T-Shirts nach Herzenslust

Screenshot_Shirt-Gestalten

 

Ein T-Shirt-Leben kann lang sein – viel länger, als mancher glauben mag oder vermuten könnte. Wie ein solches Shirtleben aussehen kann, zeigen jetzt die Betreiber des T-Shirt Druckereiservices Shirt-gestalten.com. Alles fängt an beim T-Shirt-Gestalten nach eigenen Ideen und Vorstellungen mit Hilfe eines Konfigurators auf der Internetseite. Wahlweise gibt es ebenfalls andere Kleidungsstücke zum Selbergestalten wie Hoodies, Pullis, Sweater, Caps oder Schürzen. Wer schon immer mal einen Modetrend mibestimmen wollte oder einfach ein Unikat erstellen möchte, was dem eigenen Geist entsprungen ist, der kommt um einen solchen Service rund um Textildruck einfach nicht herum.

 

Was tun, wenn das Shirt langsam ausgedient hat?

 

Aber auch ein glückliches T-Shirt-Leben währt nicht ewig. Aus diesem Grund machen sich die Betreiber des Webshops auch Gedanken zum Ableben des Kleidungstücks und nicht nur um dessen aufwendigere Erstellung. „Upcycling“ nennen sie ihre Idee einer Wiedergeburt.

 

Für Gewöhnlich überlassen wir anderen die Aufarbeitung von Altem. Doch Upcycling erspart uns den Gang zum Altkleidercontainer und gibt sogar noch ein gutes Gewissen. Es handelt sich dabei um eine direkte Aufarbeitung oder Umarbeitung getragener Kleidung. Es macht mehr Spaß, selbst neue Nutzungsmöglichkeiten für Gebrauchtes zu finden als dies anderen zu überlassen. Wie Kreative aus ausrangierten T-Shirts neue Schals, Taschen und Kissen basteln oder sogar Körbe flechten können, zeigen zahlreiche Anleitungen, die kostenlos zum Download bereit stehen. Die vielseitigen Ideen ersparen uns den Abschied vom liebevoll selbst designten T-Shirt und verlängern ihre Lebenszeit. Außerdem schonen sie noch mehr unsere Ressourcen als gewöhnliches Recycling, denn sie ersparen Wege und maschinelle Aufarbeitung in Ländern, die schlimmstenfalls tausende Kilometer entfernt sind.

 

Wer also ein fertig gekauftes, selbst gestaltetes aber abgetragenes Shirt nicht einfach nur als Putzlappen gebrauchen möchte, bekommt hier tolle Ideen den Lebenszyklus dieses Stück Textils noch sinnvoll zu verlängern.

 

Weitere Informationen zu Upcycling-Ideen, Gestaltungsideen, sowie die Möglichkeit Eure T-Shirts, Tops oder Hoodies nach eigenen Wünschen bedrucken zu lassen, findet Ihr hier bei shirt-gestalten.com

 

Die Farben der Saison

Die modischen Seiten des Fußballs

Wenn Fußballkenner über Mode schreiben

Defilieren stramme Waden über grünen Rasen, halten sich Modebloggerinnen generell zurück. Denn mit im Spiel ist ein Ball – heute nicht mehr ganz in Leder. Ob nun beim Fußball auswärts oder abseits – wen interessiert ‚s? Die meisten von uns können noch nicht einmal fünf Vereine nennen, die in der soeben gestarteten Bundesliga mitspielen. Vielleicht ein wahres Vorurteil: Der mit dem hübschesten Trikot ist unser Lieblingsverein. In dieser Beziehung hab ich Borussia Dortmund in mein Herz geschlossen. Schalke hat das schönste Stadion und die Duisburger Zebras das sympathischste Maskottchen – die spielen in der 3. Liga, ich weiß.

Unsere Vorsicht bei Fußballthemen hält allerdings die Redaktion der Zeitschrift 11 Freunde ihrerseits zum Glück nicht davon ab, sich Modethemen zu widmen. Und wie jedes Jahr zum Start der Bundesliga, präsentieren sie ein Trikot-Design-Ranking. Mit viel Sachverstand zeigen die Fußballkenner, dass man mit gutem optischen Auftreten fehlende Tore wett machen kann.

