T-Shirts nach Herzenslust

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Link-Tipp

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Ein T-Shirt-Leben kann lang sein – viel länger, als mancher glauben mag oder vermuten könnte. Wie ein solches Shirtleben aussehen kann, zeigen jetzt die Betreiber des T-Shirt Druckereiservices Shirt-gestalten.com. Alles fängt an beim T-Shirt-Gestalten nach eigenen Ideen und Vorstellungen mit Hilfe eines Konfigurators auf der Internetseite. Wahlweise gibt es ebenfalls andere Kleidungsstücke zum Selbergestalten wie Hoodies, Pullis, Sweater, Caps oder Schürzen. Wer schon immer mal einen Modetrend mibestimmen wollte oder einfach ein Unikat erstellen möchte, was dem eigenen Geist entsprungen ist, der kommt um einen solchen Service rund um Textildruck einfach nicht herum.

 

Was tun, wenn das Shirt langsam ausgedient hat?

 

Aber auch ein glückliches T-Shirt-Leben währt nicht ewig. Aus diesem Grund machen sich die Betreiber des Webshops auch Gedanken zum Ableben des Kleidungstücks und nicht nur um dessen aufwendigere Erstellung. „Upcycling“ nennen sie ihre Idee einer Wiedergeburt.

 

Für Gewöhnlich überlassen wir anderen die Aufarbeitung von Altem. Doch Upcycling erspart uns den Gang zum Altkleidercontainer und gibt sogar noch ein gutes Gewissen. Es handelt sich dabei um eine direkte Aufarbeitung oder Umarbeitung getragener Kleidung. Es macht mehr Spaß, selbst neue Nutzungsmöglichkeiten für Gebrauchtes zu finden als dies anderen zu überlassen. Wie Kreative aus ausrangierten T-Shirts neue Schals, Taschen und Kissen basteln oder sogar Körbe flechten können, zeigen zahlreiche Anleitungen, die kostenlos zum Download bereit stehen. Die vielseitigen Ideen ersparen uns den Abschied vom liebevoll selbst designten T-Shirt und verlängern ihre Lebenszeit. Außerdem schonen sie noch mehr unsere Ressourcen als gewöhnliches Recycling, denn sie ersparen Wege und maschinelle Aufarbeitung in Ländern, die schlimmstenfalls tausende Kilometer entfernt sind.

 

Wer also ein fertig gekauftes, selbst gestaltetes aber abgetragenes Shirt nicht einfach nur als Putzlappen gebrauchen möchte, bekommt hier tolle Ideen den Lebenszyklus dieses Stück Textils noch sinnvoll zu verlängern.

 

Weitere Informationen zu Upcycling-Ideen, Gestaltungsideen, sowie die Möglichkeit Eure T-Shirts, Tops oder Hoodies nach eigenen Wünschen bedrucken zu lassen, findet Ihr hier bei shirt-gestalten.com

 

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Die Farben der Saison

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Lifestyle & Kultur, Link-Tipp

Die modischen Seiten des Fußballs

Wenn Fußballkenner über Mode schreiben

Defilieren stramme Waden über grünen Rasen, halten sich Modebloggerinnen generell zurück. Denn mit im Spiel ist ein Ball – heute nicht mehr ganz in Leder. Ob nun beim Fußball auswärts oder abseits – wen interessiert ‘s? Die meisten von uns können noch nicht einmal fünf Vereine nennen, die in der soeben gestarteten Bundesliga mitspielen. Vielleicht ein wahres Vorurteil: Der mit dem hübschesten Trikot ist unser Lieblingsverein. In dieser Beziehung hab ich Borussia Dortmund in mein Herz geschlossen. Schalke hat das schönste Stadion und die Duisburger Zebras das sympathischste Maskottchen – die spielen in der 3. Liga, ich weiß.

Unsere Vorsicht bei Fußballthemen hält allerdings die Redaktion der Zeitschrift 11 Freunde ihrerseits zum Glück nicht davon ab, sich Modethemen zu widmen. Und wie jedes Jahr zum Start der Bundesliga, präsentieren sie ein Trikot-Design-Ranking. Mit viel Sachverstand zeigen die Fußballkenner, dass man mit gutem optischen Auftreten fehlende Tore wett machen kann.

