Les Fleur du Mal, Die Blumen des Bösen – so benannten die beiden Designerinnen, die hinter Augustin Teboul stehen ihre Kollektion für den Sommer 2013. Dass der gleichnamige Gedichtband des Romantikers Charles Baudelaire dafür Inspiration lieferte, macht sich in der melancholischen Opulenz deutlich. Die konsequente Entscheidung für Schwarz dämpft alle Pracht von Spitze, Perlen und Stoffen. Ich liebe diese leichte Schwermut. Zu einem verregneten Wintertag ist es das passende Ambiente, aber wer erwartet so etwas im Sommer? Annelie Augustin und Odély Teboul bringen uns näher, was scheinbar nicht miteinander vereinbar ist. Wie ich finde, gelingt ihnen das auf ungewöhnliche Weise sehr gut.

Wie ein schwarzer Engel aus einem der Gedichte Baudelaires. Auch bei den Fotos blieb man der Romantik und ihrer typischen Haltung treu.

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Und hier noch ein Link zu Wikepedias Eintrag zu Les Fleur du Mal.

Fotos: Stefan Milev, Model: Anna Nevala / M4Models und Natascha Hey / Modelwerk, Make-Up: Lisa Zeitler, Hair: Marc Kluckert und Karin Hackel