[slideshow=41]Rocksäume bewegen sich gemeinsam mit der Konjunkturkurve nach oben oder unten, so lautet eine wissenschaftlich belegte Theorie zur wirtschaftlichen Entwicklung. Womöglich lässt sich diese These  ähnlich gut empirisch nachweisen, wie die Tatsache, dass in Gegenden, in denen sich Klapperstörche bevorzugt aufhalten, die Geburtenrate über dem Durchschnitt liegt. Doch weil sie unserer Welt einen tieferen Sinn verleihen, lieben wir Zusammenhänge.

Ein Zusammenhang, der keiner ist

Laut Süddeutsche Zeitung geht der Rocksaum-Index auf den US-Wirtschaftswissenschaftler George Taylor (Nomen est Omen) zurück.  1920 erkannte er, dass seine Zeitgenossinnen die Röcke kürzer trugen. Womöglich, weil sie sich teure Strümpfe für darunter leisten konnten. Wäre zu schade gewesen, wenn keiner die kostspieligen Accessoires bemerkt hätte, weil langer Stoff sie verbirgt. Ums Bein ging es selbstverständlich auch. Haben wir in wirtschaftlich guten Zeiten mehr Sinn für sexuelle Reize? Zeigen deswegen alle Frauen ihre Beine her? Dagegen scheint eine Tatsache zu sprechen: Leider stimmen Höhe des Rocksaums und Konjunkturkurve nicht immer überein, sondern fallen und steigen oftmals zeitversetzt. Ein Einwand wäre, dass vielleicht das Hochwandern der Röcke erst einen wirtschaftlichen Anstieg ankündigt? Oder noch besser: den Konsumaufschwung bewirkt?

Tragt Mini – rettet die Wirtschaft

Würde dies stimmen, kann ich allen Frauen nur empfehlen, am Montag die Boutiquen und Kaufhäuser zu stürmen. Es ist die Pflicht jeder Frau, sich einen Minirock oder ein Minikleid zu kaufen, damit die deutsche Wirtschaft gerettet wird. Hier zum Beispiel sind einige Exemplare des neuen Design-Talents Bernadett Penkov. Die mehrfach ausgezeichnete Designerin schafft einen puren Look – kristallklar und elegant.

Mode von Penkov

Fotos: Penkov