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Drunken Birds

Ich schließe mich der Kulturzeit an. In Nordamerika gedenkt man heute an Thanksgiving der Pilgerväter und isst Truthahn. Aus gegebenem Anlass, hier ein Lied über Vögel: Drunken Birds.

Da ist sie wieder!

Zugegeben, ein bisschen haben wir sie vermisst – auch wenn Jessica Weiß ihr Modeblog LesMads in gute Hände gegeben hat, schmerzte ihr Weggang. Seitdem wirkte sie beim Online-Auftritt des Interview Magazine mit. Und oh Wunder, jetzt kehrt Jessica in die Blogosphäre zurück mit ihrem Neuen: Journelles – wie beruhigend, dass Altbewährtes uns erhalten bleibt und gleichzeitig spannend, dass Jessica einge Details neu für ihr Blog entdecken möchte. Ich werde brav die Daily dose of  fashion and beauty einnehmen.

Meine ersten Camper-Schuhe

Bisher gehörten Camper-Schuhe für mich zu den Must-Haves aller Bildungsreisenden. Sie sehen besser aus als Birkenstocks, sind aber genauso bequem – dachte ich. Kürzlich habe ich meine Meinung revidiert. Ihr Look ist irgendwie knudellig hübsch. Aber die dauerlaufende Kulturtouristin vermisst das ergonomisch geformte Fußbett. In Budapest ging mir damit auf der Kettenbrücke die Kondition aus. Das weitere Einsatzfeld meiner neuen Camper-Schuhe sollte der Spielplatz sein. Hier entstand auch das Foto, kurz bevor ich mir mit dem Kinderwagen über die Füße fuhr und das wunderbar weiche Leder regelrecht zerschnitt – zu meinem großen Bedauern.

 

 

 

Wolliges von Tuva Tøv

Auf der Suche, nach etwas Warmem für meine frierenden Hände bin ich auf Tuva Tøv gestoßen. Unter diesem Label bietet Dagfried Enga Fenstad in Norwegen seit 1995 Wollaccessoires wie diese Fäustlinge an. Soweit ich per Online-Übersetzer verstanden habe, gibt es Tuva Tøv seit den olympischen Winterspielen in Lillehammer. Die schicken Handschuhe leisteten bei den Zuschauern der Wettkämpfe wohl ihre kuscheligen Dienste. Mir gefallen die bunten Exemplare, weil sie gut zu meinen eher dunklen Wintermänteln passen würden.

Foto: Tuva Tøv

Maison Martin Margiela bei H&M

Am 15. November 2012 kommt die Kollektion von Maison Martin Margiela für H&M endlich in die Läden. Damit es wieder etwas exklusiver wird, bieten weltweit nur 230 der etwa 2600 Läden der schwedischen Modekette die Stücke an. Und endlich fühle auch ich ein Verlangen danach. Denn als ich vor etwa einem Jahr in Düsseldorf bei H&M Zeugin des Verkaufs der Versace-Kollektion bei H&M  war, rieb ich mir nur verwundert die Augen. Alle diese sonst völlig normal aussehenden Frauen griffen plötzlich zu hautengen Glanzhosen mit schrillem Blumenprint. Wer dem große Rennen um Hosen, Oberteile und Schuhen zusah, dachte, er müsse jetzt auch zugreifen. Die Teile der Kollektion, die ich damals erbeutet hatte, schafften es noch nicht einmal mit mir bis zur Umkleidekabine. Es gefiel mir einfach nicht. Das ist jetzt bei Maison Martin Margiela anders. Das Pariser Modehaus ist für seine ungewöhnlichen Schnitte und dem sparsamen Einsatz gemusterter Stoffe bekannt. Hier sind einige Stücke, die mir besonders gefallen.

Reichlich Stoff, der sich in Falten übereinander legt – das ist typisch.

Asiatisch angehaucht zeigt sich Maison Martin Margiela bei H&M.

Diese Hose hat es mir angetan 🙂

Fotos: Paul Wetherell / H&M