Lindsey Wixon auf dem September-Issue der russischen Vogue

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Lindsey Wixson by Alexi Lubomirski for Vogue Russia September 2014

Lindsey Wixon ist für ihre weit auseinanderstehenden Vorderzähne bekannt. Doch das  September-Issue der russischen Vogue kommt ohne die starken Beißerchen gut zurecht. Visueller Schwerpunkt liegt beim Magazincover auf dem dunklen Bob, den das sonst eher zu blonder Langmähne tendierende Model trägt. Die Frisur ersetzt den Buchstaben G im Titel. Zum strengen Outfit in karietem Gehrock, Stiefeln und Lederhose trägt Lindsey ihr puppenhaftes Lächeln. Mütterchen Russland wäre auch gerne unschuldig. Deswegen lenkt Fotograf Alexi Lubomirski den Blick auf Geschichte und Kultur des Landes – weg von aktuellen gesellschaftlichen und politischen Problemen. Das Land hat viel Wunderbares zu bieten. Allerdings nimmt dieses bewusste Wegsehen viele kreative Möglichkeiten und damit – sorry fürs Wortspiel – verliert die Fotostrecke jeden Biss: Weitere Bilder aus der September-Vogue gibt es hier bei A Stairway to Fashion.

Virtuell Verkaufen: Mine All Mine

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Mit “Mine” hat das Kreativ-Duo Tell No One einen wunderschönen Kurzfilm erschaffen. Das Londoner Sadler’s Wells Theater tanzt in Mode von Louis Vuitton, Kenzo, La Perla, Maison Martin Margiela und Bottega Veneta. So wie die Kleidungsstücke von Tänzer zu Tänzer wandern können die Kleider, Blusen oder Hemden auch zu Euch gelangen. Jedes Teil im Film kan man anklicken. Um die vituellen Möglichkeiten des Shoppings auszuprobieren, solltet Ihr hier die Website Nowness besuchen.

“Mine” by Tell No One – Full shoppable version on NOWNESS from NOWNESS on Vimeo.

Die etwas andere Homestory

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Janukowitsch_Haus

Virtueller Rundgang durch Wiktor Janukowitschs Wohnsitz

Nun mag man aus rechtlicher Sicht beim ukrainischen Regierungschef Wiktor Janukowitsch nicht von einem Diktator sprechen. Aber sein Domizil entspricht trotzdem ganz dem Geschmack der allmächtigen Herrscher. In seinem Haus glitzert und blinkt es wie beim Sonnenkönig.  Am 22. Februar 2014, also vor noch nicht einmal einem Monat wurde die Residenz von Protestierenden der Maidanbewegung besetzt. Bei Spiegel-Online gibt es jetzt einen virtuellen Rundgang durchs Haus von Wiktor Janukowitsch. Zu sehen sind Wohnräume wie Schlafzimmer, Bäder, Patronensammlung oder Kinosaal. Zum virtuellen Besuch bei Janukowitsch geht es hier entlang.

Foto: Screenshot Spiegel-Online, 11. März 2014

Die Mode der Sternenkrieger

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Preen by Thornton Bregazzi AW14, backstage (Sam Wilson, British Fashion Council) 1

Trend zum Star-Wars-Look
Bevor ihr Euer Haar in Schnecken legt, geht tief in Euch und fragt, wie weit Eure Liebe zu Prinzessin Leia, dem knuddeligen R2D2 und ihren Freunden geht. Das Herz von jedem, der sich auf sämtlichen Conventions zwischen Kriegern und Hohem Rat rumtreibt, dürfte jetzt hüpfen. Preen und Rodarte haben beide ihre neue Mode den Star-Wars-Filmen gewidmet.  Aber nicht jede läuft mit Joda-Print rum oder bekennt sich gar wie bei Preen zur dunklen Seite der Macht. Letztere haben sich vor allem auf Darth Vaders Konterfei konzentriert. All das könnt Ihr beim Telegraph Fashion bewundern.

Foto:British Fashiohn Council, Preen AW 2014, London Fashion Week im Februar 2014

Casual Friday: Hatschi

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So in etwa hat mein Rücken in der vergangenen Woche auch geknackt wie hier bei Keith Flint von The Prodigy. Ich hatte leider Rückenschmerzen. Aber es geht mir schon viel besser. Falls Ihr Euch jetzt fragt, warum man bei so einem lauten Musikvideo wie Firestarter den Rücken von Keith knacken hören kann, seht am besten selbst nach dem Klick und gruselt Euch …

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Linktipp: passgenau per App

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Screenshot_ReadWrite

Im Winter kaufe ich am allerwenigsten Unterwäsche. Es kann ewig dauern, bis ich mich zur Anprobe in der engen Umkleide aus sämtlichen Kleiderschichten gepellt habe. So wie mir scheint es anderen auch zu gehen. Da dementsprechend die Umsätze sinken, bietet ein US-Unternehmen jetzt Hilfe in Form einer App. Einfach zum Selfie vor den Spiegel in Top oder Unterwäsche stellen und Fotos knipsen. Die App errechnet anhand der Bilder die passende BH-Größe. Wie das genau funktioniert erklärt ReadWrite.

