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Zusammentreffen der besonderen Art

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Vergangenen Freitag strahlte die Sonne vom Himmel und ich musste feststellen, dass ich keine Sommerhose ohne Muster habe. Aus meinem Schrank guckten mich nur lauter Camouflage-, Kariert- und Streifenmuster an. Zwar kämpfe ich im Mediendschungel, robbe aber trotzdem nicht um meinen Schreibtisch. Mein Krieg findet im Sitzen statt und fordert eine besondere Ausrüstung. In den kommenden Tagen werde ich nach zarten Nadelstreifen und zurückhaltendem Look Ausschau halten. Nur auf dem Heimweg hätte ich eine bessere Tarnung gebraucht. Als ich vom Bahnhof nach Hause lief, prallte mein rechtes Auge mit einer Mücke zusammen.

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Beginn der Entenfütter-Saison

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Heute habe ich mich wieder mittags mit meinen Freunden R. und T. in der Uni-Mensa getroffen. T. ist der böse Mensch, der meinen armen Mini versetzt hat. Auch in Duisburg beginnt der Frühling und damit die Entenfütter-Saison. Früher machte es mir Riesenspaß, trockenes Brot aufs wehrlose Federvieh zu schmeißen. Mittlerweile kam die Einsicht, denn man hat mir gesagt, dass Brot in Entenbäuchen aufquillt und die armen Vögel zum Platzen bringt.  …

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Die Waschmaschine – ein Monster?

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Bei  mir zu Hause toben noch immer die Handwerker. Seit drei Wochen kann ich keine Wäsche mehr waschen, weil in unserer kleinen Waschküche das Wasser abgestellt ist. Um keine Dreckspur hinter mir her ziehen zu müssen, weil auch die letzte Socke gebraucht ist, habe ich heute meinen Autowinzling gefüllt und zur Waschmaschine meiner Mutter gefahren. Sie hat eines dieser Hightechmonster, die waschen und trocknen können. Und wer sich jetzt Hoffnungen macht: nein, bügeln kann die Maschine noch nicht. …

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Meine Mini-Dates

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Wer liebt sie nicht: Die perfekt gestylte, strahlend schöne Freundin, die dich auf jeder Party zum Mauerblümchen degradiert.  Aber was tun, wenn der fiese Aufmerksamkeitsstaubsauger kein Mensch, sondern ein Wesen aus Blech und Chrom ist? So absurd es klingen mag: Mein Mini hat mehr Erfolg bei Männern als ich. Beispiel gefällig? Mein Bekannter T. wollte sich gestern von meinem Auto zum Mensaessen abholen lassen. Dass mein Mini nur mit mir zum Date kommt, nahm er wohl in Kauf. Vielleicht ist es für Männer ein Kompliment, wenn Frauen ihre Karre toll finden. Ich dagegen frage mich: Was hat mein Bolide, was ich nicht habe? …

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Weltfrauentag: es lebe das Jodeldiplom

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Wir Frauen haben allen Grund, aufs Jodeldiplom stolz zu sein. „Da hab‘ ich was eigenes, wenn die Kinder mal aus dem Haus sind“, sagt Frau Hoppenstedt in Loriots berühmtem Sketch.  Schließlich waren es die scheinbar unnützen Qualifikationen unserer Mütter, die uns Frauen den Weg in die Berufswelt geebnet haben. Ein Bekenntnis zum emanzipierten Holleri du dödl di …

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Zu lange drin?

Über in die Jahre gekommene Beziehungen

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Nein, ich weiß nicht, wo die Nachbarn der Eltern meines Partners ihren letzten Urlaub verbracht haben. Ich und mein Freund waren zusammen auf einer Taufe, aber noch nie gemeinsam bei einer Beerdigung und ich kenne auch nicht den Namen des Haustiers, das er als Kind hatte. Haben Beziehungen ein Verfallsdatum? Das Magazin Jetzt der Süddeutschen Zeitung hat dazu eine Checkliste erstellt. Irgendwann in hundert Jahren Psychologiestudium habe ich gelernt, dass nach drei bis vier Monaten keine Schmetterlinge mehr im Bauch rumfliegen. Nach zwei Jahren Beziehung kennen wir unseren Partner oder unsere Partnerin und können realistisch abschätzen, ob wir unser weiteres Leben miteinander verbringen wollen. Und nach acht oder neun Jahren? Anscheinend weiß ich immer noch nicht die grundlegenden Dinge über sein Leben. Zum Beispiel kann ich die Frage, wie viele Weißwürste mein Freund zum Frühstück verputzen könnte, nicht beantworten. Ich werde gleich Weißwürste besorgen und eines der letzten Geheimnisse unserer Beziehung aus der Welt schaffen.

Fotos: Stefan Ulbricht/Pixelio