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Dandy Diary und #fashionooball

Fashionooball

Flitzer bei Dolce & Gabbana in Mailand

Kann ein Mann im Auftrag zweier Modeblogger in purer Nacktheit auf die Verbindung von Mode und Fußball aufmerksam machen? Solch eine Aktion passt gut zu einer Stadt wie Mailand, die beide Disziplinen in Höchstform beherrscht. Das überlegten sich die Autoren des Blogs Dandy Diary – David Kurt Karl Roth und Carl Jakob Haupt. Sie schickten einen Flitzer in die norditalienische Metropole zur Modenschau von Dolce & Gabbana. Nachdem das letzte Model den Laufsteg passiert hatte, sprang Milky the Streaker auf und präsentierte allen Interessierten und Journalisten seinen nackten Po. Die Resonanz folgte auf dem Fuß und die Dandies konnten in den folgenden Tagen ihre Namen in der Weltpresse lesen.

Bevor die Bloggerkonkurrenz vor Neid erblasst und zwecks Gegenschlag die Anti-Cellulite-Creme zückt: Dandy Diary belässt es nicht beim Flitzen. Am Freitag wurde eine Ausstellung zum Thema eröffnet und der passende Film ist bereits auf dem Blog zu sehen. Eine gehörige Portion Narzissmus kann man den beiden Autoren vorwerfen. Aber insgesamt profitiert die Modblogszene von Davids und Carls Mut und ihrer konsequenten Umsetzung des Themas. Wer einen tieferen Sinn sucht, wird womöglich nichts finden. Wenn ich mich zurücklehne und die Modeblogszene betrachte, stelle ich fest: Es darf manchmal einfach nur Spaß machen.

Alles zu #Fashionooblall bei Dandy Diary.

Foto: Dandy Diary

Fashion Week Berlin: Irene Luft

Irene Luft Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2014

Irene Luft: ein Kleid wie eine große Blumengirlande

 

 

Irene Luft Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2014

Scheinbar nackt. Kurzes Kleid in Netzstruktur

Irene Luft Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2014

transparente Corsage in Spitze zu langem schmalen Rock

Irene Luft Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2014

Das Oberteil des Kleides öffnet sich nach oben hin wie eine Blüte

 

Irene Luft durfte ich bereits persönlich vor einiger Zeit in Düsseldorf treffen. Toll, dass sie wieder bei der Fashion Week in Berlin dabei ist. Ihre Entwürfe überzeugen mich völlig. Neben den verschärften Looks auf dem Laufsteg ist ihre Mode gut tragbar. Ich liebe es, dass Irene sich recht konsequent für leicht abgetöntes Weiß entscheidet und ihre Entwürfe unter anderem so ungewohnte Konturen aufweisen.

Fotos: Mercecdes Benz Fashion Week, Berlin 2013

 

Fashion Week Berlin: erster Eindruck

Africa Fashion Day

Was mir als erstes bei den Fotos der Fashion Week in Berlin auffiel: die Fotos des Africa Fashion Day. Romero Bryan, Arrey Kono und Nadir Tati liefern Beeidruckendes. Wobei ich nicht wußte, dass Romero Bryan als afrikanischer Designer gilt. Schön, dass sich Designer aus Ländern, die bisher als modische Entwicklungsländer galten, frei machen von der Pflicht immer typische Elemente ihrer Heimat einzuarbeiten. Eigentlich mag ich diese kleinen Referenzen an seine Wurzeln. Aber andererseits zeigen diese Looks das Können, um in der Branchen oben mit zu mischen und nicht weiter den touristischen Sidekick der Fashion Week darzustellen.
Arrey Kono, Nadir Tati, Romero Bryan Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2014

Arrey Kono, Nadir Tati, Romero Bryan Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2014

Arrey Kono, Nadir Tati, Romero Bryan Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2014

Arrey Kono, Nadir Tati, Romero Bryan Show - Mercedes-Benz Fashion Week Spring/Summer 2014

Fotos: Mercedes Benz Fashion Week, Berlin 2013

Fashion Week Berlin: Feiern mit Les Mads

lesmads-party

Party im Cookies

Was die Herren von Dandy Diary können, das beherrschen die Damen von Les Mads genauso. Die Rede ist von der Partydisziplin im Rahmen des Fashion Week-Marathons. Am Donnerstag, den 4. Juli  2013 treffen sich alle Feierwilligen im Cookies und schwingen gemeinsam das Tanzbein. Damit das schön synchron oder wie auch immer klappt, haben die Les Mads-Bloggerinnen sogar Tanzlehrer engagiert. Wie es sich für ein ordentliches Fashionblog gehört, üben diese mit dem Partyvolk das Voguing. Dank Wikipedia weiß ich jetzt auch, dass es sich dabei um einen Tanzstil handelt, der ans Model-Posing angelehnt ist und sich in der homosexuellen Subkultur des New Yorks der 1960er Jahre entwickelte. In den 90ern tanze ein breiteres Publikum den Vogue. Und genau an diese Jahrzehnt wollen die Partymacher mit ihrem Event erinnern. Der passende coole Gesichtsausdruck dazu, darf vorab zu Hause vor dem Spiegel geübt werden.

Weitere Infos hier bei Les Mads.

Nicht nur für Gottlose

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Schuhe von Atheist

Nein, unter die Atheisten bin ich noch nicht gegangen, aber beim Anblick mancher Angebote in den gängigen Schuhläden hat mich oftmals schon der Glaube verlassen. Ich mag auffällige Schuhe, die bei einem Outfit gerne die Hauptrolle spielen dürfen. Diese Schuhe sind als Eycatcher dankbar, wenn sich Hose und Oberteil modisch etwas zurücknehmen.

Gesehen bei Atheist Shoes, Preis etwa 150 Euro

Fotos: Atheist