von admin | Sonntag, 16. November 2008 | Accessoires, Mode, Shopping-Tipp
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Es träumt sich hinter Schottenmustern besonders gut. Deswegen gibt es von Alexotica schicke Schlafbrillen in diesem Muster. Dummerweise kann man sich nicht selbst im Spiegel betrachten, während man das modische Accessoire trägt. Ein Bettgenosse, der uns Bunnys vorliest, was auf der Schlafbrille steht, ist deswegen unerlässlich. Das Betthupferl peppt jedes Pyjama-Outfit auf und sollte ausreichend gewürdigt werden. Wer wie ich großer Fan des Films Frühstück bei Tiffany ist, geht ausschließlich mit Schlafbrille ins Bett. Fehlen nur noch die Ohrstöpsel mit Troddeln und die Nacht kann kommen. Die Dortmunderin Alexandra Breitenstein entwirft und fotografiert Mode, die Ihr übers Internet oder zum Beispiel im Klunker in Dortmund im Brückstraßenviertel kaufen könnt.
www.alexotica.de
Foto: Alexotica Design
von admin | Samstag, 15. November 2008 | Mode, Shopping-Tipp
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Das hätten wir schon viel früher gebraucht: Taschen zum Anbinden, in denen die Frauen-Komplettausrüstung genug Raum findet, Röcke, die reichlich Bewegungsfreiheit bieten, um sich darin wie eine Brezel zu verbiegen und einen Regenmantel, der jedem Duisburger, Berliner, Münchner, Hamburger oder sonst welchem Wetter stand hält. Die Designerin Melinda Stokes schafft hochfunktionale Kleidungstücke. So kann das Kleid gleichzeitig auch Hemd oder Tasche sein. Besonders empfehlendwert für die Herbstsaison: der Regenmantel. Zu finden sind Melinda und ihre Mode im Atelier und im Stokx-Shop in Berlin-Mitte.
www.stokx.de
(Fotos: Stokx)
von admin | Dienstag, 28. Oktober 2008 | Accessoires, Mode
Durch Duisburgs Straßen pfeift wieder der Herbstwind. Beim morgendlichen Haare waschen laufen oft meine Ohren voll Wasser. Sie werden erst wieder trocken, wenn ich später dem Bus hinterher renne und der Wind sie ordentlich durchpustet. Das ist weniger praktisch, als man meinen könnte, denn meine Ohren werden zwar trocken, tun aber anschließend weh. Um dieses Ohrenproblem zu bekämpfen habe ich mich dazu entschlossen, eine Mütze zu kaufen. Sie sollte nicht zu warm sein, weil wir es draußen noch nicht kalt haben und sie muss über die Ohren reichen.
Mütze für extrem große Trichter
Bei Esprit hatten sie einige sehr schöne Mützen. Eine davon gefiel mir besonders gut. Die Mütze war dunkel geringelt und war mit einem glänzenden Garn gestrickt.Aber anscheinend gibt es keine Mütze auf der Welt, die zwar über meine Ohren reicht, mir aber trotzdem nicht über die Augen rutscht. Mein Freund Tom warf später am Abend einen Blick auf meine Ohren und meinte, sie wären ungewöhnlich groß und säßen relativ tief. Beim Abmessen und Vergleichen mit anderen Exemplaren konnte ich feststellen, dass Gott es mit meinem Höhrvermögen gut gemeint hat. Zumindest sind die Trichter perfekt, wenn auch Trommelfell und Höhrknöchelchen besser sein könnten. Ich bin am nächsten Tag wieder zu Esprit gegangen und habe mir die schöne Mütze, die immer über die Augen rutscht, gekauft.
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von admin | Dienstag, 21. Oktober 2008 | Accessoires, Allgemein, Mode
Eben habe ich ein ernstes Wort mit einer Stubenfliege geredet. Leider zeigt sie sich davon völlig unbeeindruckt und schwirrt weiter um mich herum, inspiriert mich aber zu einer Auseinandersetzung mit dem Accessoire schlechthin: der Sonnenbrille. Laut Wikipedia liegt ihr Zweck darin, „die Augen vor unangenehmen oder schädlichen Auswirkungen der Sonne zu schützen“. Längst haben wir aber festgestellt, dass eine Sonnenbrille auf der Nase mehr kann. Sie macht das frühmorgendliche Nippen am Pappbecher Kaffee zum Zitat der Filmkultur und verleiht jedem Outfit einen gewissen Star-Appeal. Schließlich sind es die Celebritys, die es uns vormachen. Setze eine Sonnenbrille, die Gläser groß wie Untertassen, auf und Du zeigst allen Paparazzi: hier müsst ihr eure Objektive hinhalten. Ich bin so wichtig, dass ich nicht erkannt werden will. Deshalb laufe ich um Mitternacht mit gewaltiger Sonnenbrille in die Disko.
