von Patricia | Freitag, 14. September 2012 | Lifestyle & Kultur, Persönlich

An unserem zweiten Tag in Budapest spazierten wir nach einem opulenten Frühstück unter anderem durchs jüdische Viertel. Früher konzentrierte sich hier das jüdische Leben der ungarischen Hauptstadt. Mittlerweile leben in den Jugendstilvillen nahe der Oper Gutverdiener aller Art. Vor allem gibt man sich hip. Wirklich ungewöhnliche Cafés und Kneipen bieten die eindrucksvolle Kulisse hierfür.
Nein, dieses Haus war alles andere als marode. Viellmehr hat man den Charme des alten Gemäuers erhalten, trotz umfassender Sanierung. Wer nah genug an die Fassade heran ging, konnte erkennen, dass sie nagelneu war. Dahinter war das große Café, was Ihr oben von innen seht. Vormittags saßen noch keine Besucher an den Tischen.
Koschere Restaurantschilder begrüßen heute wieder den Besucher. Lange sah man dem Stadtteil seinen Ursprung nicht mehr an. Nach Nationalsozialismus und Fall des Kommunismus kehrten auch jüdische Spezialitäten und Lebensweise zurück.
Weitere Fotos gibt es bei Facebook.
Fotos: Patricia Guzman / Lifestyle Bunny
von Patricia | Dienstag, 11. September 2012 | Mode

Nach Anna Dello Russos narzisstischem Geräkel fürs Video gibt es jetzt die ersten Fotos ihrer Accessoire-Kollektion für H&M. Wie extravagant die Redakteurin der japanischen Vogue ist, zeigt sich auch in ihren Entwürfen für Schmuck, Schuhe, Sonnenbrillen und Taschen. Haben noch bis vor kurzem Stars aus der Film- und Musikszene Kollektionen für große Marken designt, drängen jetzt mehr Personen ins Rampenlicht der Modeszene, die früher ausschließlich hinter den Kulissen aktiv waren. Wie im Fall der Redakteurin auf eine selbstverliebte Art und Weise. Eines muss man ihr zugestehen: Anna Dello Russo hat ihren eigenen Stil gefunden, dem sie auch mit ihrer H&M-Kollektion treu bleibt. Die Kollektion für Egozentriker ist alles andere als unauffällig.




Die Schmuckstücke sind eher klassisch und damit auch elegant. Die Koffer und Taschen fallen auf jedem Gepäckband so aus dem Rahmen, dass man sie sofort aus 20 Metern Entfernung sichtet – ein Vorteil, wie ich meine. Sehr extravagant sind die Schuhe und der Haarreif bzw. Hut – für alle, die sich trauen, unter anderem mit einem halben Huhn auf dem Kopf rumzulaufen: Die Kollektion gibt es ab 4. Oktober 2012 bei H&M.
Preise: Ohrringe um 20 Euro, Tasche um 50 Euro, Schuhe um 180 Euro, Federhut um 150 Euro
Das Video könnt Ihr bei Les Mads bewundern.
Fotos: H&M
von Patricia | Montag, 10. September 2012 | Ausprobiert, Lifestyle & Kultur, Reisen
Frühmorgens hatten wir den Flug von Düsseldorf nach Budapest genommen und obwohl es in Deutschland auch sehr warm war, erlebten wir eine Steigerung. Trockene 35 Grad Celsius empfingen uns. Mit dem Airport-Shuttle ging es ab zum Hotel und von dort zu einem ersten Rundgang durch die Budapester Innenstadt. Unsere Zungen klebten bereits am Gaumen, als wir in der Ferne das Café Gerbeaud entdeckten. Mit einer Oase in der Wüste ist das gediegene Traditionshaus eigentlich kaum vergleichbar, aber die Limonade rettet Körper und Seele änlich gut. Das mag neben dem Flüssigen an den frisch gepressten Zitronen, Eiswürfeln, der Minze und dem reichlich Süßen gelegen haben. Aber Zucker macht glücklich. Bereits Generationen haben bei Gerbeaud vornehm Süßes verspeist. Und weil es so heiß war, habe ich jeden Tag dort ein Eis gegessen, abends auch mal ein Schnitzel. Das Café ist vielleicht ein wenig teuerer als andere in der Nachbarschaft, aber die Qualität stimmt und das Ambiente ist außergewöhnlich.




