von Patricia | Freitag, 16. August 2013 | Lifestyle & Kultur

Kurzfilm „Glance“ von Conkerco
Manchmal erscheinen neue Chancen plötzlich aus dem Nichts und sind innerhalb eines Wimpernschlages vorbei. Letztendlich trifft die Zeit für uns Entscheidungen, wo wir zu sehr zögern. Und wie es El Flojo auf seinem Denkfabrik Blog so treffend sagt: Manchmal erkennen wir unsere Chancen erst, wenn sie längst vorbei sind. Mit einem leicht melancholischen Augenaufschlag starte ich ins Wochenende. Zum Glück scheint die Sonne so optimistisch, dass ich denke, es werden in meinem genauso wie in Eurem Leben noch viele Augenblicke mit spannenden Chancen auf uns warten. Nach dem Klick erwartet Euch heute die Chance auf eine wunderbare Visualisierung des Themas: der Kurzfilm „Glance“.
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von Patricia | Donnerstag, 15. August 2013 | Mode

Edith und Ella sind nicht meine beiden neuen Freundinnen, sondern ein dänisches Modelabel in das ich mich beim Onlinebummel verliebt habe. Würde ich eine Edith und eine Ella kennen, dann würden sie sicherlich genau solche Sachen tragen: eine Prise Retro, knallige Farben und über allem ein Augenzwinkern. Ganz so ernst nimmt sich der Look nicht und macht deswegen besonders viel Spaß. Die scharfen Kontraste im Schottenkaro sind klasse.

Hier wiederholte sich das Schottenkaro, das auch oben auf dem Mantel zu sehen ist in der Hose. Ein Wechsel von Knallrot und tiefem Blau – von den starken Kontrasten lebt die Mode von Edith & Ella.

Und nocheinmal eine Variation des beliebten Schottenlooks mit schwarz-weißen Schuhen und farbiger Strumpfhose.
Fotos: Edith & Ella
von Patricia | Dienstag, 13. August 2013 | Wohnen und Einrichten

Weil ich mir noch keine Privatinsel mit feinem Sandstrand in der Südsee zulegen kann, habe ich nach passenden Alternativen gesucht. Am liebsten würde ich mich in meinem Polka-Dot-Bikini auf solch einer Sonneninsel ausstrecken. Bisher ist mein Balkon mit normalen Gartenmöbeln ausgestattet. Ihr Format orientiert sich eher an der kleineren Quadratmeterfläche als an meinen Wünschen. Falls ich mir solch eine schicke Liege anschaffe, müsste ich noch fürs passende Drumherum sorgen. Wie wäre es mit einer großen Dachterrasse und Palmen in Blumenkübeln? Ich würde den ganzen Tag über einfach liegenbleiben und genießen. Falls Ihr bereits eine Riesenterrasse oder einen opulenten Balkon besitzt, könnt Ihr Euch über verschiedene Loungemöbel hier im Shop weiter informieren.
Foto: Gartenmoebel.de
von Patricia | Montag, 12. August 2013 | Lifestyle & Kultur

Popcorn knabbern, sich zurücklehnen und reichen Kids beim Unsinn machen zusehen. So stelle ich mir einen entspannten Kinoabend vor. Der neue Film „The Bling Ring“ von Sofia Coppola wird bei mir wohl nicht zu den tiefgreifenden Erschütterungen führen wie es zwei seiner Vorgänger taten. Vor Jahren gesehen und nie vergessen: „Lost in Translation“ und „The Virgin Suicides“ – selten konnte mir jemand so viel über menschliche Leere verraten.
Zunächst deutet der Plot von „The Bling Ring“ auf eine ähnliches Thematik hin. Eine Gruppe reicher Jugendlicher aus Kalifornien nutzt die räumliche Nähe zu ihren Idolen und beginnt aus Langeweile bei Stars aus Film- und Musikgeschäft einzubrechen. Den Kids genügt schlichtweg nicht mehr, eine Handtasche wie Lindsay Lohan zu besitzen. Sie greifen sich lieber das Original aus dem Haus des Stars.
Sofia Coppolas wenig sympathische Helden dulden den Zuschauer eher als beobachtenden Fan, anstatt ihn einzubinden. Anders als die bisherigen Protagonisten setzen die Kids ihre Sehnsüchte in die Realität um, auf Kosten anderer. Wer gerne Modefans bei der etwas anderen Art des Shoppens zusehen möchte, wird seinen Spaß haben. Kritiken gibt es hier. Der Trailer des Films folgt nach dem Klick …
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von Patricia | Sonntag, 11. August 2013 | Lifestyle & Kultur
Für US-Talkerin Oprah Winfrey blieb ihre Traumtasche unerreichbar. Nicht weil ihr Portemonnaie den dafür nötigen Preis von 35.000 Schweizer Franken nicht hergeben würde. Nein, die Verkäuferin in einer Züricher Boutique hatte kurzerhand für ihre Kundin entschieden: „Für Sie ist diese Tasche zu teuer.“ Wahrscheinlich hatte sie ihre Kundin zuvor mit einem kurzen Blick taxiert, die dunkle Hautfarbe entdeckt und die statistische Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der eine Afro-Amerikanerin Handtaschen dieser Preisklasse kauft.
Mit ihrer Einschätzung lag die Verkäuferin bei Milliardärin Winfrey völlig daneben. Womöglich ist dies nicht das erste Mal, dass der Angestellten ein guter Deal entgeht. Dass Shop-Belegschaft sich auf ihre Ware, die sie anbieten, etwas einbilden, dürfte für kaum neu sein. Die gesamte Ausstrahlung der Geschäfte samt hochnäsigen Verkäuferinnen verjagt zu viele, auch reiche Käufer. Wer durch die Schaufensterscheiben der großen Marken blickt, sieht oft nur Leere. Den Balanceakt zwischen edler Noblesse und freundlicher Offenheit beherrscht fast keiner. Angenehme Ausnahme dürfte unter anderem Tiffany & Co. sein.
Wie kann man elitär sein, ohne auszugrenzen? Das Kennzeichen vieler Marken ist, dass sie nicht von jedem gekauft werden können und damit etwas besonderes sind – eben Ausgrenzung. Doch so wie es Tiffany vormacht, könnte es funktionieren. Der Juwelier verkauft neben seinem sehr teuren Schmuck auch einige Kleinigkeiten für Normalverdiener, die vielleicht ein bisschen mehr kosten. Aber das dürfen sie auch, sie sind schließlich von Tiffany. Wer ersteinmal für Serviettenringe den Laden betritt, schaut sich vielleicht auch ein Diamantcollier an. Und wer weiß, wer heute das Geld nicht hat, kann morgen schon Millionär sein.
Ausgrenzung aufgrund des Aussehens ist das allerletzte. Jetzt verrät betreffende Verkäuferin übrigens, wie das Gespräch aus ihrer Sicht lief. Alles sei ein Missverständnis. Das ganze Taschentheater hat sich laut Spiegel Online (dort findet ihr genaue Zitate der Verkäuferin) bereits zum Täschligate entwickelt, weil jetzt neben den rassistischen Aspekten auch die Tierschützer auftreten. Betreffende Tasche ist aus Krokodilleder gefertigt. Auf Twitter wird lebhaft zu #Täschligate diskutiert. Ich wundere mich, welche gesellschaftlichen Auswirkungen ein Taschenkauf haben kann. Jede sollte das Recht haben, die Tasche zu kaufen, die ihr gefällt – sehen wir vom armen Krokodil ab.