25. Mai 2010
Posted by: Patricia : Kategorie:
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Und hier präsentiere ich Euch einige Blogperlen, die mir in den vergangenen Monaten begegnet sind. Es sind meine persönlich besten Modeblogs, wobei ich diese Liste noch stark erweitern könnte, was ich in Form einer irgendwann auch tun werde.

Dandy Diary
Als Blogger David Roth neben einigen Schweinehälften in einem Kühlraum hing und das ganze für sein Blog Dandy Diary ablichten ließ, wusste niemand so recht, ist das nun lecker oder beängstigend. Wo sich andere Blogs brav im Herzeigen neuer Schlappen und Lippenstiftfarben verausgaben kann David recht drastisch sein. Mode neben rohem Fleisch macht neugierig und verschafft eine andere Perspektive, deswegen meine Empfehlung für dieses Blog. Hier geht es zu Dandy Diary.

Cool Outfit
Schon seit längerer Zeit bin ich Leserin von Michaela Ambos’ Blog. Neben Texten und Fotos war mir bei meinem ersten Besuch Ihrer Website das Design ins Auge gefallen. Michaela berichtet aus Wien und gräbt allerlei Schätze im Internet aus. Ihre Shopping-Tipps sind klasse. Hier geht es zu Michaelas Modebolg Cool Outfit.
Julia Stelzner
Julia arbeitet als Texterin für verschiedene Auftraggeber und schreibt für ihr eigenes Blog über Dinge, die sie spannend findet – zum Beispiel Mode und Zeitgeist. Bei ihr gibt es neben Augenfutter auch fürs Hirn etwas zu beißen. Hier geht ‘s lang zu Julia.
24. Mai 2010
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Falls Ihr Euer Herz an einen oder mehrere Blogs verloren habt, dürft Ihr das wieder im Rahmen der Aktion Ein Herz für Blogs der Öffentlichkeit verkünden. Ihr könnt mitmachen, wenn Ihr selbst ein Weblog betreibt und darauf morgen, am Dienstag, den 25. Mai 2010 Eure Lieblingsblogs vorstellt und verlinkt. Ins Leben gerufen hatte die Aktion ursprünglich Kai Mueller auf Stylespion, Marcel Wichmann von Uarrr führt diese Tradition jetzt fort. Alle Infos zur Aktion findet Ihr auf seiner Website.
10. Mai 2010
Posted by: Patricia : Kategorie:
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Zu wenig intellektuell?
Intellektuelle in der Modebranche? Die könne man an einer Hand abzählen, meinen Viele. Unter den Modebloggern gibt es wenige Risikofreudige, die sich trauen, einen Blick hinter den schönen Schein zu werfen, zu hinterfragen und tiefere Dimensionen aufzuzeigen. Bisher hielten sich die Bloggerinnen von Les Mads zurück und gehörten selten zu dieser Gruppe. Da überrascht es, wenn Julia Knolle – Autorin von Les Mads - in einem Outfit-Posting zu Schuhen einen kurzen Satz fallen lässt, in dem sie die Modenschau der AMD, der Akademie Mode & Design kritisiert: “Während ich gestern mit Tessa von Flannel Apparel bei der scheusslichen nicht so schönen Modenschau der AMD saß, sah ich die Neulieferung der Schuhkollektion …”
Ungenutzte Chancen
Schade, dass hier der Kritik nur eine kleine Nebenrolle zukommt, denn mich hätte brennend interessiert, warum die Kollektion der AMD so schlecht war. Weniger stoße ich mich an Julias Urteil, mehr daran, dass sie versäumt, es zu begründen. Eine differenziertere Betrachtung der Kollektion hätte den jungen Nachwuchsdesignern und ihren Ausbildern gut getan. Vielleicht sollten wir uns als Modeblogger nicht ausschließlich in der Präsentation von neuen Schuhen, Pullis oder Röcken verlieren, sondern uns an der Entwicklung der Mode aktiver beteiligen. Deswegen würde ich mir mehr subjektive Urteile auf Modeblogs wünschen.
Kritik müsste sachlich formuliert werden, besonders bei einem Thema, das so sehr von persönlichen Vorlieben geprägt ist. Genau hier könnte die Stärke der Modeblogs liegen. Julia hat in ihrem Posting einen ersten Schritt gewagt, ohne sich womöglich des Risikos bewusst zu sein. Auch, wenn ich die Art und Weise für verbesserungswürdig halte, war dieser kleine Satz doch der Start einer spannenden Diskussion.
Hier findet Ihr das Posting zur AMD-Schau und zahlreiche Kommentare dazu.
Hier hat sich Blogger René Schaller zum Thema geäußert. Sehr lesenswert!
Foto: Screenshot Les Mads
07. Mai 2010
Posted by: Patricia : Kategorie:
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Ich hatte schon in einem anderen Posting auf das Projekt Exactitudes hingewiesen. Die Künstler Ari Versluis und Ellie Uyttenbroek aus dem niederländischen Rotterdam fotografieren seit 14 Jahren Menschen, die sich bis auf Details fast identisch kleiden. Da sind die Fußballfans, Jungs von vielleicht elf oder zwölf Jahren, die das Trikot ihres Lieblingsvereins tragen. Oder die “Early Birds”, Herren, die guten Wein und Urlaub in der Toskana lieben und das im lockeren Casual-Friday-Look ausdrücken. Damen mit gesellschaftlichen und sozialen Verpflichtungen in Kostüm mit Perlohrringen. Und Ihr? Habt Ihr schon Euch wiederentdeckt?
