von Patricia | Dienstag, 27. Januar 2015 | Shopping-Tipp
Erst seit kurzem begeistere ich mich für einen Trend, der andere schon seit zwei oder drei Jahren mitreißt: Nude. So nennt man auf neudeutsch die Farbtöne, die früher beige oder hellbraun hießen. Bisher habe ich mich darin wie ein Lurch gefühlt. Immer wieder habe ich es versucht. Sobald ich einen Pullover in der Trendfarbe anprobiert habe, schaute mich eine nackte Amphibie aus dem Spiegel der Ankleidekabine an. Doch jetzt weiß ich es besser. Nude sieht in Kombination mit anderen Farben wunderbar aus. Besonders Pastellfarben wie zartes Blau oder Blassrosa passen gut dazu. Wer Probleme hat, zwischen eigener Haut und Stoff Kontraste zu schaffen, kann zum Beispiel den Kragen durch einen farbigen Schal betonen. Ich würde mich nicht von Kopf bis Fuß in nude kleiden. Besser passt es, wenn entweder Hose bzw. Rock oder Oberteil in einem anderen Farbton sind. Mit Vorliebe würde ich mich dabei für oben genannte Pastellfarben entscheiden. Das verleiht diesen schönen pudrigen Look. Ich fühle mich darin übrigens jetzt sehr angezogen.

Der Farbton Nude ganz schlicht: Shirt mit langen Ärmeln. Dazu passt …

ein Schal, in dem sich der Farbton wiederholt. Oder vielleicht auch etwas buntes? Muster sind bei Details eine schöne Alternative zu Knallfarben.

Als Kombination eignet sich auch Himmelblau. Hier eine Bluse in der Schönwetter-Farbe.

Dazu ziehe ich in meiner Vorstellung eine Stretchhose in einem hellen Beige an. Auch ein dunklerer Farbton wie Braun passt zu Hellblau.

Zum Strickullover mit kleiner Knopfleiste am Ärmelbündchen …

eine hellrosa Stretchhose. Hier wiederholt sich der Fabton Nude übrigens bei den Schuhen.

Und natürlich der Klassiker aller Nude- Kleidungsstücke: der Trenchcoat. Der Alleskönner lässt sich mit fast jedem Kleidungsstück kombinieren. Ich hoffe, ich habe Euch ein wenig Inspiration geliefert. Alle Kleidungsstücke könnt Ihr für kleines Geld im Onlineshop von C&A kaufen.
Alle Fotos: c-and-a.com
von Patricia | Montag, 26. Januar 2015 | Persönlich, Reisen
Ich hab meinem Töchterchen einen Regenbogen gechenkt. So etwas hat sie sich immer schon gewünscht, wie sie mir daraufhin beteuerte. So einfach kann ich einen Menschen glücklich machen …

Alles was das Herz begehrt: eiskalter Wind, Sonne und dazwischen ein paar Regenwolken. Am Wochenende war ich am Strand von Kijkduin bei Den Haag, Niederlande.

Mit wetterfester Kleidung lässt sich die gefühlte Kälte ertragen. In Wirklichkeit war es am Wochenende einige Grad wärmer an der Nordsee als im Westen Deutschlands, wo es kräftig geschneit hat.


Kijkduin ist bekannt – wie es der Name schon verrät – für große Sanddünen.
Fotos: Lifestyle Bunny /Patricia Guzman und Thomas Majde
von Patricia | Freitag, 23. Januar 2015 | Lifestyle & Kultur
Die norwegische Zeitung Aftenposten hat drei Modeblogger nach Kambodscha für einen Tag zur Arbeit in einem Sweatshop geschickt. Ein Trip, der mit Sicherheit die Protagonisten der Doku-Reihe verändert hat. Alle Folgen findet Ihr hier auf Norwegisch mit englischen Untertiteln: Sweatshop – Deadly Fashion.
von Patricia | Freitag, 23. Januar 2015 | Mode
Bobby Kolade will kein folkloristischer Sidekick sein. Was ihm wunderbar gelingt. Zugegeben, exotische Abstammung lässt sich gut vermarkten. Aber ich möchte nicht über Bobbys familiäre Wurzeln schreiben, sondern über seine Mode. Weiter unten bzw. nach dem Klick findet Ihr die Fotos. Am besten gefallen mir die Mäntel, wie gemacht für den deutschten Winter. Auch hier wieder ein Statement, das bis fast zum Boden reicht. Unsymmetrisch geknöpft, mit breitem Kragen und in Wollweiß – so lässt es sich warm eingepackt über Pfützen springen. Und seit neuestem liebe ich Glitter. Bobby Kolade gelingt es, selbst ganze Glitter-Anzüge stilvoll zu inszenieren. Dabei hält sich der Schnitt zurück und allein der Stoff hat seinen großen Auftritt. Bei seinen Röcken betont Bobby Kolade den Lagenlook und kombiniert unterschiedliche Stoffarten. Dabei dürfen auch Details ein wenig glitzern. Das verleiht jedem Look ein Highlight und es ist im Alltag eher umsetzbar als ein ganzer Glitzeranzug. Beim langen Mantel weiter unten auf dem Bild setzt der Designer auf Farben und Muster seiner Heimat. Nun dürft Ihr raten, wo diese liegt.

Fotos: Mercedes Benz Fashion Week, Berlin im Januar 2015, Bobby Kolade für Winter und Herbst 2015 /16
Auflösung: Bobby Kolade wurde 1987 im Sudan geboren. Seine Mutter kommt aus Nigeria, sein Vater aus Deutschland. Der Designer selbst kam erst zum Studium in Berlin nach Deutschland. Mode aus Afrika? Aber selbstverstänlich gibt es auf dem Kontinent eine aufregende Modeszene – weitab von jedem Klischee.
von Patricia | Donnerstag, 22. Januar 2015 | Mode
Die Säume wandern nach unten. Dies hatte ich in den vergangenen Wochen bei meinem morgendlichen Online-Spaziergang durch die Modeblogs gesehen. Bei Abendkleidern ist das fast immer schon selbstverständlich gewesen. Aber besonders Mäntel gefallen mir, wenn sie ein wenig länger sind, wie hier bei Isabell de Hillerin. Der Designerin gelingt es, wunderschönen Stoffen eine angemessene Bühne zu schaffen.

Natürlich: Abendkleider gab es immer schon in lang. Hier überrascht der Saum knapp überm Boden nicht. Edler Stoff in Nachtblau kombiniert mit derben Schuhen. Das gibt diesem Kleid bodenhaftung

…das funktioniert auch im Lagenllok, hier mit einem Mantel.

Oder auch gleichlang: Kleid- und Mantelkombination.

Bei diesem langen Kleid gefällt mir die Silhouette besonders.

Etwas kuscheliges zur kurzen Hose. Stoffkombinationen, Ton in Ton.
Fotos: Mercedes Benz Fashion Week, Berlin im Januar 2015, Isabell de Hillerin für Herbst und Winter 2015