von Patricia | Dienstag, 17. März 2009 | Schuhe


Am 17. März erheben alle Iren zu Ehren des heiligen Patricks ihre Bierkrüge und Limonadenbecher. An diesem Tag feiert die Insel ihren Nationalheiligen und trägt Grün – die Frühlingsfarbe schlechthin. Kaum ein Ton bringt so viel Symbolkraft mit sich. Schon seit Jahrhunderten verbinden die Menschen Hoffnung, Wachstum, Fruchtbarkeit und Glück damit. Bei der Party, die ich heute abend besuchen werde, dürfen alle, die Grün tragen, umsonst rein. Und ich habe sogar den passenden Vornamen. Ein Grund mehr, sich nach schönen Accessoires in dieser Farbe umzusehen. Grüne Schuhe haben es mir besonders angetan. Bisher besitze ich noch kein Paar in dieser Farbe. Hier sind meine schönsten Entdeckungen …
Fotos oben: Pretty Ballerinas, Kleeblatt: Wikipedia
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von admin | Montag, 29. Dezember 2008 | Allgemein, Schuhe
[singlepic=96,320,240,,]Kaum war der Schuh geworfen, schon begann die Marketing-Maschine zu laufen. Nachdem in der vorvergangenen Woche der irakische Journalist Al-Zaidi bei einer Pressekonferenz in Bagdad nach US-Präsident Bush mit seinen Schuhen geworfen hat, kann sich der türkische Hersteller der Geschichte machenden Treter über einen Auftragsboom freuen. In wenigen Tagen kamen rund 300.000 Bestellungen für die Schuhe rein – im gesamten Jahr hatte die Firma bisher nur 30.000 Paar davon hergestellt. Das macht eine Umsatzsteigerung von 1.000 Prozent aus. Ramazan Baydan, der Besitzer der gleichnamigen Schuhfabrik möchte aus Dankbarkeit das Modell 271 aus braunem Rindsleder um das es sich hier handelt in Bush-Schuh umbenennen. Die Schuhe sollen über eine relativ dicke Sohle verfügen, was das Werfen damit sehr effektiv macht.
Wer auf seine bestellten Bush-Schuhe länger warten muss, kann seine Zielgenauigkeit vorab im Internet mit einem passenden Spiel üben. Bei Sock and Awe untermalen laute Rufe die Szenerie, wenn man seine Schuhe hierbei in Richtung Bush schmettern.
Al-Zaidis Ruhm begründet sich auf einer Aktion, die nur wenige Augenblicke dauerte, aber vor Pressevertretern aus aller Welt stattfand und damit sehr öffentlichkeitswirksam war. Es scheint nicht so, dass sein Schuhwurf geplant war, denn seine Berühmtheit wird er unter Umständen nicht in Freiheit genießen können. Ihm droht eine mehrjährige Gefängisstrafe. Und da sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass schneller Ruhm meist so rasch vergeht wie er kommt, dürfte seine Aktion für ihn eher von Nachteil sein. Wer übrigens die Original-Schuhe kaufen möchte, wird enttäuscht sein. Der irakische Sicherheitsdienst soll diese auf der Suche nach eventuell darin verstecktem Sprengstoff zerstört haben. Schade.
von admin | Freitag, 26. Dezember 2008 | Mode, Schuhe, Shopping-Tipp, Wohnen und Einrichten
[singlepic=90,320,240,,]Hier ein paar Tipps für Leute, deren Lieblingsfarbe auch in der Post-Barbiephase immer noch Pink ist – In diesem Wohnzimmer würden sich Barbie und Ken zu einem antialkoholischen Fit-Drink mit Skipper treffen. Die Lampen von Puff Buff sind aus pinkfarbigem transparenten PVC. Bei Puff Buff Design handelt es sich um ein Label von Anna Siedlecka und Radek Achramowicz. Die Einrichtungskreationen der beiden Polen gibt es selbstverständlich auch in gedeckteren Farben. Seit 2004 entwerf sie in ihrem Studio in Warschau Lampen zum Aufpusten.
[singlepic=92,320,240,,]Der Online-Shop DaWanda hat alles, was ein Herz in Pink begehrt: Taschen, Accesssoires und Drum Herum wie Schmuck und Kirmskram. Pink-Expertin und Verkäuferin Maja LaMariquita hat Frieda, so heißt dieses Kleid, aus zwei verschiedenen Oberteilen und einem Schal aus Mexiko zusammengenäht. Herausgekommen ist ein Unikat: fröhlich und individuell.
