25. Februar 2013
Posted by: Patricia : Kategorie:
Schuhe

Weil meine Füße eiskalt sind, habe ich mir eben ein dickes Kissen unter den Schreibtisch gelegt. Das ist schön kuschelig warm. Allerdings läuft es sich damit schlecht. Deswegen habe ich im Web Ausschau nach Hausschuhen gehalten, deren Design nicht ausschließlich von Fußbett oder Mauseohren bestimmt wird. Und siehe da, es gibt Alternativen zu Gesundheitslatschen oder Plüschtier-Pantoffeln. Die Lasso-Shoes beruhen auf dem Prinzip, dass der zukünftige Träger der Hausschuhe zunächst selbst Hand anlegt, bevor er oder sie in die Filz-Pantoffeln schlüpfen darf. Nach wenigen Handgriffen kann man warmen Füße genießen. So kann der Winter noch ein bisschen länger bleiben. Die Lasso-Shoes werden in einer Pariser Behindertenwerkstatt gefertigt und können übers Netz bestellt werden. Die Qualität hat ihren Preis, es gibt aber günstigere Paketpreise und beim größten sind Werkstattbesichtigung und Wohnungsschlüssel zum Apartment des Projektgründers Ruben inklusive.

Fotos: Lasso Shoes
Idee via Design Milk
07. November 2012
Posted by: Patricia : Kategorie:
Schuhe

Bisher gehörten Camper-Schuhe für mich zu den Must-Haves aller Bildungsreisenden. Sie sehen besser aus als Birkenstocks, sind aber genauso bequem – dachte ich. Kürzlich habe ich meine Meinung revidiert. Ihr Look ist irgendwie knudellig hübsch. Aber die dauerlaufende Kulturtouristin vermisst das ergonomisch geformte Fußbett. In Budapest ging mir damit auf der Kettenbrücke die Kondition aus. Das weitere Einsatzfeld meiner neuen Camper-Schuhe sollte der Spielplatz sein. Hier entstand auch das Foto, kurz bevor ich mir mit dem Kinderwagen über die Füße fuhr und das wunderbar weiche Leder regelrecht zerschnitt – zu meinem großen Bedauern.
12. Oktober 2012
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Persönlich,
Schuhe

Auf meiner Suche nach Ballerinas habe ich mich unter anderem nicht nur extern umgesehen. Ich wagte mich in die dunkelsten Tiefen des heimischen Kleiderschranks und zog diese Schuhe der Marke Hugo Boss hervor, von denen ich heute schwören könnte, ich hab sie niemals, wirklich niemals gekauft. Von alleine können sie sich allerdings nicht in meinen Kleiderschrank verlaufen haben. Dann stellt sich die Frage, wieso ich Ballerinas mit langen Bindebändern und Stoffapplikationen im Makramee-Stil erwerbe. Darauf fällt mir zurzeit keine Antwort ein und ich tröste mich damit, dass sich lange Bindebänder zum Glück unter Hosenbeinen verstecken lassen und kein Mensch aus der Ferne erkennt, dass ich Wolle am Schuh trage. Ich hoffe, dass nie jemand auf die Idee kommt, vor mir auf die Knie zu fallen, solange ich in diesen Ballerinas stehe, sonst offenbart sich mein Fehlkauf. Von Weitem sehen sie besser aus. Immerhin habe ich es bereits bis auf die Straße mit ihnen geschafft. Die Sohle ist allerdings so glatt, dass ich mit Hilfe eines Laternenpfahls kehrt gemacht habe und zur Gummisohle wechselte.
Foto: Patricia Guzman, Lifestyle Bunny
31. August 2012
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Lifestyle & Kultur,
Schuhe

Seinen Ursprung fand die Marke Repetto im Tanz, genauer gesagt entwarf und schneiderte man beim französischen Traditionsunternehmen Tanzgarderobe vom Tutu bis zum Spitzenschuh. Da lag es nahe, sich auf seine Ursprünge zu besinnen und über 60 bekannte Künstler um Inspirierendes zu bitten. Die Ergebnisse gibt es immer noch auf der Homepage zu bewundern. Ursprünglich kamen die Entwürfe für eine Sonderausstellung zum 60. Jubiläum heraus. Das ist bereits etwas länger her, aber es macht immer noch Spaß, sich die Stücke anzusehen und es passt gut zum Thema Ballerinas, mit dem ich mich zurzeit befasse. Eine Berühmtheit wie Brigitte Bardot entwarf Ballerinas wie sie sie zu ihren besten Schmollmundzeiten getragen hat. Chloë Sévigny hebt die flachen Schuhe aufs Plateau und Helmut Lang präsentiert etwas, von dem ich gar nicht weiß, was es sein soll. Aber seht selbst. Hier entlang geht es zur Kollektion aus Ballerinas, Spitzenschuhen und Tutus.
Foto: Screenshot Repetto
16. August 2012
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Schuhe