Lindsey Wixon auf dem September-Issue der russischen Vogue

Lindsey Wixson by Alexi Lubomirski for Vogue Russia September 2014

Lindsey Wixon ist für ihre weit auseinanderstehenden Vorderzähne bekannt. Doch das  September-Issue der russischen Vogue kommt ohne die starken Beißerchen gut zurecht. Visueller Schwerpunkt liegt beim Magazincover auf dem dunklen Bob, den das sonst eher zu blonder Langmähne tendierende Model trägt. Die Frisur ersetzt den Buchstaben G im Titel. Zum strengen Outfit in karietem Gehrock, Stiefeln und Lederhose trägt Lindsey ihr puppenhaftes Lächeln. Mütterchen Russland wäre auch gerne unschuldig. Deswegen lenkt Fotograf Alexi Lubomirski den Blick auf Geschichte und Kultur des Landes – weg von aktuellen gesellschaftlichen und politischen Problemen. Das Land hat viel Wunderbares zu bieten. Allerdings nimmt dieses bewusste Wegsehen viele kreative Möglichkeiten und damit – sorry fürs Wortspiel – verliert die Fotostrecke jeden Biss: Weitere Bilder aus der September-Vogue gibt es hier bei A Stairway to Fashion.

Virtuell Verkaufen: Mine All Mine

Mit „Mine“ hat das Kreativ-Duo Tell No One einen wunderschönen Kurzfilm erschaffen. Das Londoner Sadler’s Wells Theater tanzt in Mode von Louis Vuitton, Kenzo, La Perla, Maison Martin Margiela und Bottega Veneta. So wie die Kleidungsstücke von Tänzer zu Tänzer wandern können die Kleider, Blusen oder Hemden auch zu Euch gelangen. Jedes Teil im Film kan man anklicken. Um die vituellen Möglichkeiten des Shoppings auszuprobieren, solltet Ihr hier die Website Nowness besuchen.

„Mine“ by Tell No One – Full shoppable version on NOWNESS from NOWNESS on Vimeo.

Die etwas andere Homestory

Janukowitsch_Haus

Virtueller Rundgang durch Wiktor Janukowitschs Wohnsitz

Nun mag man aus rechtlicher Sicht beim ukrainischen Regierungschef Wiktor Janukowitsch nicht von einem Diktator sprechen. Aber sein Domizil entspricht trotzdem ganz dem Geschmack der allmächtigen Herrscher. In seinem Haus glitzert und blinkt es wie beim Sonnenkönig.  Am 22. Februar 2014, also vor noch nicht einmal einem Monat wurde die Residenz von Protestierenden der Maidanbewegung besetzt. Bei Spiegel-Online gibt es jetzt einen virtuellen Rundgang durchs Haus von Wiktor Janukowitsch. Zu sehen sind Wohnräume wie Schlafzimmer, Bäder, Patronensammlung oder Kinosaal. Zum virtuellen Besuch bei Janukowitsch geht es hier entlang.

Foto: Screenshot Spiegel-Online, 11. März 2014

Die Mode der Sternenkrieger

Preen by Thornton Bregazzi AW14, backstage (Sam Wilson, British Fashion Council) 1

Trend zum Star-Wars-Look
Bevor ihr Euer Haar in Schnecken legt, geht tief in Euch und fragt, wie weit Eure Liebe zu Prinzessin Leia, dem knuddeligen R2D2 und ihren Freunden geht. Das Herz von jedem, der sich auf sämtlichen Conventions zwischen Kriegern und Hohem Rat rumtreibt, dürfte jetzt hüpfen. Preen und Rodarte haben beide ihre neue Mode den Star-Wars-Filmen gewidmet.  Aber nicht jede läuft mit Joda-Print rum oder bekennt sich gar wie bei Preen zur dunklen Seite der Macht. Letztere haben sich vor allem auf Darth Vaders Konterfei konzentriert. All das könnt Ihr beim Telegraph Fashion bewundern.

Foto:British Fashiohn Council, Preen AW 2014, London Fashion Week im Februar 2014