[singlepic=93,320,240,,]Was verbinden wir mit Basketball? Richtig, das typische Quietschen des Converse. Der Segeltuchschuh eroberte ab 1917 die Sporthallen rund um den Globus und verhalf so manchem Star zu gewaltigen Sprüngen. Bis heute baumelt der Converse All Star auch sehr gerne an Füßen, die nicht zu Sportlerbeinen gehören. So gibt es ihn auch in zartem Rosa, passend zum Beispiel zum Minikleid.
[singlepic=91,320,240,,]Die Tasche mit Törtchenmuster rundet das Outfit in Pink ab. Es handelt sich um eine gefütterte Büchertasche, die allen Schmökern ein würdiges Zuhause gibt und sie vor Eselsohren bewahrt. Laut Angaben der Verkäuferin Fliegenpilzle bei DaWanda gibt es das Literatur-Transportmittel mit einem Klettverschluss „damit das Buch nicht abhauen kann.“ Wer seine Lieblingsbücher nach der Farbe des Buchcovers auswählt, kann ja Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ darin verstauen.
[singlepic=89,320,240,,]Für mich sind sie die schönsten unter den Edelsteinen: rosa Diamanten. Wobei man als Normalsterbliche wohl kaum in den Besitz dieser Steinchen kommt, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen. Farbige Diamanten sind weitaus wertvoller als ihre weißen Pendants – die rosafarbigen sind besonders selten. Eine Unregelmäßigkeit in den Kohlenstoff-Molekühlen sorgt für den farbigen Schimmer. Ein Einkaräter ist für 315.000 Euro zu haben. Da bleibt Pinkfans ohne Millionen-Sparschwein nur übrig, zu klauen. Denn ein Ring mit rosafarbigem Diamanten ist ein „Must Have“ zu Minikleid, Törtchentasche und Converse in Pink. Rio Tinto Diamonds betreibt eine der wenigen Minen, wo rosa Diamanten gefördert werden. Es handelt sich um die Argyle-Mine in Australiens Westen. Etwa 60 der kostbaren Steinchen aus der Mine werden nur jährlich versteigert.
[singlepic=83,320,240,,]Wie passend: es gibt jetzt für das Outfit in Pink auch die darauf farblich abgestimmte Waschmaschine. Electrolux hat sich mit der Serie Colour Passion für Farben stark gemacht. Selbstverständlich sind die Haushaltsgeräte umweltfreundlich und leicht zu bedienen. Darauf freut sich das rosa Minikleid.
von admin | Montag, 15. Dezember 2008 | Schuhe
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Es gibt kaum ein Kleidungsstück, dem eine so zentralle Rolle zukommt, wenn es darum geht, Meinung zum Ausruck zu bringen. Wieder einmal hat es ein Schuh in die Schlagzeilen der weltweiten Presse gebracht. Schließlich können unsere Treter noch viel mehr, als unsere Fußsohlen vor alltäglichen Unebenheiten zu schützen. Laut Spiegel-Online hatte am gestrigen Sonntag ein TV-Journalist in Bagdad mit einem Schuh nach US-Präsident Bush geworfen. Dabei soll er „Das ist mein Abschiedskuss, du Hund,“ gerufen haben. Der Schuhwerfer hatte seine Meinung zu Bushs Irak-Politik auf einer Pressekonferenz zum Ausdruck gebracht und fand damit viel Unterstützung, aber auch einige Gegenstimmen. Als Vertreter der neutralen Presse ist sein Verhalten sicherlich unprofessionell. Doch sein Arbeitgeber, der irakische TV-Sender al-Bagdadija steht hinter dem Journalisten.
Wie im Post von Rober Basic auf basicthinking bereits richtig erkannt: in der Weltpolitik wurde das Augenmerk schon desöfteren auf Schuhe gelenkt. Schließlich schwang Nikita Chrustschow eindrucksvoll 1960 vor der UNO-Vollversammlung seinen Schuh und knallte damit im Takt seiner Rede aufs Pult.
Bush soll sich in Bagdad gekonnt unter dem fliegenden Treter hinweg geduckt haben. Der US-Präsident später dazu: er könne nur sagen, dass es sich um einen Schuh der Größe 10 (deutsche Größe 44) handelt. Bush soll froh sein, solange ihm keine Journalistin ihre Stilettos an den Kopf wirft. Frau hat auf diesem Gebiet sicherlich die besseren Waffen. Womöglich lässt sich mit Pumps auch besser zielen, da diese über ausgezeichnete Flugeigenschaften verfügen.