Nicholas Kirkwood for Erdem
Ich finde diese Schuhe von Nicholas Kirkwood großartig, auch wenn sie nicht meiner Lebenswirklichkeit entsprechen. Denn ich habe keine Ahnung, wie es sich auf einem Quaderabsatz so läuft. Ganz sicher gibt es bequemeres für die Füße. Aber bei ihrem Anblick schwelge ich gedanklich zu Manets Seerosenbildern. Bevor ich sprachlich ins Opulente abrutsche, hier der Preis: Für 995 Euro halten diese Kunstwerke auch in Eurem Kleiderschrank Einzug. Wer jetzt unsanft auf dem Boden der Wirklichkeit angekommen ist, kann mit mir gemeinsam den impressionistisch angehauchten Anblick genießen und weiterhin Sneaker tragen.
Falls Ihr Euch anders entscheidet, hier gibt es die Schuhe zu kaufen: Nicholas Kirkwood bei Net A Porter.
Die Idee kommt von Chuh Chuh.
Foto: Net a Porter
25. März 2011
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Schuhe

Plateauschuhe von Acne
Gestern habe ich tatsächlich ein halbes Ohr in Richtung Fernseher gestreckt, während ich am Rechner noch zu tun hatte. Es lief Germany’s Next Topmodel, was unsereins mittlerweile weniger interessiert als das Dschungelcamp. Und da es sich ums Ohr und nicht ums Auge handelte, schnappte ich den Begriff Sky Heels auf, ohne dass ich mir optisch davon ein Bild machen konnte. Vermutlich sollen wir Frauen jetzt den Himmel erobern, zumindest will das auch Acne so. Bei diesen Tretern hier handelt es sich um Plateauschuhe, in denen frau sich noch vorwärts bewegen kann. Manche Fantasieexemplare scheinen die Trägerin ausschließlich nach oben befördern zu wollen. An ein Weiterkommen scheinen die Designer nicht zu denken.
Foto: Acne
28. Februar 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Schuhe


Der typische Missoni-Streifenlook breitet sich jetzt bis zu den Schuhen aus. Genauer gesagt bringen Missoni und Converse seit einiger Zeit gemeinsam designte Chucks heraus und jetzt gibt es zwei neue Modelle. Mir persönlich gefällt der Streifenlook nicht überall, aber auf Turnschuhen macht er sich recht gut. Wahrscheinlich müsste ich mit diesen Converse mir dauernd selbst auf die Füße starren.
Fotos: Converse
25. Januar 2011
Posted by: Patricia : Kategorie:
Schuhe

Ich liebe außergewöhnliche Schuhe, auch, wenn ich sie selbst vielleicht nie tragen würde. Diese Exemplare hier würden meine Perspektive auf die Welt verändern, denn ich könnte meinen Mitmenschen fast ausschließlich auf Scheitel, Glatze oder was auch immer gucken. Ich hätte immer frische Luft, während sich die Köpfe anderer nach unten neigten, um meine Polka-Dot-Schuhe betrachten zu können. Da ich nie auf solch ungewöhnlichen Tretern durch die Stadt hüpfe, bleibt das ganze ein Tagtraum und Ihr könnt in Euch gehen und Euch fragen, ob Ihr so modemutig seid, solche Schuhe zu tragen. Falls ja: Noch gibt es die hübschen Pünktchen-Schuhe bei H&M für 29,95 Euro zu kaufen.
Foto: H&M
22. November 2010
Posted by: Patricia : Kategorie:
Persönlich,
Schuhe

Beim Schuhkauf lasse ich mir im Geschäft grundsätzlich den Pappkarton dazugeben. Das hat den Vorteil, dass ich das neue Paar darin ganz oben auf meinem Kleiderschrank deponieren kann. Praktisch, denn dann brauche ich bei Bedarf nur einen der übersichtlich geordneten Kartons zu greifen – soweit die Theorie. In der Praxis bin ich zwar groß, aber nicht so groß, dass ich ohne Probleme auf meinen Schrank reichen könnte, das Ding ist riesig. Nach einem Schuhkauf befördere ich die neuen Treter unter Gehoppel und Strecken über die Kante hoch auf den Schrank und schiebe alle bereits darauf stehenden Kartons nach hinten.
Nach einigen Tagen und Wochen stelle ich bei einem Blick hinauf fest, dass ich eigentlich viel zu wenige Schuhe habe und mir wieder ein neues Paar zulegen müsste. Dass hinter der vorderen Reihe noch einige vergessene Kartons stehen, wird mir beim alljährlichen Ausmisten bewusst. Das sind die Momente, in denen ich feststellen muss, dass ich mein knappes Geld wieder doppelt und dreifach in fast identisch aussehende Schuhpaare investiert habe. Sehen wir das ganze positiv und stellen fest, dass ich meinem Stil treu bleibe. Und ein bisschen fühlt es sich schon wie Weihnachten an, wenn unverhofft ein nagelneues Paar Schuhe auftaucht.
Foto: Patricia Guzman / Lifestyle Bunny
30. August 2010
Posted by: Patricia : Kategorie:
Lifestyle & Kultur,
Schuhe

Gabriel Dishaw zeigt Vintage Look auf eine völlig neue Weise. Der Künstler fertigt Objekte aus Müll und liebt anscheinend besonders Sneaker. Seine Treter sind aus alten Computerbauteilen, Schrauben und anderem. Das Laufen darin dürfte nicht ganz so komfortabel sein, aber darauf kann ich gut verzichten. Allein das Ansehen lässt das Herz jedes Sneaker-Fans höher schlagen.
Foto: Gabriel Dishaw
Idee via Feingut