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Über 370 Menschen starben beim Einsturz eines Textilfabrikgebäudes in der vergangenen Woche in Bangladesch. Trotzdem das Gebäude offensichtlich marode und die Räumung bereits polizeilich angeordnet war, hatten die Chefs ihre Arbeiter gezwungen, weiter zu nähen. Schon im vergangenen Jahr waren die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter in Ländern wie Pakistan und Bangladesch in den Fokus gerückt. Die öffentliche Debatte und Kontroll-Organisationen können nur die schlechten Zustände aufzeigen. Tatsächliche Besserungen werden wohl aber erst auf breiter Ebene umgesetzt, wenn die Kunden ihr Kaufverhalten ändern. Vielleicht achte ich in Zukunft nicht beim Kauf eines jeden T-Shirts auf faire Herstellungsbedingungen, aber wenn ich das nur bei einem kleinen Teil neugekaufter Mode tue, ist dies schon ein Anfang. Eine Alternative wäre gebrauchte Kleidung. Auch hiermit arbeite ich gegen die schlechten Zustände in Textilfabriken an. Die Stiftung Warentest hat die Abeitsbedingungen der Branche genauer unter die Lupe genommen. Wissenswertes erfahrt Ihr auf der Themenseite Das Leid der Näherinnen.