Foto: Pixelio/Rainer Sturm
von admin | Donnerstag, 20. November 2008 | Allgemein, Persönlich, Schuhe
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Wenn ich mich morgens unter Ächzen aus meinem Bau schäle, ist es draußen finster und kalt. Deswegen renne ich zielgerichtet in mein winziges Badezimmer und drehe als erstes die Heizung auf, bevor ich unter die heiße Dusche springe. Dann muss ich mich später nicht zitternd unterm Handtuch verkriechen, sobald ich fertig geduscht bin. Es ist schön mollig warm. Doch beim Griff zum Cremetopf im Schrank, kommt die kalte Ernüchterung. Das Geschmiere fühlt sich auf der Haut an, als ob ich mir eine Kröte durchs Gesicht zöge. Ich warte bereits seit Jahren auf eine gute Seele, die für mich selbsterwärmende Hautcreme erfindet. Wenn ich halbwegs faltenfrei durch den Winter kommen will, sollte möglichst bald irgendein Chemiker meinen Wunsch erfüllen. Bitte liebe Kosmetik- und Pharmakonzerne, liebe Chemieriesen und was es noch gibt: erfindet die warme Wintercreme für mein Gesicht. Ich habe keine Lust auf Kröten. Ich entwickle sonst Paranoia. Es quakt aus meinem Badezimmerschrank. Und nein: wenn ich den Cremetopf küsse, schlüpft kein Prinz heraus.
Foto: EstherT/Pixelio
von admin | Samstag, 13. September 2008 | Allgemein, Mode, Schuhe
Gestern habe ich im Fernsehen ein Moderatorenpaar erlebt, das eine halbe Stunde lang auf sämtlichen Klischees zum Thema Frauen und Schuhe rumkaute. Die Fernsehsendung stand ganz im Zeichen der Schuhmesse GDS, die zurzeit in Düsseldorf stattfindet. Doch stimmt es eigentlich, dass Frauen Schuhfanatikerinnen sind? Rennen wir tatsächlich in jeden Laden, um 50 Paar zu probieren und davon 20 zu kaufen? Ich gebe zu, in Männer-Schränken stehen im Durchschnitt weniger Treter. Aber das bedeutet ja nicht, dass Männer keine Schuhe mögen. Nach einer Studie von TNS Emnid aus dem Jahr 2005 lautet bei 15 Prozent der Frauen Schuhekaufen die Antwort auf die Frage nach dem Hobby. 44 Prozent der Männer werden beim Betreten eines Schuhladens nervös. Doch ich bin sicher, dass auch Männer Schuhe lieben – auf einen andere Weise als Frauen.
Nicht an der Kö in Düsseldorf, sondern in der Altstadt gibt es einen kleinen Schuhladen, in dem ich fast mit einer rituellen Andacht ein Paar Schuhe zur Kasse trug. Knöchelhohes Leder, verziert mit zwei matten Knöpfen und das ganze für 180 Euro. Das ist für meine Verhältnisse unverschämt viel Geld. Die Verkäuferin wickelte die Schuhe in rascheliges Seidenpapier, dann kamen sie in einen großen Karton. Als sie mir die Quittung in einen rosa Umschlag gepackt separat reichte, kam mir der Gedanke, dass ich wohl zu viel Geld ausgegeben hatte. Als ich mich über die Ladentheke beugte, um die Tüte in Empfang zu nehmen und ich ins Leere griff, weil die Verkäuferin damit abgehauen war, wusste ich, dass ich zu viel Geld ausgegeben hatte. Sie stakste mit meinen Schuhen in Richtung Tür, um mir dort meine Tüte in die Hand zu drücken. Ich rannte ihr voller Entrüstung hinterher und riss ihr meine neue Errungenschaft aus der Hand. Ich glaube, in diesem Augenblick erkannte jeder im Laden, dass ich keine Stammkundin war.
Warum sind Frauen so sehr von Schuhen fasziniert? Vielleicht ist es der Wandel von der Läuferin, die auf Sneakern dem Bus hinterher sprintet zum Vamp auf High Heels. Erst der Schuh macht’s möglich. Nicht nur, dass ein passender Schuh ein Outfit veredelt, sondern auch Gang und Haltung verändern sich. Marilyn Monroe wippte nur dank schwindelerregender Absätze bei jedem Schritt mit ihrem Hintern. Trippeln in Riemchensandalen verführt so manchen Mann. Anschließend liegt er seiner Angebeteten zu Füßen und somit quasi auf Augenhöhe mit ihren Tretern. Männer sind also auch Schuhen verfallen – nur nicht ihren eigenen. Das sind die Traumprinzen, die ihrem Aschenputtel den gläsernen Pantoffel hinterher tragen. Und ein kleiner Trost bleibt den Männern mit Angst vor Schuhläden: Wenn 15 Prozent der Frauen Schuhekaufen zum Hobby haben, dann gibt es 85 Prozent, bei denen das nicht der Fall ist.