von Patricia | Mittwoch, 26. Juni 2013 | Mode

Tom Ford: Herbst 2013
Wenn es die Panzerknacker in meinen alten Donald-Duck-Heften richtig ordentlich krachen ließen, sah es genauso aus, wie auf diesen Outfits von Tom Ford. Ich mag besonders die Schlauchkleider mit seitlicher Explosion. Auf dem Laufsteg kombiniert der Designer sogar Jacke und Kleid, was mir für den Hausgebrauch zu laut ist. Es darf ruhig ein wenig dezenter explodieren. Ich freue mich auf scharfen Mustermix im Herbst 2013.
Foto: Tom Ford
von Patricia | Dienstag, 25. Juni 2013 | Events

Dandy-Diary-Eröffnungsparty zur Fashion Week
Traditionell widmen die Herren von Dandy Diary den Abend vor Start der Berliner Fashion Week drei zentralen Themen: „Music – Girls – Liquor“. Dieses Mal wird im Rahmen einer Poolparty geplanscht und der neuste Bikini ausgeführt. Ich muss nachsehen. Ich meine, ich habe irgendwo im Keller eine aufblasbare Insel mit Plastikpalme. Falls Ihr ähnliche Must-Haves besitzt, dürft ihr sie sicherlich zum Angeben mitbringen.
DANDY DIARY
POOL PARTY
Berlin Fashion Week Opening
Montag, 1. Juli 2013, 22 Uhr
Köpenicker Str. 76, Berlin – See more at:
http://dandydiary.de
von Patricia | Montag, 24. Juni 2013 | Lifestyle & Kultur

… und abends leider auch. Die vier Damen von Laing können sich im Gegensatz zu mir zumindest auf einen wachen Abend freuen, von dem sie hoffnungsfroh singen. Nach einem Blick aus dem Fenster überlege ich, ob es sich bei mir um einen verfrühten Winterschlaf handeln könnte. Mit Wehmut trauere ich den hohen Temperaturen der vergangenen Woche nach. Wie es heute eine Radiomoderatorin sehr poetisch ausgedrückt hat: „Endlich konnte ich meine Kollegen mal riechen.“ Der mehr oder weniger zarte Duft der Mitmenschen wird uns wohl in dieser Woche verwehrt bleiben. Ich hole meine langarmigen Shirts im Schrank zurück in die erste Reihe und freue mich, dass ich ein ganz kleines bisschen Sommer erleben durfte.
Nach dem Sprung geht es zum Clip von Laing „Morgens immer müde“.
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von Patricia | Dienstag, 18. Juni 2013 | Lifestyle & Kultur

Fotoshooting im Elrod House über der Mojave Wüste
Beim Shooting der Bademode von Wildfox lassen sich die Macher vom Stil vergangener Jahrzehnte inspirieren und wählen dementsprechend auch die Location aus. In diesem Fall entdeckte ich mit Begeisterung, dass sich die Bikini-Schönheit im Elrod House im amerikanischen Palm Springs räkeln durfte. Schon James Bond purzelte in Diamantenfieber mit Bambi und Klopfer beim Workout-Geprügel durch die Räume von John Lautner. Der Stararchitekt baute das Haus 1968 für seinen ersten Besitzer und Namensgeber. 1969 schoss Leelan Y. Lee eine Fotoserie des Gebäudes, die unter anderem den Ruhm des luxuriösen Anwesens begründete, denn das Original bekommt kaum jemand zu sehen. Das Haus steht in einem abgesperrten Wohnbezirk von Palm Springs, ist aber für Fotoshootings wie dem von Wildfox zu mieten und falls Ihr das passende Ambiente zum Bikini sucht, dürft Ihr Elrod House auch käuflich erwerben. Als John Lautner es Ende der 60er Jahre baute, bot er damit das Effizienteste zum günstigsten Preis. Dieses Kosten- Nutzenverhältnis ist heute längst passé. Der aktuelle Preis dürfte über 15 Millionen Dollar liegen. Ich würde mich über eine Einladung freuen, falls Ihr in Elrod House einzieht. Grillwürstchen bringe ich gerne mit.

Bikini im Stil der 60er mit romantischem Volant. Typisch für Lautners Architektur ist eine kaum sichtbare Trennung vom Wohnraum zur Landschaft hin.

Das Elrod House besitzt einen Pool, der sich vom überdachten Teil der Terasse bis zu ihrem Rand erstreckt. Nur eine bodentiefe Glastür trennt den gemütlichen Sitzplatz auf dem Sofa vom Sprung ins kühle Nass. James Bond landete am Ende seiner Prügelei mit Bambi und Klopfer im Wasser.

Das runde Wohnzimmer besitzt einen Durchmesser von etwa 20 Metern und ist der zentrale Raum des Elrod House, was ursprünglich nur noch aus einer Küche, zwei Schlafzimmern und jeweils einem Badezimmer bestand. Ein weiterer Bau kam später hinzu.
Hier die Fotoserie mit Bademode von Wildfox
Hier könnt Ihr aktuelle und alte Fotos des Elrod House sehen plus virtuellem Grundriss.
Ein Interview mit Fotograf Leland Y. Lee über seine Fotos aus dem Jahr 1969.
Fotos: Wildfox und Leeland Y. Lee
von Patricia | Montag, 29. April 2013 | Link-Tipp

Über 370 Menschen starben beim Einsturz eines Textilfabrikgebäudes in der vergangenen Woche in Bangladesch. Trotzdem das Gebäude offensichtlich marode und die Räumung bereits polizeilich angeordnet war, hatten die Chefs ihre Arbeiter gezwungen, weiter zu nähen. Schon im vergangenen Jahr waren die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter in Ländern wie Pakistan und Bangladesch in den Fokus gerückt. Die öffentliche Debatte und Kontroll-Organisationen können nur die schlechten Zustände aufzeigen. Tatsächliche Besserungen werden wohl aber erst auf breiter Ebene umgesetzt, wenn die Kunden ihr Kaufverhalten ändern. Vielleicht achte ich in Zukunft nicht beim Kauf eines jeden T-Shirts auf faire Herstellungsbedingungen, aber wenn ich das nur bei einem kleinen Teil neugekaufter Mode tue, ist dies schon ein Anfang. Eine Alternative wäre gebrauchte Kleidung. Auch hiermit arbeite ich gegen die schlechten Zustände in Textilfabriken an. Die Stiftung Warentest hat die Abeitsbedingungen der Branche genauer unter die Lupe genommen. Wissenswertes erfahrt Ihr auf der Themenseite Das Leid der Näherinnen.