von Patricia | Mittwoch, 5. Februar 2014 | Mode

Ein weitere Rückblick auf die Fashion Week in Stockholm: Dort zeigte H&M die Siegerkollektion des H&M Design Award 2014. Gewonnen hatte der Franzose Eddy Anemian. Was auffällt, ist seine Vorliebe für geblümte Stoffe. Zunächst dachte ich an die weiten Überzüge mit Gummi am Hals, unter denen sich ältere Damen früher im Freibad in ihre Badeanzüge turnten. Aber auch hier stelle ich wieder fest, dass mir meine Sehgewohnheiten einen Streich spielen. Schaut man genauer, erkennt man, dass hier jemand mit außerordentlicher Begabung am Werk war. Besonders sein Fingerspitzengefühl für Länge und Lagen bewundere ich bei Eddy Anemian. Immer wieder durchbricht er die starke Längslinie durch Querlaufendes im Stoff oder durch Säume. Dafür braucht seine Mode jede Menge Stoff. Ich bin gespannt, wie H&M die Kollektion im bezahlbaren Format umsetzen wird.

Stoffe in zahlreiche Falten gelgt – das ist typisch für Eddy Anemian

Sehr in Richtung High Fashion gehen solche Entwürfe des H&M-Design-Award-Preisträgers.
Fotos: Mercedes Benz Fashion Week Stockholm, Kristian Löveborg
von Patricia | Montag, 3. Februar 2014 | Lifestyle & Kultur

Dort wo sich die eigentliche Zielgruppe geschmeichelt fühlen soll, glauben sich Unbeteiligte gemeint. Das passiert, wenn Models mit Kleidergröße 38 in Übergrößen posieren.
Plus-Size-Models mit Kleidergröße 38
Beim Blättern durch die Traumwelt der Hochglanzmagazine, haben wir längst erkannt, dass manche Schönheit, die auf Werbefotos Plus-Size-Mode zeigt, eigentlich normalgewichtig ist. Die winzigen Rundungen, die sich in Mode für Mollige bemühen, macht sich nun Mango zum Vorbild. Die Modekette will eine neue Linie herausbringen in den Größen 40 bis 52. Da Mango sonst nur standardmäßig Kleidung bis 38 führt, fühlen sich Normalgewichtige mit Größe 40 oder 42 oder auch darüber in die Plus-Size-Ecke gedrängt. Und ist es für eine Frau mit Rundungen besser, wenn sie weiß, dass ihr Kleid auch in Größe 40 hergestellt wird? Ich hoffe nein, denn dann müsste sie zunächst weniger für ihre Figur, mehr für ihr Selbstbewusstsein tun. Glück an Konfektionsgrößen festzumachen führt in die Abhängigkeit. Darauf weist auch Jörg Isringhaus in der Rheinischen Post vom 1. Februar 2014 hin. Aber es gebe ein breites kritisches Bewusstsein der Öffentlichkeit diesem Thema gegenüber. Selbst berühmte Designer haben sich gegen den Einsatz von besonders mageren Models ausgesprochen. Bleibt also zu hoffen, dass sich nicht das Denken durchsetzt, nur winzige Größen wären richtig und normal, alles ab Größe 40 gehöre in die „Freak-Abteilung“. Wie wäre es, auch große Mode wieder wie früher einmal üblich, einfach zwischen die andere Kleidung zu hängen?
von Patricia | Freitag, 31. Januar 2014 | Link-Tipp
So in etwa hat mein Rücken in der vergangenen Woche auch geknackt wie hier bei Keith Flint von The Prodigy. Ich hatte leider Rückenschmerzen. Aber es geht mir schon viel besser. Falls Ihr Euch jetzt fragt, warum man bei so einem lauten Musikvideo wie Firestarter den Rücken von Keith knacken hören kann, seht am besten selbst nach dem Klick und gruselt Euch …
(mehr …)
von Patricia | Freitag, 31. Januar 2014 | Mode

Es fühlt sich ein bisschen nach Haferkeksen und Pippi Langstrumpf an, wenn man den Namen des Labels von Natalia Altewai und Randa Saome vor sich hin singt. Als Altewaisaome entwerfen die beiden Schwedinnen Mode, die durch große monochrome Flächen auffällt. Mir gefällt der sparsame Einsatz von Mustern und Farben. Ein bisschen staune ich über den Mut der beiden Designerinnen, weil sie sich hauptsächlich für den Einsatz von Beige in Kombination mit Grau entschieden haben. Sobald ein gelber oder rostroter Streifen auftaucht, bin ich allerdings mit den blasseren Tönen völlig versöhnt. Hier sind meine Lieblingslooks von Altewaisaome.

Das strahlende Weiß neben dem Dunkelgrau gefällt mir. Ein rostroter Kragen ist hier das Tüpfelchen auf dem i.

Hier sorgt der geometrische Kragen für einen Abschluss zum Gesicht hin. Der farbige Streifen findet sich in Gelb auf den Strümpfen.
Fotos: Mercedes Benz Fashion Week Stockholm, Kristian Löveborg
von Patricia | Montag, 27. Januar 2014 | Lifestyle & Kultur

Falls Ihr eines Tages in die Verlegenheit kommt, fürs Vogue-Cover posieren zu müssen: Hier gibt es ein wunderschönes Tutorial. Lena Dunham studiert gemeinsam mit Hamish Bowles, Vogues International Editor-at-Large, verschiedene Posen ein. Zum Beispiel der „Cindy“ hat es mir besonders angetan. Aber auch der „Twiggy“ oder der „Naomi“ sind sehr empfehlenswert. Vielleicht ist für Euer Shooting etwas dabei. Dass beide Protagonisten des Kurzfilms ihr komplettes Geek-Potenzial ausspielen, beweist Mut, denn noch ist die Geek-Kultur nicht richtig in der Fashionwelt angekommen. Den Film seht Ihr nach dem Klick …
(mehr …)