Zu den Fotos: Innen hat sich das Café das Ambiente seiner Ursprungszeit bewahrt. Seit 1858 ist dies die wichtigste Adresse für Budpester Schleckermäuler. Über kleinen runden Tischen hängen Kronleuchter, darüber hohe Stuckdecken. Hinter der Kuchentheke stehen Damen, die aussehen, als würden sie nie auch nur das kleinste Stückchen naschen und bieten mit aufmunterdem Lächeln Kuchen an. Vier Tage Aufenthalt haben allerdings nicht genügt, um sich einmal quer durch die Kuchentheke zu essen. Es ist auch nicht ganz so preiswert, aber es lohnt sich, sein Geld hier zu investieren. Besonders die Limonade empfehle ich Euch. Mehr Fotos findet Ihr bei Facebook.
Fotos: Patricia Guzman / Lifestyle Bunny
von Patricia | Montag, 3. September 2012 | Link-Tipp, Shopping-Tipp

Schaue ich in meinen Kleiderschrank, komme ich zur Erkenntnis, dass ich unter Schuhentzug leide. Darum hatte ich mich bereits online und offline nach Neuem für die Füße umgesehen. Noch fehlen mir Ballerinas. Bei Gutscheincode123.de bin ich auf ein spannendes Angebot gestoßen. Die Website bietet Rabattgutscheine an. Damit zahle ich als Kundin zum Beispiel bei Zalando oder H&M bis zu 20 Prozent weniger.
Die Websitebetreiber vergleichen ihr Angebot mit Gutscheinen wie es sie in Zeitschriften oder Katalogen fürs klassische Ladengeschäft bereits gibt. Beim Onlineshopping reicht es, im virtuellen Laden an der Kasse einen mehrstelligen Code einzugeben, den man sich zuvor bei Gutscheincode123.de geholt hat. Das Ganze funktioniert mit wenigen Klicks und ohne Anmeldung. Speziell meine gesuchten Ballerinas gibt es zurzeit sehr günstig.
Ihr findet bei Gutscheincode123.de eine große Auswahl virtueller Läden. Neben Mode könnt Ihr auch Elektronik, Konzertkarten, Bücher, Reisen und anderes preiswerter bekommen. Die Websitebetreiber sind jeden Tag auf der Jagd nach neuen Gutscheinen und besonderen Angeboten. Alles ist auf der Seite übersichtlich geordnet nach Kategorien oder Beliebtheit. Für Schnäppchen gibt es einen eigenen Bereich. Und später dürft Ihr Euch via Kommentarfunktion bei Gutscheincode123.de übers gesparte Geld freuen.
Foto: Screenshot Gutscheincode123
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von Patricia | Freitag, 31. August 2012 | Lifestyle & Kultur, Schuhe

Seinen Ursprung fand die Marke Repetto im Tanz, genauer gesagt entwarf und schneiderte man beim französischen Traditionsunternehmen Tanzgarderobe vom Tutu bis zum Spitzenschuh. Da lag es nahe, sich auf seine Ursprünge zu besinnen und über 60 bekannte Künstler um Inspirierendes zu bitten. Die Ergebnisse gibt es immer noch auf der Homepage zu bewundern. Ursprünglich kamen die Entwürfe für eine Sonderausstellung zum 60. Jubiläum heraus. Das ist bereits etwas länger her, aber es macht immer noch Spaß, sich die Stücke anzusehen und es passt gut zum Thema Ballerinas, mit dem ich mich zurzeit befasse. Eine Berühmtheit wie Brigitte Bardot entwarf Ballerinas wie sie sie zu ihren besten Schmollmundzeiten getragen hat. Chloë Sévigny hebt die flachen Schuhe aufs Plateau und Helmut Lang präsentiert etwas, von dem ich gar nicht weiß, was es sein soll. Aber seht selbst. Hier entlang geht es zur Kollektion aus Ballerinas, Spitzenschuhen und Tutus.
Foto: Screenshot Repetto