Review: LED Lenser M7 Taschenlampen

[Trigami-Review]

Nicht immer habe ich Big Jim dabei, der mir den Weg ausleuchtet. Sowieso greife ich lieber selbst zur Taschenlampe, wenn ich abends im Duisburger Stadtwald laufe oder verschwundenen Gegenstände in meiner Wohnung nachspüre. Die LED Lenser vom Hersteller Zweibrüder Optoelectronics gehören zu den Highend-Taschenlampen und kamen als Testpaket zu mir ins Haus. Mit der alten Blechrolle aus Pfadfinderzeiten haben die M7 und die kleine Schwester P2 nichts mehr gemein. Auffällig sind gute Verarbeitung und kompakte Linsen der Leuchten. Für ihr schwarz-mattes Äußeres bekam die M7 bereits einen Red Dot Award für Design. Weiter mit meinem Test geht es unten nach dem Klick.

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Bocci Lampen

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Diese Lampen lassen sich ganz nach Wunsch einzeln aufhängen oder zu gigantischen Leuchtwolken zusammenstellen. Beim kanadischen Hersteller Bocci orientiert man sich an Vintage Leuchten der 70er Jahre. Jede dieser Glaskugeln hat ihre Eigenheiten. Kleine Unebenheiten im Glas sorgen für Licht mit Struktur. In den Kugeln befindet sich ein mattierter Zylinder für eine 10-Watt-Halogen-Birne oder eine 0,4-Watt-LED-Leuchte. Ein bisschen Platz sollte schon für die Bocci Lampen vorhanden sein. Wer nicht ganz so hohe Decken hat, kommt vielleicht trotzdem in den Genuss, unter diesen Leuchtwolken stehen zu dürfen, denn bei Bocci arbeitet man viel für Hotels, größere Arztpraxen oder Geschäftsräume.

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Design-Lampen von Jens Siekmann

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Die Wandlampen von Jens Siekmann bestehen aus Motivscheiben mit einem Meter Durchmesser, die von hinten beleuchtet werden. Die freien Flächen auf dem Acryl lassen Licht hindurch, dann gibt es die Grafiken, die halb durchlässig sind oder undurchlässig. Jens Siekmann nennt seine Design-Lampen Seven Pieces oder kurz 7PC. Das deutet darauf hin, dass von jedem Motiv nur sieben Stück gearbeitet werden, von Hand in seinem Berliner Atelier. Ein transparentes Kabel mit Fußschalter versorgt die Wandlampe mit Strom. Weitere Fotos gibt es nach dem Klick …

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Shopping-Tipp: Lampen von Moooi

Kleine Leucht-Häschen für große Bunnys

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Beim Anblick dieser Häschen-Lampen von Moooi wird es sicher so manchem puschelig warm ums Herz. Die Nager mit Schirm auf dem Kopf sind die ideale Beleuchtung für Puristen mit Sinn für Humor – nein, nicht für Kaninchenbauten und Bunny-Zimmer. Der Entwurf dafür stammt vom Label Front Design. Jetzt mag der ein oder andere die vier Schwedinnen von Front Design darauf hinweisen wollen, dass nicht jeder wie Pippi Langstrumpf in einer Villa Kunterbunt leben möchte. Doch ich stelle mir diese Lampen von Moooi nicht vor rosa Karnickel-Tapete vor, in Kombination mit goldenem Beistelltisch und weißem Flokati auf dem Fußboden. Eher könnten sie Lichtakzente in einem weiten Raum – ganz in Schwarz-Weiß gehalten – setzen. Die Hasen sind dunkel genug, um erst auf den zweiten Blick aufzufallen und sie halten ihre langen Ohren unterm Lampenschirm versteckt. Wer sich mehr für Pferde oder Wildschweine begeistern kann, findet entsprechende Möbel bei Moooi.

Rabbit Lamp von Moooi, Entwurf von Front Design

Fotos: Moooi


So bringst Du einen Tisch zum Leuchten

So bringst Du einen Tisch zum Leuchten

Ich liebe Lichtakzente. Für mich haben Lampen neben ihrem praktischen Nutzen auch eine Funktion, die mich begeistert. Sie können Bereiche beim Wohnen betonen. Speziell bei Tischen mag ich dies besonders. Jeder Gast ist tief beeindruckt, wenn der Raum gedämpft beleuchtet ist und alle Augen sich auf eine strahlende Tafel richten. Solch ein Tisch bietet die passende Bühne fürs Menü. Und wie im Theater nehmen wir als Zuschauer Platz und erwarten den großen Auftritt. Wie bringt man einen Tisch zum Leuchten? Neben glänzendem Porzellan, Kerzen und silbernem Besteck spielen die Lampen eine tragende Rolle. Grundsätzliche Begriffe zum Thema Licht und Wohnen findet Ihr hier bei Schöner Wohnen erklärt. Wir beschäftigen uns weiter mit Beleuchtung am und rund um den Essplatz.

