß in feinen Sand stecken dürfen, wirkt der Film stellenweise wie ein Reisekatalog. Dass Geschichten besser in Dialogen und aussagekräftigen Bildern erzählt werden, spielt eine Nebenrolle, kommt aber später wieder besser zum Zuge.

Gute Momente

Witz gewinnt Sex and the City 2, wenn Charlotte mit Miranda bei einem Cocktail an der Bar sitzt und beide sich über die manchmal weniger mütterlichen Gefühle gegenüber ihren Kindern das Herz ausschütten. Starke Bilder gibt es gleich zu Beginn des Films, die eine rotzfreche junge Samantha mit 80er Tolle und Nietenrock zeigen. Ein Eindruck, der gegen Ende des Films visuell zitiert wird – sehr schön. Dazu sagt Carrie zu ihrer Freundin Samantha: “Du bist noch genauso, wie ich Dich kennengelernt habe”. So wünscht es sich Carrie auch für ihre Ehe. Doch Liebe ist schon nach kurzer Zeit nicht mehr das, was sie zu Beginn war und Carrie ist sich nicht sicher, ob sie das gut finden soll. Leider kann der Film seine guten Momente nicht durchgehend halten und zu einem einzigen Spannungsbogen verbinden.

Tolle Outfits

Wie immer sind die vier Ladys zu jeder Gelegenheit perfekt angezogen. Sie sind, wenn auch zeitweise mit Ausnahmen, erfolgreich im Beruf, haben tolle Männer, stylish eingerichtete Wohnungen und selbst die Törtchen, die Charlotte backt, sind farblich auf Einrichtung und Mode abgestimmt. Das macht Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte zu den Kunstfiguren, die wir so lieben: unerreichbar und doch vorherbestimmt für den sozialen Vergleich.

Sicher, da ist eine Kleinigkeit wie die finanziellen Mittel, was die meisten von uns Zuschauerinnen von den vier New Yorkerinnen unterscheidet. Aber die Macher des Films wissen es, uns die Belohnung so natürlich zu präsentieren, als müssten wir Normalfrauen uns nur ein wenig mehr anstrengen, um auch so leben zu können. Dieses Geheimnis seines Erfolges hat sich Sex and the City 2 bewahrt und auf dieser Ebene funktioniert der Film tadellos. Ein wenig trauer ich New York als Handlungsort und längeren Dialogen mit mehr Witz und Tempo nach, aber insgesamt war es gestern ein netter Abend.

Foto: Screenshot aus dem Trailer zu Sex and the City 2

Den Trailer zu Sex and the City 2 gibt es unten nach dem Klick …

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Hmmmm Erdbeeren

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur

Scarlett Johansson macht uns Appetit auf knallrote Erdbeeren mit fluffiger Sahne obendrauf. In Schulterfrei und Obstprint präsentiert sich die Hollywood-Schauspielerin auf dem Cover des neuen V-Magazine und läutet das Wettpflücken auf den Erdbeerfeldern in meiner Umgebung ein. Ich hoffe auf ein paar Sonnentage, bevor ich mich mit Schüssel bewaffnet in die Schlacht ums rote Früchtchen begebe. Solange versüßen wir uns die Vorfreude mit Scarletts Anblick.