Foto: Screenshot ReadWrite, November 2013

Mode als Religion

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Karl Lagerfeld-Mode als Religion

Dokumentation über Karl Lagerfeld

“Man darf nicht vergessen, wir machen ein Produkt, was keiner braucht. Man kann ohne es leben. Man muss es aber hinbekommen, dass sich die Leute trotzdem dafür ruinieren”, sagt Karl Lagerfeld über Mode. Und kaum einer bekommt es so gut hin wie er. Intellektuelle in der Modebranche könne man an einer Hand abzählen, meinen selbst Insider. Wahrscheinlich ist der Schnellsprecher Karl Lagerfeld einer der wenigen von ihnen. Der Modeschöpfer, der jede Höflichkeitsfloskel weit hinter sich gelassen hat, feierte wahrscheinlich in den vergangenen Tagen einen runden Geburtstag – nur welchen behält der Designer für sich – vermutlich ist es sein 80. Lebensjahr. Vox zeigte aus diesem Anlass die Dokumentation “Karl Lagerfeld – Mode als Religion”. Falls Ihr es verpasst habt, die Sendung zu sehen, bekommt Ihr eine zweite Chance im Web. Hier gibt es die gesamte Doku in mehreren Teilen.

Auf der Website bei Vox steht zum Thema “Mode als Religion”: “In der vierstündigen Dokumentation wird deutlich, dass die Mechanismen der Modewelt um Modepapst Karl Lagerfeld ganz ähnlich funktionieren, wie die der großen Weltreligionen. Denn auch in der Mode geht es um kraftvolle Symbole, eine eingeschworene Gemeinschaft, Visionen und Geheimnisse, wiederkehrende Rituale, Mythen, Glauben oder eine „entrückte Welt“.” Dem stimme ich persönlich nicht zu. Kleidung symbolisiert die Persönlichkeit ihres Trägers, weist aber nie auf eine Zukunft der Seele ohne Körper hin. Während Religion ein Dasein im Paradies ganz ohne Kleidung verspricht, setzt sich Mode fast nie mit Vergänglichkeit auseinander. Sie predigt den ewig jugendlichen Körper und Genuss des Hier und Jetzt. Wer Gemeinsamkeiten von Religion und Mode sucht, wird schnell entdecken, dass beider Welten von ähnlich vielen Engeln und Teufeln bewohnt werden. Das dürfte eine der wenigen großen Gemeinsamkeiten sein. Ich wünsche Euch viel Spaß.

Arbeitsbedingungen in der Textilbranche

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Screenshot_Stiftung_Warentest

Über 370 Menschen starben beim Einsturz eines Textilfabrikgebäudes in der vergangenen Woche in Bangladesch. Trotzdem das Gebäude offensichtlich marode und die Räumung bereits polizeilich angeordnet war, hatten die Chefs ihre Arbeiter gezwungen, weiter zu nähen. Schon im vergangenen Jahr waren die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter in Ländern wie Pakistan und Bangladesch in den Fokus gerückt. Die öffentliche Debatte und Kontroll-Organisationen können nur die schlechten Zustände aufzeigen. Tatsächliche Besserungen werden wohl aber erst auf breiter Ebene umgesetzt, wenn die Kunden ihr Kaufverhalten ändern. Vielleicht achte ich in Zukunft nicht beim Kauf eines jeden T-Shirts auf faire Herstellungsbedingungen, aber wenn ich das nur bei einem kleinen Teil neugekaufter Mode tue, ist dies schon ein Anfang. Eine Alternative wäre gebrauchte Kleidung. Auch hiermit arbeite ich gegen die schlechten Zustände in Textilfabriken an. Die Stiftung Warentest hat die Abeitsbedingungen der Branche genauer unter die Lupe genommen. Wissenswertes erfahrt Ihr auf der Themenseite Das Leid der Näherinnen.