Sonnenbrillen – das Voyeur-Accessoire
Die Heinos, Britney Spears und Holly Golightlys dieser Welt haben völlig recht. Wir sollten auch an Regentagen und nachts zur Sonnenbrille greifen. Schließlich macht sie uns geheimnisvoll. Wir können selbst alles genau beobachten, während man uns hinter den dunklen Gläsern nicht sieht. Banana Factory hat das Accessoire perfektioniert und eine Sonnenbrille mit integrierter Kamera auf den Markt gebracht, die Eagle I. Diese nimmt alles in Blickrichtung des Sonnenbrillen-Trägers auf und speichert das Video auf einem integrierten MP4-Player. Solch eine Sonnenbrille ist ein ‚Must Have’ für Voyeure. Irgendwohin ist die Stubenfliege verschwunden. Vermutlich macht sie sich gerade in der Küche über mein Abendessen her. Für ein Interview zum Thema stand sie leider nicht zur Verfügung.
von admin | Samstag, 13. September 2008 | Allgemein, Mode, Schuhe
Gestern habe ich im Fernsehen ein Moderatorenpaar erlebt, das eine halbe Stunde lang auf sämtlichen Klischees zum Thema Frauen und Schuhe rumkaute. Die Fernsehsendung stand ganz im Zeichen der Schuhmesse GDS, die zurzeit in Düsseldorf stattfindet. Doch stimmt es eigentlich, dass Frauen Schuhfanatikerinnen sind? Rennen wir tatsächlich in jeden Laden, um 50 Paar zu probieren und davon 20 zu kaufen? Ich gebe zu, in Männer-Schränken stehen im Durchschnitt weniger Treter. Aber das bedeutet ja nicht, dass Männer keine Schuhe mögen. Nach einer Studie von TNS Emnid aus dem Jahr 2005 lautet bei 15 Prozent der Frauen Schuhekaufen die Antwort auf die Frage nach dem Hobby. 44 Prozent der Männer werden beim Betreten eines Schuhladens nervös. Doch ich bin sicher, dass auch Männer Schuhe lieben – auf einen andere Weise als Frauen.
Nicht an der Kö in Düsseldorf, sondern in der Altstadt gibt es einen kleinen Schuhladen, in dem ich fast mit einer rituellen Andacht ein Paar Schuhe zur Kasse trug. Knöchelhohes Leder, verziert mit zwei matten Knöpfen und das ganze für 180 Euro. Das ist für meine Verhältnisse unverschämt viel Geld. Die Verkäuferin wickelte die Schuhe in rascheliges Seidenpapier, dann kamen sie in einen großen Karton. Als sie mir die Quittung in einen rosa Umschlag gepackt separat reichte, kam mir der Gedanke, dass ich wohl zu viel Geld ausgegeben hatte. Als ich mich über die Ladentheke beugte, um die Tüte in Empfang zu nehmen und ich ins Leere griff, weil die Verkäuferin damit abgehauen war, wusste ich, dass ich zu viel Geld ausgegeben hatte. Sie stakste mit meinen Schuhen in Richtung Tür, um mir dort meine Tüte in die Hand zu drücken. Ich rannte ihr voller Entrüstung hinterher und riss ihr meine neue Errungenschaft aus der Hand. Ich glaube, in diesem Augenblick erkannte jeder im Laden, dass ich keine Stammkundin war.
Warum sind Frauen so sehr von Schuhen fasziniert? Vielleicht ist es der Wandel von der Läuferin, die auf Sneakern dem Bus hinterher sprintet zum Vamp auf High Heels. Erst der Schuh macht’s möglich. Nicht nur, dass ein passender Schuh ein Outfit veredelt, sondern auch Gang und Haltung verändern sich. Marilyn Monroe wippte nur dank schwindelerregender Absätze bei jedem Schritt mit ihrem Hintern. Trippeln in Riemchensandalen verführt so manchen Mann. Anschließend liegt er seiner Angebeteten zu Füßen und somit quasi auf Augenhöhe mit ihren Tretern. Männer sind also auch Schuhen verfallen – nur nicht ihren eigenen. Das sind die Traumprinzen, die ihrem Aschenputtel den gläsernen Pantoffel hinterher tragen. Und ein kleiner Trost bleibt den Männern mit Angst vor Schuhläden: Wenn 15 Prozent der Frauen Schuhekaufen zum Hobby haben, dann gibt es 85 Prozent, bei denen das nicht der Fall ist.