Im Klapptest

Posted by: Patricia  :  Kategorie: Ausprobiert, Technik

Dell Inspiron Duo

Tablet oder Netbook? Wer sich bisher nicht entscheiden konnte, darf jetzt zum Dell Inspiron Duo greifen. Der kompakte PC vereint beides in sich, kleines Format sowie Touchscreen des Tablets und bequemere Tastatur des aufklappbaren Kollegen. Sein Bildschirm lässt sich mit einem Handgriff im Rahmen drehen und verwandelt das Netbook ins Tablet. Sehr praktisch und schöne Optik, wie ich im Test entdeckt habe, auch wenn solch ein Gerät unweigerlich in einigen Punkten Kompromissbereitschaft seines Besitzers nach sich zieht. Ich hatte Spaß daran.

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Zwei Typen in einem Gerät

Klappt man den  Inspiron Duo auf, funktioniert er wie jedes Netbook oder jeder Laptop per Tastatur und Touch-Mousepad. Beim Schreiben von Blogpostings oder E-Mails ist es so am bequemsten. Sobald der Kleine sich nach dem Umklappen des Displays ins Tablet verwandelt, werden Tastatur und Mousepad durch den Bildschirm verdeckt. Jetzt erfolgt die Bedienung über den berührungsempfindlichen 10,1-Zoll-Bildschirm. Automatisch schaltet der mobile Computer von Windows 7 Home Premium Oberfläche  auf Dell Duo Stage um. Sieben größere Icons ermöglichen es mir dann per Finger ins Internet zu gehen, Videos abzuspielen oder Musik zu hören. Bei der Eingabe diverser Internetadressen in den Browser entscheide ich mich fürs Tippen über die Tastatur, obwohl im Tabletmodus auch eine virtuelle Tastatur eingeblendet werden kann. Sobald die Seite aufgerufen ist, klappe ich das Display wieder nach außen und kann jetzt bequem lesen.

Spaßmacher: Musik und Videos

Als Tablet erweist sich der Inspiron Duo von Dell etwas schwerer, als wir es von iPad & Co. gewohnt sind, da er ja auch dicker ist. Etwa 1.350 Gramm bringt der Kleine auf die Waage. Optional ist eine Dockingstation, das Dell Inspiron Duo Audio Dock, erhältlich. Zwei Stereo-Lautsprecher und ein Subwoofer mit  je sieben Watt Leistung sorgen für guten Sound. Da man den Inspiron Duo im Tabletbetrieb ins Dock stellt, lassen sich so übers Touchpad Videos oder Musik abspielen. Der Sound spricht für die Lieblingsdisziplin des Inspiron Duo als mobile Musikanlage – guter Ton, reibungsloses Abspielen auch von Videoclips. Dabei zeigt sich der Bildschirm von seiner besten Seite. 1366 x 768 Bildpunkten sorgen für einwandfreie HD-Optik.

Ergonomisch beim Schreiben

Mir kommt vor allem seine Eigenschaft als mobiles Schreibgerät sehr entgegen. Dabei erweist sich der schwenkbare Bildschirm als sehr nützlich. Trotz des kleinen Formats kann ich das Display gut einsehen und sitze beim Schreiben rückenfreundlich aufrecht, sobald ich es nach oben neige und zusätzlich in seinem Rahmen ankippe. Mit meinen kleinen Händen habe ich auf der Tastatur überhaupt keine Probleme, die korrekten Buchstaben zu treffen und finde die Arbeit mit dem Dell Inspiron Duo sehr bequem und entspannend.

Insgesamt hat mir der Dell Inspiron Duo als kleiner Begleiter für unterwegs gut gefallen. Seine Qualitäten beschränken sich auf grundlegende Funktionen, wie ich sie von einem Netbook und Tablet erwarte: das Schreiben von Mails und Blogpostings, Lesen, Musikhören und Videos ansehen. Mit seinen soften Oberflächen in Anthrazit und Schwarz, den abgerundeten Kanten und dem glänzenden Display habe ich auch seine Optik ins Herz geschlossen. Die Zahl der Anschlüsse ist begrenzt und eine Erweiterung ist am praktischsten über die Dockingstation möglich. Des weiteren findet Ihr wichtige Daten unten aufgeführt.

Dell Inspiron Duo

  • Prozessor: Zwei-Kern-CPU Atom N550 mit 1,5 GHz
  • einen leisen Lüfter
  • 2 GB Arbeitsspeicher
  • 250 GB Festplatte
  • 10″ Bildschirm: 1366 x 768 Bildpunkte
  • 4-Zellen-Akku / 29 Wattstunden
  • Laufzeit 4 Stunden
  • Gewicht: 1.350 Gramm
  • Bluetooth 3.0
  • 802.11b/g/n-WLAN
  • Webcam
  • 2 USB 2.0-Ports
  • 1 Kopfhörerausgang
  • Kaufpreis etwa 550 Euro

Dell Inspiron Duo JBL Audio Dock

  • 2 Lautsprecher à 7 Watt
  • Subwoofer mit 7 Watt
  • 2 USB 2.0-Ports
  • Kensington Lock Anschluss
  • Kartenleser
  • Audioausgang
  • RJ-45-Netzwerkbuchse
  • Kaufpreis etwa 140 Euro

Fotos: Patricia Guzman / Lifestyle Bunny

 

2 Kommentare zu “Im Klapptest”

  1. Nina meint:

    Also 1,3 kg wäre mir persönlich zu schwer für so ein Gerät.
    Wenn schon ein Tablet, dann auch ein richtiges wie das Ipad, denn das Windows Betriebssystem ist absolut nicht auf eine Touchbedienung ausgerichtet.

  2. Lars meint:

    Das seh ich aber genauso, etwas zu schwer und Windows ist ein absolutes “NO GO”.
    Und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen das der drehbare Bildschirm lange hält!

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