von Patricia | Montag, 17. Februar 2014 | Wohnen und Einrichten




Lampen im Retro-Scheinwerferlook
Ich habe einige Jahre an zwei Schaupielhäusern und einer Oper gearbeitet. Immer hinter der Bühne, wo ich mich am wohlsten fühle. Ich liebe das gesamte Ambiente, den Geruch nach Holz, die lautlose Geschäftigkeit hinter der Bühne und das extreme Licht. Die Lampen vorne sind meist so grell, dass man, kommt man von dort, anschließend fast blind durch die Dunkelheit hinter den Kulissen tappt. Es gibt so riesige Scheinwerfer, deren Stromverbrauch so enorm ist, dass die Techniker sie während der Vorstellung gar nicht ein- und ausschalten können – die Sicherungen würden rausfliegen. Vor der Glasfläche verschließen sich Lamellen, wenn es dunkel werden soll. Ganz so dolle sollten es Scheinwerfer für den Privatgebrauch nicht treiben, wenn einem zum Bezahlen der Stromrechnung kein städtisches Kulturbudget zur Verfügung steht. Es ist ja auch nicht immer förderungswürdig, was in Wohnräumen stattfinden. Aber vielleicht ist Euer privater Auftritt so imposant, dass Ihr das Rampenlicht verdient. Solche Alternativen zur Stehlampe wären vielleicht dabei hilfreich? Ich liebe Scheinwerfer fürs heimische Wohnzimmer.
Kaufen:
Links und rechts unten: Lampe Satellight, auf dreifüßigem Statif, wahlweise silber- oder goldfarbig, etwa 190 Euro, bekommt Ihr hier bei Butlers
Rechts: Lampe Marlene mit Lamellen, auf dreifüßigem Statif, etwa 300 Euro, bekommt Ihr hier bei Butlers
Links unten: Lampe Greta im Look der alten Filmstudio-Scheinwerfer, ebenfalls auf dreibeinigem Statif, um 200 Euro, bekommt Ihr hier bei Butlers.
von Patricia | Freitag, 14. Februar 2014 | Mode

Die starken geometrischen Formen und Linien hätten Fritz Langs Film Metropolis gut gestanden. Oscar Carvallos Couture-Kollektion erinnert mich an das Science-Fiction-Werk der 1920er. Die Outfits sind Resultat einer Zusammenarbeit des Modedesigners mit dem Künstler Carlos Cruz Diez. Das Œuvre der Kollaboration könnt Ihr in Bewegtbildern mit passenden Beats unten nach dem Klick bewundern.
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von Patricia | Donnerstag, 13. Februar 2014 | Lifestyle & Kultur

Jubiläumsausgabe der Sports Illustrated-Bikini-Edition
Was wirft man doch gleich der Zeitschrift Sports Illustrated vor? Ihr Frauenbild wäre unrealistisch? Folglich ist es logisch, dass man sich beim Cover-Model für die Jubiläumsausgabe der Bikini-Edition gleich eine Dame aus Plastik holt. Barbie darf das Jubiläumscover zieren und reiht sich fast nahtlos in die Riege ihrer Vorgängerinnen ein. Das waren Heidi Klum, Bar Raffaeli, Laetitia Casta und viele andere Topmodels. Doch nie war eine von ihnen unrealistischer als Barbie. Damit haben sich die Herausgeber tatsächlich einen Superlativ zum 50. Jahrestag geleistet. Und ich wunder mich darüber, dass es anscheinend nichts gibt, was nicht steigerungsfähig wäre. Ein bisschen traurig bin ich schon, denn die Idealmaße von Barbie sind für mich unerreichbar. Vielleicht darf ich mich an Kens breiter Plastikschulter ein wenig ausweinen.
Foto: Cover Sports-Illustrated, Bikini-Ausgabe 2014
von Patricia | Sonntag, 9. Februar 2014 | Events

Wer mag, kann einer der zentralen Fragen unseres Lebens nachgehen: Unter dem Titel „Bin ich schön?“ läuft noch bis zum 23. Februar 2014 eine Ausstellung im Museum für Kommuniktion in Berlin zu Schönheitsidealen und ihrem Status in unserer Gesellschaft.
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin-Mitte
Dienstag 9–20 Uhr
Mittwoch bis Freitag 9–17 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10–18 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, bis einschließlich 17 Jahre Eintritt frei
Foto: Museum für Kommunikation Berlin
von Patricia | Donnerstag, 6. Februar 2014 | Wohnen und Einrichten

Sperrmüll erjagt
Ab und zu erwacht in mir die Jäger- und Sammlerwut und ich erbeute Schätze aus unterschiedlichsten Quellen. Vor dem Nachbarhaus stand gestern Nachmittag Sperrmüll. Das hatte ich schon im Vorbeigehen aus dem Augenwinkel beobachtet. Gebrauchen konnte ich davon nichts, bis auf diese Blumenvase aus Porzellan. Ich denke, sie stammt aus den 1950er Jahren, vielleicht auch aus den 60ern. Als ich mich schließlich draufstürzen konnte, dämmerte es bereits und ich war glücklich über meinen Erfolg.
Foto: Lifestyle Bunny, Patricia Guzman