Viel Spaß beim Suchen. Hier geht es zu Exactitudes. Alle Bilder vergrößern sich durch Klicken.
26. April 2010
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Kleidung kann Revolutionen auslösen, doch laut Kasem Sedighi vermögen tiefe Ausschnitte und kurze Röcke noch viel mehr: Sie bewirken Erdbeben, wie der muslimische Geistliche in einer Teheraner Moschee erklärt hat. Er machte unzüchtig gekleidete Frauen als Ursache für die Naturkatastrophen aus. Weswegen sich also Frauen rund um den Globus verhüllen sollen. Weder möchte ich zum Tschador greifen noch zu solchen Maßnahmen wie Bloggerin Jen McCreight sie vorschlägt.
In einem Posting rief sie den Boobquake Day am heutigen 26. April 2010 aus und forderte Frauen auf, Oberteile mit tiefem Ausschnitt zu tragen. Sollte kein Erdbeben die Folge sein, wäre die These des muslimischen Geistlichen widerlegt. Ich vermute, wir würden uns mit tiefem Dekolté, wie Spiegel-Online es richtig bemerkt hat, auf eine ähnliche Ebene begeben, auf der Sedighi argumentiert. Einen Nachweis erbringen, indem frau ihre Cs oder Doppel-Ds in die Kamera streckt? Wirklich schlauer als den muslimischen Geistlichen lässt es uns Frauen nicht aussehen. Da verweise ich lieber auf die Tücken der Plattentektonik, also auf die Wissenschaften.
Linktipps zum Thema Boobquake Day:
Aufruf zum Boobquake Day von Jen McCreight auf ihrem Blog Blag Hag.
Maedchenmannschaft zum Thema Brüstewackeln.
Spiegel-Online zum Tag des Brustbebens.
14. März 2010
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Wer die Sendung Kleider und Leute auf Arte verpasst hat, kann die 26-minütige Folge noch online ansehen.
“Zeige mir, was Du trägst, und ich sage Dir, wer Du bist – die Reihe “Kleider und Leute” befasst sich mit Bekleidungstraditionen aus aller Welt. Kleidung als Ausdruck persönlicher und kollektiver Individualität. Heute: Stilvielfalt in Los Angeles”
Mode in Los Angeles – hier ist die Mode-Doku online zu sehen.
10. März 2010
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Julia Basagic und Mirjam Herms haben die zweite Ausgabe ihrer Onlinezeitschrift The Blogettes herausgebracht. Das virtuelle Heft der Modebloggerinnen dreht sich ganz ums Thema Märchen. Thuy Ha hat ein Fotoshooting im Märchenwald veranstaltet und Hannah Lafer und Michaela Ambos zeigen allerlei Märchenhaftes. Dazu gibt Informatives aus der Welt der Modeblogs. Maria Ratzinger erzählt über ihre ersten Schritte in ein Berufsleben im Kreativbereich. Teresa Hammerl setzt sich mit der Frage auseinander, wann Modeblogger zu jung sind. The Blogettes gibt einen vielseitigen Einblick. Hier geht es zum Magazin.
08. März 2010
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Warum Frauen und Mädchen zurzeit mehr auf Männer aus dem Jenseits setzen als auf deren Kollegen aus Fleisch und Blut? Weil Vampire oder Geister einen weitaus zarteren Teint besitzen, als ihre verpickelten Kollegen aus der Schule. Mit zarten Schwingen scheinen sie jedes weibliche Wesen in höhere Sphären zu verführen. Vampire werden nie bei Hamburger und Pommes schwach, denn reinstes Blut nährt ihren durchtrainierten Körper und zartroten Geister-Lippen entweicht kaum ein Rülpser oder Schnarcher. Wie ich finde, hat Nadia El Guennoui die weibliche Vorliebe für Männer aus dem Jenseits wunderbar in ihrem Text auf Philibuster zur Roman-Trilogie Schattenschwingen erklärt. Derweil setze ich mich mit Kescher bewaffnet auf mein Hausdach und warte darauf, dass eines der Prachtexemplare vorbeifliegt.
21. Februar 2010
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Zurzeit präsentiert sich die Welt bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver. Doch nicht alles, was das Publikum erblickt, ist ein Augenschmaus. Spiegel-Online zeigt in einer Fotostrecke modische Entgleisungen der Atlethen. Da treten Curling-Teams in Clownshosen auf, Skeletonfahrer in Angst einflößenden Helmen und Eiskunstläufer, die sich in Glitzer- und Blumenschmuck hüllen. Weiter zur Fotostrecke geht es hier bei Spiegel-Online.
17. Februar 2010
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Ich bin eben bei Les Mads darüber gestolpert: Kate und Laura Mulleavy beflügeln unsere Fantasie mit ihrer Rodarte-Kollektion für den Winter 2010/2011. Die detailverliebten Schwestern scheinen den Frühling mit in die kalte Jahreszeit nehmen zu wollen. Leichte Stoffe, Blümchenmuster und zarte Farben erinnern eher an sprießende Knospen als an dicke Eisschichten. Die Mode dürfte zumindest unser Herz wärmen, wenn wir uns im Dezember oder Januar in Chiffon kuscheln. Sehr schöne Fotos zur Kollektion von Rodarte gibt es auf Syle.com zu sehen.