Mode 30er

Das Erscheinungsbild der Nationalsozialisten trug maßgeblich zu ihrem Erfolg bei. Manch einer kann sich leider bis heute nicht dieser finsteren Faszination entziehen, die schwarze Uniformen zu knallroten Fahnen und mit Totenköpfen geschmückte Gürtel ausüben können. Uniformen vermittelten Macht und Einheit. Im dritten Reich hat auch im privaten Leben Kleidung Zugehörigkeit signalisiert. Durch ein Detail wie den gelben Judenstern wurden die einen gedemütigt, während sich andere für wertvoller hielten. Neben ihren heroischen Männern trugen Frauen wieder Kleid und Schürze, nachdem mit dem ersten Weltkrieg ihre Kleidung umständehalber praktischer und damit männlicher wurde. Besonders mit den Aspekten der Kleidung im Privaten beschäftigt sich noch bis zum 14. Juli 2013 die Ausstellung „Glanz und Grauen. Mode im Dritten Reich“ im LVR-Industriemuseum in Ratingen.

Informationen: „Glanz und Grauen. Mode im Dritten Reich“ LVR-Industriemuseum in Ratingen, Cromforder Allee 24, Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10 – 17 Uhr und Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren frei.