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Eigentlich hatte ich vor, den Mittwochabend gemütlich im Duisburger Hundertmeister mit einem Glas Alsterwasser zu verbingen. Theo hat mich überredet, stattdessen mit zum Thaiboxen zu gehen. Anstelle von kühlem Bier durchrannen meinen Körper Strapazen wie Liegestütze und Sit-Ups.

Optisch war meine Performance beim späteren Sparring alles andere als Furcht einflößend. Meine langen dünnen Arme endeten in Riesen-Leihboxhandschuhen, aus denen der Schweiß Generationen von Kampflustigen vor mir duftete. Ich musste nach dem Training fast eine Stunde in der Badewanne einweichen, bis der Geruch endlich von meinen Fingern verschwand.

Ich denke, noch werde ich Duisburgs Verbrecher nicht allein mit meinen Fäusten in die Flucht schlagen, aber ich bin auf dem besten Weg. Meine Blogger-Kollegin Loca Lola behauptet ja, es gäbe jede Menge Aktivitäten, die Bunnies nicht beherrschen. Mit dem Film hat sie das zwar eindrucksvoll belegen können, aber so ganz Recht hat sie nicht.