Ein Tisch lässt sich auf vielerlei Weise beleuchten. Zunächst gibt es die klassische Hängelampe, die normalerweise tief hängt und den Tisch flächig beleuchtet. Alternative Methoden, für Helligkeit zu sorgen können aber spannender sein. In Hollywoodfilmen, wo sich die Protagonisten zum Tête-à-Tête im Restaurant treffen, fallen kleine Tischleuchten auf. Oder es gibt auch Stehleuchten, die mit ihren langen Armen bis zur Mitte großer Tafeln reichen können. Vielleicht entscheidet Ihr Euch auch für eine Mischung verschiedener Wege, Euren Tisch zum Leuchten zu bringen. Zunächst wenden wir uns der klassischen Pendelleuchte zu.

Normalerweise hängt sie recht unscheinbar an der Decke und sorgt dafür, dass jeder sein Hacksteak beim Zustechen mit der Gabel trifft: Die Pendel- oder Deckenleuchte ist ein Klassiker über dem Esstisch. Sie sollte hoch genug hängen, um nicht die Sicht zu versperren. Praktisch sind Lampen mit variabel einstellbarer Höhe. Denn sobald man den Esstisch verschiebt oder die Tischplatte auszieht, weil Besuch kommt, muss sich die Lampe neuen Gegebenheiten anpassen können. Das tun nur die wenigsten Deckenleuchten. Wer zwecks Tanzfläche gerne den Tisch ganz aus dem Raum schiebt, sollte hierfür vorgesorgt haben. Eine Schiene an der Decke garantiert die notwendige Flexibilität.

Haengelampe_Circular

Mir gefallen Hängelampen, die man nach Lust und Laune zusammenstellen kann. So wie es hier bei Halo Circular von Vibia der Fall ist. Die LED-Ringe schweben wie Ufos über der Tischplatte. Jeder Leuchtring lässt sich nach Wunsch platzieren. Die einzelnen Lampen können einzeln oder als Gruppe auch in unterschiedlichen Höhen gestaltet werden. Die LED-Ringe sind dimmbar. Für Tischbeleuchtung ist dies ideal.

Tischlampen sorgen für zusätzliche Akzente oder schaffen es sogar, im Alleingang kleine bis mittlere Tischflächen auszuleuchten. Da die Gäste direkt davor sitzen, solltet Ihr sie besonders sorgfältig auswählen. Ihr Licht sollte blendfrei sein, sie müssen für gute Sicht sorgen und ihr Design sollte zu Eurem Stil passen, denn sie stehen direkt neben dem Porzellan. Ob sich hierbei Postmoderne neben dem Goldrand-Barock-Service gut macht, muss jeder für sich selbst ausprobieren.

stehlampe-tolomeo-mega

Die Tolomeo von Artemide Tolomeo wird vielen besonders als Schreibtischlampe ein Begriff sein. Doch in dieser Version gefällt sie mir auch auf dem Esstisch sehr gut. Sie besitzt einen Arm, an dem ein kleiner Lampenschirm hängt – eine kleine Reminiszenz an die klassischen Deckenleuchten.

Bei den Stehlampen kommen hauptsächlich solche infrage, die mit einem langen Arm weit über den Tisch reichen können. Manchmal macht sich auch eine klassische Stehlampe zusätzlich zu anderer Beleuchtung neben einem Tisch gut. Hier habe ich zwei ungewöhnliche Stehlampen für Euch. Ganz oben seht Ihr den Lichtbogen Halley von Vibia.

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Dieses Kunstwerk ist die die Florensis von Artemide. wie eine Blume schmückt sie das Esszimmer und beleuchtet zusätzlich zum Beispiel zu einer Pendelleuchte den Raum. 191 Zentimeter in Stahl erhebt sie sich in die Höhe. In ihrem Innern befinden sich ebenfalls LEDs. Gerade bei schmückendem Licht sollte man sich auf die energiesparenden Effekte von LED verlassen. Das Öko-Institut hält Infos zum Thema bereit.

Alle Lampen gibt es von Lampcommerce, wo Ihr auch diese und weitere Fotos findet.