von Patricia | Mittwoch, 31. März 2010 | Wohnen und Einrichten


Vor vielen Jahren wäre ich gegen Ende eines dreimonatigen Praktikums in einer Möbelschreinerei vor Stolz um ein Haar geplatzt. Ich hatte recht krumm und schief ein Regal mit Schwalbenschwanzverbindung gebaut. So können Möbel ohne Nägel aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt werden. (Hier gibt es Infos und eine Zeichnung zur Schwalbenschwanzverbindung.) Es hat bis heute gut gehalten. Seitdem schaue ich mir jedes Möbelstück genauer an. Jenny Wulff aus Hamburg machte mich per Mail auf dieses Bett aufmerksam. Sie und Mathis Kreyer vertreiben das schlichte Möbelstück seit 2005. Hergestellt wird es in Estland. Die Einzelteile des Bettes sind zusammengesteckt und lassen sich für jeden Umzug moderner Stadtnomaden leicht auseinandernehmen. Weitere Infos und Fotos zu The Simple Bed gibt es auf der Homepage.
von Patricia | Montag, 29. März 2010 | Lifestyle & Kultur, Mode

Mode der 60er und 70er
An diesen Mustern und Farben kann sich der Blick festbeißen. Die hypnotische Wirkung der Mode der 60er und 70er Jahre ist legendär. So mancher unserer Zeitgenossen schnappt heute bei Eitergrün und Beulenpestgelb nach Luft und rudert mit den Armen. Wie konnte man vor etwa 40 Jahren ernst genommen werden, wenn sich über den Bauchansatz ein Synthetikoverall spannte und die Füße in Glitzerplatteauschuhen steckten? Weitere Fotos, einen Linktipp und den passenden Buchtipp gibt es unten nach dem Klick …
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von Patricia | Freitag, 26. März 2010 | Lifestyle & Kultur

Ginger hüpfte genauso schön, wie Fred. Sogar rückwärts und auf Stöckelschuhen, wie sie es gesagt haben soll. Ruhm und Gage waren allerdings bei dem Hollywood-Traumpaar der 30er und 40er Jahre ungleich verteilt.
von Patricia | Freitag, 26. März 2010 | Persönlich

Diese Vier auf dem Foto schummeln bei ihrem Alter. Ich habe von meiner Schwester eine Einladung zur Feier ihres 99. Geburtstages erhalten. Um auf diese stolze Zahl zu kommen, musste sie sich mit drei anderen Geburtstagskindern zusammentun. Sämtliche Falten auf dem Bild verdanken sie dem begabten Fotografen und der besonderen Aura des Bochumer Univiertels im Hintergrund. So trifft man sich im Pott zu Bingo und Kartenspiel. Fehlt nur noch die brennende Tonne zum Wärmen von Herz und alten Knochen.
Foto: Tobias Gawrisch – sein Flickr-Profil ist sehr zu empfehlen!
von Patricia | Mittwoch, 24. März 2010 | Lifestyle & Kultur

Fast jeder erreicht in seinem Leben irgendwann den Punkt, an dem er oder sie sich fragt, „und was kommt nun?“ Christina Kruse war 22 Jahre alt und ein gefragtes Model, als sie Mitte der 90er Jahre beschloss, sich neue Herausforderungen zu suchen. Kurzerhand besorgte sich die große Blonde eine komplette Fotoausrüstung und begann zu experimentieren. Seit etwa 15 Jahren arbeitet Christina Kruse als Fotokünstlerin und inszeniert auf ihren Bildern eine Welt, die sich in vielem von ihrer Arbeit in der Mode- und Werbewelt unterscheidet. Einzig die Protagonistin beider Sphären bleibt gleich, denn am liebsten fotografiert sich Christina Kruse selbst. Heute lebt und arbeitet sie als Künstlerin und Model in New York.
Weitere Bilder und Collagen von Christina Kruse gibt es bei Dot Editions.
Bei Titel Thesen Temepramente gibt es ein tolles Video zu Christina Kruse
Foto: Christina Kruse via Artnet